dahab reef monitoring | clean ups | reef check | umwelterziehung | coral project | masbat bay conservation

 

 
 

Masbat Bay Conservation Project
Habitat rehabilitation and artificial reefs using natural resources as a first step to conserve habitat diversity and increase attractiveness of Masbat Bay for tourism

Dahab is a popular destination for snorkelers, divers and surfers. The Masbat Bay, which is the main bay in Dahab, is used for these types of water sports, and is often being used as a training area for dive courses and novice snorkelers. Scientists from the Red Sea Environmental Centre (RSEC) in Dahab, together with volunteering biologists and students, are presently observing a human impact on the reefs and its adjacent habitats of apparently substantial magnitude (illegal fishing, building and littering in the tidal zone, environmental unfriendly diving and snorkelling practises, reef walking, etc.).

Importance of Masbat Bay
Masbat Bay is one of the most important areas for future tourism in Dahab. These are the only sites where entering the water, snorkelling and swimming is possible without walking over the reef flat, even with strong winds. Furthermore, Masbat Bay encloses the highly frequented and popular dive sites Lighthouse (fringing coral reef), Bannerfish area (granite rocky reefs, seagrass meadows, sandy patches), Mashraba (entering bay from south, with seagrass, sand, rocky reef formations) and a beautiful shallow patch reef (Nemo Reef).  The seagrass and sandy habitats harbour a variety of life usually not encountered in coral reef habitats e.g. Jayakar's seahorse Hippocampus jayakari, Hairy pipehorse Acentronura tentaculata and the Butterfly goby Amblygobius albimaculatus. In addition, a variety of juvenile fish feed and shelter in the seagrass beds. 

Purpose
The purpose of the Masbat Bay Conservation Project is to establish the diversity and abundance of organisms of different habitats in the bay. Due to the illegal fishing in the Bay and fewer observations by divers of fish targeted for food (e.g. groupers larger than 30 cm, large snappers etc.) we initiated a “food fish” monitoring. Furthermore, a study of the connectivity between coral reefs and seagrass beds will give a better understanding of the protection needed for sustainable use of these important habitats.

Project description
You will learn to collect data underwater using different survey techniques, analyse and interpret the data. The project will run for four weeks, during which  presentations, training, fieldwork (and laboratory work) in the following topics will be given:

  • Coral reefs (importance, threats, survey techniques)
  • Seagrass beds (importance, threats, field techniques, lab)
  • Sandy areas (importance, threats, field techniques, lab

After each topic a small report should be written (in groups). Other small group projects will also be carried out (e.g. environmental awareness for locals and tourists, underwater clean-ups, beach clean-ups, habitat mapping of the bay and habitat rehabilitation). All you have to learn will be taught in the training during the first days. The training inlcudes as well a buyoance training for all divers.

 

Project schedules

MBC2017-I: 7. January - 11. February 2017

MBC2017-II: 18 .November - 23. December 2017

(Datum = Anreisetag! Training beginnt am Folgetag)

 

Project prerequisites
PADI Open Water Diver (or similar) with at least 15 dives, students of marine science or related field are desireable but not restricted to. Certain measures (small projects) may require the PADI Advanced Open Water Course (or similar). Knowledge of marine biology is an advantage. We offer Open Water Diver courses and training dives for uncertified divers. You need to arrive at least 12 days before project start.

Participants
Maximum number of participants for the project is 12.

 


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Masbat Bay

Masbat Bay

Masbat Bay

Masbat Bay

Masbat Bay

 
 

Prices

5 weeks package includes:  40 project dives, airport transfers,  5 weeks accommodation, training, one day trip to Nabq protectorate (mangroves) - 910* €(Schnorchler: 440 €)

2 weeks package includes:  20 dives, airport transfers,  2 weeks accommodation, training, one day trip to Nabq protectorate (mangroves) - 750* € (Schnorchler: 350 €)

*Price is excluding diving equipment! You can rent full dive equipment (except dive computer) for 5 € (+10 % sales tax) per dive at Sinai Divers Backpackers.

 

Masbat Bay

 

 

Masbat Bay

Masbat Bay

 
 

Application procedure (long-term volunteers of 5 weeks or more)
Please send a short e-mail with CV to chrisvonmach(at)redsea-ec.org. We will send you confirmation and invoice as soon as possible.

 

 

  Masbat Bay
 
 

Masbat Conservation Project 2013-II, Bericht 5. Woche

In unserer letzten Woche machten wir die abschließenden Forschungstauchgänge in Lighthouse. Darüber hinaus hatten wir sogar noch Zeit für einige Spaßtauchgänge. Wir unternahmen wieder einen Clean-up Tauchgang, bei dem wir unter Wasser Müll einsammelten. Einen weiteren Tauchgang widmeten wir der Studie von Putzerfischen, nachdem uns Natascha eine Präsentation ihrer Bachelorarbeit über das Verhalten der Putzerfische gehalten hatte. Wir sahen dabei sogar eine Schildkröte und einen Krokodilfisch! Beim Schnorcheln in der Mittagspause entdeckten wir Froggy, den lang verschollenen gelben Anglerfisch. Die letzten Tage des Projekts verbrachten wir mit dem Auswerten der gewonnen Daten und Bilder und dem Schreiben des Endberichts. Somit gingen fünf spannende und lehrreiche Wochen in dem wunderbaren Masbat Bay Conservation Projekt vorüber. Wir werden diese Zeit in sehr guter Erinnerung behalten und danken Nina Milton und dem Team der Sinai Divers für die Unterstützung und die gute Stimmung.

 

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Masbat Conservation Project 2013-II, Bericht 4. Woche

In der vierten Woche des Masbat Bay Conservation Projekts stehen wieder Forschungstauchgänge in Mashraba und Bannerfish Bay am Programm. Nina führt die Tauchgänge immer so, dass noch genügend Zeit zu fotografieren unter Wasser bleibt. Die Tauchgänge machen sehr viel Spaß! Das Highlight dieser Woche war unser Ausflug nach Nabq, einem geschützten Gebiet südlich von Dahab mit vielen endemischen Pflanzen: Akazien, Leguminosen, Sukkulenten, Mangroven, etc. Wir konnten sogar zwischen den Mangroven schnorcheln und bewunderten die vielen Jungfische und Mangrovenquallen. Außerdem beobachteten wir Reiher und Fischadler. Mit Blick auf das Schiffswrack der Maria Schröder bekamen wir ein leckeres beduinisches Mittagessen. Am nächsten Tag unternahmen wir unseren ersten Fluoreszenz-Nachttauchgang. Mit speziellen Lampen und Filtern vor der Maske ausgerüstet entdeckten wir das skurrile Leben der fluoreszierenden Tiere unter Wasser. Mit diesem besonderen Ereignis ging wieder eine spannende Woche zu Ende.

 

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Masbat Conservation Project 2013-II - Zwischenbericht 3. Woche, von Tom Vierus

Nachdem meine Freundin Gülsah wieder nach Deutschland geflogen war, trat ich dem Masbat Bay Conservation Projekt von RSEC, dass sich auf die Untersuchung dieser schönen Bucht im Zentrum von Dahab konzentriert. Die Bucht zieht sich von Mashraba im Süden bis zu Lighthouse im Norden. Die Untersuchungen führen zu einem besseren Verständnis was genau in der Bucht geschieht und vielleicht was wir Menschen tun sollten, um ihre Schönheit zu bewahren (und ihr funktionierendes Ökosystem)!
Wie funktioniert das Masbat Bay Conservation Project?
Es ist ähnlich dem Verfahren der Reef Check Surveys. Wir untersuchen drei verschiedenen Tiefen pro Punkt auf der Karte: 5m, 10m und 15m. Ein Unterschied zu der Reef Check Prozedur ist, dass nur 50m Transekte verwendet und nur Fisch, Algen und Substrat beobachtet werden. Bannerfish Bay besteht zu einem großen Teil aus Seegraswiesen. Langweilig! - Werden vielleicht einige von euch denken, aber das ist weit entfernt von der Realität. Es ist wirklich erstaunlich, was man dort finden kann. Seegras dient als Zufluchtsort für viele Fischarten, besonders Jungfische finden Unterschlupf oder Nahrung in diesem scheinbar langweiligen riesigen Feld von nichts. Und man hat immer die Chance Schildkröten zu entdecken, denn sie lieben es auf den saftigen Blättern von Halophila stipulacea zu kauen, der Seegrasart, die zu einem großen teil den Boden der Masbat Bucht bedeckt.
Vor drei Tagen machten wir uns fertig für zwei Tauchgänge, um in 10m und 15m zwei Transekte durchzuführen. Auf diesen beiden Tauchgängen war es meine Aufgabe, das Algen-Vorkommen zu protokollieren, was bedeutet, dass man einen 1m-Stick auf elf zufällig gewählte Punkte auf dem Transekt platziert und ein Foto schießt. Die Daten werden später am Computer überprüft und wir legen einen virtuellen Quadratmeter auf das Bild und untersuchen die Algen, die in diesen Quadrat zu finden sind. Da die Surveys in der Regel nicht einen ganzen Tauchgang dauern, haben wir meistens genug Zeit, um uns ein wenig umzusehen am Ende und Anfang des Tauchgangs. Auf unserem Weg trafen wir auf eine scheinbar verletzten Black-banded Jack, der eine beeindruckende Erscheinung mit seinen ca. 70 cm an den Tag legte.
Am Ende des zweiten Tauchgangs, der bereits rund 60 Minuten gedauert hatte, machten wir uns langsam zurück zu unserem Ausgangspunkt vor Fish & Friends. Wir tauchten sehr flach in etwa 4 bis 5m Tiefe, als wir ein verlassenes Fischernetz fanden, in das sich viele Steinen und Korallen, sowie auch Fische verfangen hatten.
Glücklicherweise hatte Jana ein Messer dabei und sie schnitt die Korallen aus dem Netz so gut wie möglich. 70 Minuten waren vergangen, wir alle waren schon recht knapp mit Luft und mussten raus. Wir nahmen das Netz mit uns in die Tauchbasis und befreiten alle Fische und alle andere Sachen, die sich im Netz verfangen hatten. Wir zählten 30 tote Fische und drei Korallenstücke, sowie eine kleine Krabbe, die noch am Leben war. Wir recycelten das Netz und schnitten alle Gewichte und die kleinen Bojen heraus. Es war nur ein sehr kleines Netz im Vergleich zu den gigantischen, die in unseren Ozeanen von riesigen Trawlern hinter sich hergezogen werden, aber es war trotzdem ein trauriger Anblick.


GHOST FISHING oder GEISTERNETZE
Nach dieser Erfahrung habe ich mich gefragt, was große verlassene Netze in unseren Meeren anrichten und ich begann darüber zu lesen. Sie stellen ein großes Problem in Bezug auf die Tötung von Fischen in unseren Ozeane dar und tragen zur Vernichtung von marinen Lebewesen bei, die es ohnehin schon schwer genug durch die kommerzielle Fischerei haben. Ghostfishing oder Geisternetze beschreiben das Phänomen, das weggeworfene oder verlorene Fischerei-Ausrüstung „weiterhin fischt“, ohne dass es jemanden gehört (www.ghostfishing.org).
Fischerei Ausrüstung, die verloren geht, verlassen oder weggeworfen wird, wirkt sich auf marines Leben aus, bis sie entfernt oder zerstört wird. Diese Netze werden offensichtlich nicht gebaut, um Fische entweichen zu lassen und da sie weiterhin auf diese Weise funktionieren, auch wenn sie niemanden mehr gehören, entsteht ein großes Problem. Kleine gefangene Fische zum Beispiel locken größere Räuber an, die sich wiederum auch verfangen und an Hunger sterben oder sogar ertrinken (zum Beispiel Schildkröten, Delfine und Robben) . Es wird geschätzt, dass bis zu 30% der gefangenen Fische weltweit durch Geisternetze gefangen werden.
Einige Netze können jahrelang so weitermachen und treiben durch die Meere. Diese Netze bilden eine senkrechte Wand Hunderte von Metern lang (zum Beispiel die breit verwendet Kiemennetze), bis das Gewicht der gefangenen Fische die Auftriebskraft der Bojen überschreitet. Das Netz sinkt dann auf den Boden, bis alle Organismen gefressen werden und die Bojen es wieder nach oben ziehen und der Kreislauf von neuem beginnt.
Es gibt verschiedene Naturschutzgruppen, die Expeditionen organisieren, die jede Art von gefundenem Meeresmüll entfernen. Auch bei uns hier in Dahab finden wir Müll auf jedem Tauchgang und Taucher sollten immer mitnehmen, was sie können. Schwimmende Kunststoffbeutel ähneln Quallen, welche bevorzugt von Schildkröten gefressen werden. Der Plastikmüll verstopft ihr System und unsere Freunde sterben.
Seid Euch bewusst, dass wenn Ihr Fisch von einigen Unternehmen kauft, macht Ihr Euch zu einem aktiven Teil der Branche, ob Ihr es wollt oder nicht. Wenn Fisch auf Eurem Menü steht, betreibt etwas Recherche und kauft nur nachhaltig gefangenen Fisch und esst nicht jeden Tag Fisch. Jeden Tag werden unsere Ozeane immer schmutziger und unsere Fischbestände schrumpfen rapide, wenn sie nicht sogar schon kollabiert sind. Ich hoffe, dass wir Menschen intelligent genug sein werden, zu retten, was noch zu retten ist und zu verstehen, welche Auswirkungen wir auf die Meere haben und vor allem das Meer auf unsere Leben hat! Bitte verbreitet das Wissen unter Euren Freunden und Nachbarn - je mehr wir sind, desto besser und desto größer ist der Unterschied, den wir machen können!

Bericht und Fotos von Tom Vierus.

(C) Tom Vierus

 

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

       
 

Masbat Conservation Project 2013-II - Wochenbericht 2

Das intensive Training über unter Wasser zeigte schon erste Ergebnisse. Wir bestanden den Fischtest mit Bravour. Das Lernen hat sich also gelohnt. Zur Belohnung fuhren wir zu einem Beduinen-Dinner in der Wüste, wo wir leckeres Essen und süßen Tee bekamen. Am nächsten Tag stand der erste Kalibrierungstauchgang an. Wir versuchten all unser bisher gesammeltes Wissen über die Fischindikatoren und Substrattypen bei diesem Tauchgang einzusetzen. Es war gar nicht so einfach, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir brauchten noch etwas mehr Übung bevor wir mit den wissenschaftlichen Tauchgängen beginnen konnten. Aber erst einmal unternahmen wir einen Spaßtauchgang am Blue Hole, bei dem wir weder Fische zählen noch Substrate vermessen mussten. Am darauf folgenden Tag bestanden wir auch den Substratetest. Jetzt waren wir bereit für unsere Forschungstauchgänge! Diese liefen dank der vielen Übung und Ninas gelduldigen Erklärungen erfolgreich ab. Gleich beim ersten entdeckten wir die seltene Flügel-Seenadel (Halicampus macrorhynchus). Außerdem begleitete uns eine Schildkröte. Am letzten Tag dieser Woche hatten wir wieder Zeit für einen Spaßtauchgang, bei dem wir den Tauchplatz „Islands“ erkundeten. Die Zeit hier verfliegt so schnell, weil es großen Spaß macht zu tauchen und Daten für so ein tolles Projekt zu sammeln.

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Alle Fotos von Jana Slamaj.

 

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Masbat Conservation Project 2013-II - Wochenbericht 1

Nina Milton von der RSEC Feldstation gab uns eine erste Einführung in das Projekt. Sie informierte uns über alle Aspekte des Masbat Bay Conservation Programms. Zuerst mussten wir die wichtigsten Fischindikatoren erkennen und bestimmen lernen, um diese dann in der Bucht bei unseren Forschungstauchgängen quantifizieren zu können. Neben den bereits bestehenden Unterwasserhandzeichen haben wir neue hinzugefügt, um die Fischindikatoren zu beschreiben und während des Tauchens zu trainieren. Wir bekamen eine weitere Präsentation zur Identifizierung der Korallen. Erneut mussten wir wieder viel lernen, um die Geographie der Bucht unterwasser überblicken und bewerten zu können. Weiters verbrachten wir einen Tauchtag auf dem Schiff in Ras Abu Gallum. Wir machten drei Tauchgänge an diesen unberührten Tauchplätzen nördlich von Dahab. Schließlich bekamen wir noch eine Abschlusspräsentation über die anderen Substrate, die wir in der Bucht finden werden, und über verschiedenen Arten von Algen. Wir haben wieder die dazu gehörigen Handzeichen gelernt, um unterwasser miteinander kommunizieren zu können und unser Wissen zu überprüfen. Wir machten weitere Trainingstauchgänge, um zu sehen, wie viel wir bereits über die Bestimmung der Fischindikatoren und Substrate gelernt hatten. Außerdem unternahmen wir noch einige entspannende Tauchgänge in der Bucht, um einfach die Gegend zu genießen und die Schildkröte zu beobachten.

 

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Alle Fotos von Jana Slamaj.

 
 

Masbat Bay Conservation 2013-I – 4. Woche

Die vierte Woche began mit einem freien Tag und einem “Office Day”, um die sich mit der Zeit angesammelten Daten zu verarbeiten. Nach einem weiteren Tag, an welchem wir zwei Survey-Dives durchführten, hatten wir aufgrund des starken Windes wieder einen freien Tag. Da sich das Projekt dem Ende zuneigte und noch einige Tauchgänge durchzuführen waren, machten wir in den folgenden 3 Tagen jeweils zwei Survey- und einen Nightdive. Das war zwar sehr anstrengend, wurde aber durch interessante Sichtungen, etwa einiger Oktopusse und Seepferdchen entlohnt. Nachdem nun alle Transekte des Projekts bearbeitet waren, führten wir zum Ende der Woche in der Bucht einige Clean-up Dives durch.

 

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Exkursion ins Schutzgebiet Nabq 30.1.2013

Zur Abwechslung zu den Untersuchungstauchgängen unternahmen wir einen Ausflug in das Naturschutzgebiet Nabq. Durch den kurz zuvor gefallenen Regen ergrünten die Wadis (trockengefallene Flußbetten) in für die Wüste ungewöhnlichen Ausmaßen. Außerdem erkundeten wir die für den Küstenschutz essentiellen Mangrovenwälder und deren biologische Artenvielfalt. Auch das 1956 auf Grund gelaufene Frachtschiff Maria Schröder war ein weiteres Highlight unserer Exkursion. Nach einem traditionell beduinischen Mittagessen haben wir uns auf die Suche nach den dort häufig vorkommenden „Upside Down Jellyfishes“ gemacht und wurden nach längerer Suche fündig. Diese Quallenart lebt bodenständig und richtet ihre Zooxanthellen enthaltenden Tentakel lichtzugewandt aus. Auf der Rückfahrt besichtigten wir das anliegende Arak-Dünensystem. Diese speziell angepassten Bäume stabilisieren sich durch anhäufenden Sand und bilden ein umfangreiches Wurzelwerk und Zweigsystem.

 

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Masbat Bay Conservation 2013-I – 3. Woche

Die dritte Woche begann mit 2 freien Tagen, da unsere Betreuerin verreist war. Dennoch ließen wir uns vom Tauchen nicht abhalten und erkundeten weitere tolle Tauchplätze in der Umgebung von Dahab, wie das berühmte Blue Hole und den Canyon. Einige Volontäre fuhren außerdem nach Sharm el Sheikh um einen Wracktauchgang bei der SS Thistlegorm zu unternehmen. Im weiteren Verlauf der Woche gab es wieder einen Fluoreszenztauchgang sowie einige Survey Dives in der Bucht, bei welchen wir sogar einige Seepferdchen zu Gesicht bekamen. Ein entspannter Abschluss der dritten Woche stellte ein Bootsausflug zu den weit im Süden liegenden Tauchplätzen El Shugarrat und Gabr-El-Bint dar.

 

 

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Masbat Bay Conservation 2013-I – 2. Woche

Die zweite Woche des Masbat Bay Projects begann mit vier weiteren Survey Dives, bei welchen wir unter anderem eine Schildkröte sichteten. Ein Gewitter und starker Regen in der Nacht von Samstag auf Sonntag schwemmte große Mengen Sediment in die Bucht, wodurch sich die Sicht sehr stark verschlechterte und somit weitere Survey Dives vorerst unmöglich machte. Daher nutzen wir die Tage, um unsere Visa in der Bezirkshauptstadt El-Tur zu verlängern und eine ohnehin geplante Exkursion in das nahe gelegene Naturschutzgebiet Nabq zu unternehmen. Um einen Einblick in den Zustand der außerhalb der Bucht gelegenen Riffe zu bekommen, unternahmen wir am letzten Tag zwei Fun Dives in den „Islands“, einem atemberaubend schönen Riff südlich von Dahab.

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Masbat Bay Conservation 2013-I – 1. Woche

In der ersten Woche des Masbat Bay Conservation Projektes wurden wir zunächst in Vorträgen über die aktuelle Problematik der Bucht und über den Ablauf des Projektes informiert. Durch die Bestimmung und Zählung von Indikatorarten (Fische und Korallen) werden wir im Verlauf des Projektes den gegenwärtigen Zustand der Masbat Bucht ermitteln. Die für den Zustand des Riffs relevanten  Arten erlenten wir anhand von Bestimmungsübungen und während Übungstauchgängen. Ein Highlight stellte der erste Nachttauchgang dar, bei dem wir verschiedenste Meeresbewohner, die  sich tagsüber nicht sehen lassen, entdeckten. Floureszenztauchgänge stellen einen weiteren Schwerpunkt unseres Projektes dar. Dazu übermittelte uns Prof. Dr. Horst Grunz nicht nur das Hintergrundwissen sondern begleitete uns auch mit seinen selbst konstruierten HighTec Lampen. Generell war es eine aufregende Woche in der wir viel über die Biologie von Korallenriffen und deren Schutz lernten.

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Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 5. Woche

Zu Beginn der fünften Woche beendeten wir die Untersuchungen in der Masbat Bay. Wir hatten sämtliche Bereiche der Bucht untersucht und konnten uns an die Auswertung der Daten machen. Außerdem hatten wir die tolle Gelegenheit, an einem Fluoreszenz-Nachttauchgang teilzunehmen. Hierbei mussten wir spezielle Aufsätze auf unseren Tauchmasken tragen, die das Licht filterten. Statt normaler Lampen nahmen wir Blaulicht-Lampen mit ins Wasser. Die tiefblaue Strahlung wird von den fluoreszierenden Organismen in einer anderen Wellenlänge zurückgeworfen, so dass sie in verschiedenen Farben leuchten. So konnten wir unter Wasser rot, grün und orange leuchtende Fische, Krebse und Korallen bestaunen. Natürlich war es zu Beginn etwas ungewohnt, durch die speziellen Lichtfilter auf unseren Masken fast blind zu tauchen, doch gewöhnte man sich sehr schnell daran und konnte das besondere Schauspiel der fluoreszierenden Organismen bewundern.               

Den besonderen Abschluss des Masbat Bay Conservation Projekts bildete am letzten Tag ein Bootsausflug nach El Shugarat und Gabr el Bint. Während drei Tauchgängen konnten wir die wunderschönen Korallen dort bewundern und entdeckten sogar einen großen Schwarm Milchfische. Abgesehen von einigen Daten, die noch bearbeitet und ausgewertet werden müssen, ist das Projekt damit beendet. Wir alle hatten großen Spaß dabei, konnten unsere Tauchfertigkeiten verbessern und haben eine Menge über die Bewohner des Roten Meeres gelernt. Die letzten fünf Wochen waren uns für uns alle ein unvergessliches Erlebnis und der ein oder andere wird bestimmt noch ein paarmal hierher zurückkommen.  

 

 

Fluorescence

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Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 4. Woche

Unsere vierte Woche in Dahab bescherte uns ein besonderes Erlebnis. Nachdem der Sonntag sonnig wie immer gestartet war, zog gegen Mittag eine schwarze Wolkenbank über den Bergen auf. Bald darauf begann es nicht nur zu regnen wie aus Eimern, sondern es fielen sogar Hagelkörner. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei und Dahab versank im Chaos. Sämtliche Häuser waren vollgelaufen und jede Menge Matsch und Müll war aus den Wadis in die Bucht gespült worden. In den nächsten Tagen mussten wir die Surveys für das Projekt ausfallen lassen, da sich die Sicht in der Bucht auf ca einen Meter beschränkte. Nach ein paar Tagen war der Schlamm glücklicherweise zum größten Teil von der Strömung weggeschwemmt worden und Tauchgänge waren wieder möglich.  Allerdings mussten wir feststellen, dass einige der Korallen in bestimmten Bereichen der Bucht das Unwetter nicht überlebt hatten. Trotz dieses Unglücks führten wir das Projekt weiter durch und untersuchten  bei unseren Tauchgängen Substrate und Fischbestände der Masbat Bay. Diejenigen von uns, die nicht durch Ohrenschmerzen vom Tauchen abgehalten wurden unternahmen einen Ausflug zu den Islands und zum Eel Garden. Von beiden Tauchplätzen waren wir restlos begeistert und nahmen uns vor, sie noch einmal zu besuchen. Neben den Tauchgängen war auch noch einiges an Büroarbeit zu erledingen. So arbeiteten wir an unserem Nabq field-guide und werteten die Daten unserer Untersuchungen in der Bucht aus.

Jessica Knoop

 

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Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 3. Woche

Die dritte Woche begann mit einem Ausflug nach Ras Abu Galum. Dieser Tauchspot ist nur über eine Kamelroute erreichbar, so dass wir nach kurzer Autofahrt unser Tauchgepäck auf Kamele umsattelten. Nach 1,5 stündigen Ritt erreichten wir das Beduinendorf und genossen zwei wunderbare Tauchgänge. Der Heimweg erfolgte wieder auf dem Rücken der Kamele. Am nächsten Tag stand ein Nachttauchgang auf dem Plan, bei dem wir die nächtliche Flora und Fauna erkundeten. Das Highlight waren jagende Rotfeuerfische, eine große Seefeder sowie eine spanische Tänzerin.
Zur Abwechslung zu den täglichen Untersuchungstauchgängen unternahmen wir einen Ausflug in das Naturschutzgebiet Nabq. In den Wadis (trockengefallene Flußbetten) lernten wir einiges über das Leben in der Wüste und erkundeten die Mangrovenwälder. Während eines Schnorchelgangs beobachteten wir viele Mangrovenquallen und juvenile Fische.
Vom Strand aus konnte das Wrack der Maria Schröder bestaunt werden, welches dort 1956 auf Grund gelaufen ist.

  Robert Red Sea
 
 

Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 2. Woche

Die zweite Woche des Masbat Bay Conservation Projektes verbrachten wir hauptsächlich mit Untersuchungstauchgängen. Je nach Wetterlage und Wellengang führten wir diese in Mashraba oder der Bannerfish Bay durch. Dabei optimierten wir die Untersuchungsmethoden, sodass uns die Durchführung immer leichter fiel. Nina zeigte uns außerdem zwei Tauchplätze außerhalb des Masbat Bay, Rick's Reef und Canyon Coral Garden, wobei wir die Gelegenheit hatten gleich zwei Napoleon Lippfische aus nächster Nähe zu beobachten, einen männlichen und einen weiblichen. Neben den Untersuchungstauchgängen verbrachten wir auch Zeit im Büro, um einen Bericht über künstliche Riffe zu verfassen.

 

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Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 1. Woche

In der ersten Woche des Masbat Conservation Projektes haben wir viel über die Methodik von Untersuchungstauchgängen gelernt. Hierzu gehörte das Erkennen von Indikatorfischen und Substraten um Veränderungen der Fischbestände und Substratzusammensetzung charakterisieren zu können. Dies wurde zuvor Überwasser mit Hilfe von Fotos erlernt und dann Unterwasser bei Übungstauchgängen angewandt.
Des Weiteren haben wir bei Tarierungstauchgängen geübt, wie man sich bei Untersuchungstauchgängen bewegt und die Tarierung anpasst. Besonders Spaß machten die Übungen im Unterwasserparcour, der aus verschiedenen Hindernissen und Spielen besteht.
Nachdem in einem Test überprüft wurde, ob wir alle Indikatoren erkennen können, machten wir einige Testtauchgänge, in denen wir den Ablauf der eigentlichen Untersuchungen geübt haben.
Da uns bei einigen Tauchgängen die extreme Verschmutzung Unterwasser augefallen war, beschlossen wir außerdem einen clean-up Schnorchelgang durchzuführen.

 

MBC2012

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Masbat Bay Conservation Projekt - Wochenrückblick 7.06.2012 - 14.06.2012
Während der vierten Woche wurde fleissig am Projekt weitergearbeitet. Brigitte und Viki sind am Sonntag leider schon wieder abgereist, sodass wir für die letzten zwei Wochen nur noch zu dritt arbeiten. Trotzdem kommen wir gut voran und müssen hauptsächlich nur noch 5 m Transekte bearbeiten.

Zusätzlich zu den Transekten wurde auch noch begonnen Seegrasquadrate zu untersuchen. Dabei wird an fünf zufällig bestimmten Punkten im Quadrat die Höhe des Seegrases gemessen und anschliessend wird der prozentuale Flächenanteil von Seegras im Quadrat geschätzt. Makroorgansimen, die sich im Quadrat aufhalten, werden ebenfalls aufgenommen. Die so gewonnenen Werte werden dann mit den Daten der vergangenen Jahren verglichen und analysiert.

Bei unseren zahlreichen Tauchgängen haben wir auch schon viele sehr seltene Organismen beobachtet. Beispielsweise sehen wir bei fast jedem Tauchgang Seepferdchen und mehrere (Geister-) Pfeifenfische. Ein weiteres Highlight war eine freischwimmende gigantische Riesenmoräne, die sich unterwegs von einem Putzerfisch säubern ließ.

An unserem freien Tag am Mittwoch haben wir einen faszinierenden Tauchgang in Eel Garden unternommen. Dabei haben wir neben hunderten Röhrenaalen etliche Besenschwanz-Lippfische bei ihrem Paarungsritual beobachtet.

 

 

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Masbat Bay Conservation Projekt - Wochenrückblick 31.05. – 07.06.2012
Zu Beginn der dritten Woche des Masbat Bay Conservation Projects haben wir zunächst noch unser Wissen über Fische und Substrate mithilfe von 2 Tauchgängen pro Tag in der Masbat Bay gefestigt, bei denen wir natürlich nebenher noch viele schöne Sachen gesehen haben.
Bald begannen wir dann, die ersten richtigen Transekte (keine Übungen) durchzuführen. Diese Art Tauchgänge waren etwas komplett neues für uns, doch wir fanden direkt Spaß an der Sache, da wir endlich das angeeignete Wissen unter Wasser anwenden konnten und dabei Ergebnisse erzielten. Bei unseren Transekten hatten wir immer zwei Buddyteams, eins machte die Fish-Survey und das andere kümmerte sich ums Substrat.
Als der Vollmond näher rückte, unternahmen wir einige Nachttauchgänge, um die seltene Korallenvermehrung zu beobachten, die bei jeder Korallenart nur einmal pro Jahr auftritt. Leider hatten wir in dieser Beziehung kein Glück, allerdings hatten wir viel Spaß dabei, die nächtliche Unterwasserwelt zu beobachten.
Ein Highlight der Woche war sicherlich der Trip zum Nabq-Schutzgebiet, der in einem eigenen Bericht ausführlich zusammengefasst ist.
Zum Abschluss der Woche hat die ganze Truppe noch einen Tauchausflug mit dem Jeep unternommen, bei dem wir beeindruckende Tauchgänge im Canyon und im berühmten Blue Hole gemacht haben. Besonders der Einstieg durch „Bells“ ins Blue Hole hat uns sehr gut gefallen.

 

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Ausflug nach Nabq Managed Resource Protected Area 6.6.2012 (Masbat Bay Conservation Projekt)

Am Mittwoch fand der langersehnte Ausflug nach Nabaq statt. Wir sprangen also in aller Herrgottsfrühe in den Jeep und fuhren gut eine Stunde in –wie einige fanden- einem rasanten Tempo zu unserem ersten Stopp, dem Akazienbaum. Dort angekommen betrachteten wir erst ein Mal den Baum, suchten hie und da noch nach anderem Gestrüpp oder drehten Steine um auf der Suche nach allem, was da kreucht und fleucht. Danach kletterten noch ein zwei von uns auf den Berg (der eine erfolgreicher als der andere), um den beeidruckenden Blick auf den Wadi und das Meer zu genießen.
Unten angekommen ging es dann auch schon weiter an den Strand, wo wir auf die Mangroven und das Maria Schröder Schiffswrack schauend bei einem Beduinentee eine kleine Rast einlegten. Nachdem alle gestärkt waren, wollten wir uns es natürlich auch nicht nehmen lassen zu dem Wrack rüberzulaufen und uns das rostige, große Etwas am Horizont noch etwas genauer aunzuschauen. Schnell stellte sich heraus, dass das Ganze leichter gesagt als getan ist, vor lauter Seeigeln und Löchern musste man wirklich aufpassen, wo man denn da jetzt hintritt (schwimmen ging ja auch nicht mit der Kamera in der Hand), so dass die meisten es dann auch auf halbem Wege wieder seinließen. Vincent und Nese waren dann aber doch trozig genug sich ihren Weg durch die Stacheln zu bahnen und kletterten begeistert auf der Maria Schröder herum. Brigitte ging statt dessen samt ihrer Klamotten eine Runde schwimmen.
Nach dieser anstrengenden körperlichen Betätigung kam dann das wohlverdiente Essen (Hähnchen, Reis und Gemüse à la Hamed) und dann machten wir uns auch schon auf um in der Lagune bei den Mangroven zu schnorcheln. Das Schorcheln gestaltete sich bei Ebbe allerdings schwieriger als zu Beginn erwartet, so dass wir, nur noch imSeegrass liegend das Vorhaben recht bald wieder aufgaben und uns die Mangroven stattdessen von Land aus anschauten und den Erzählungen von Nina lauschten.
Als wir dann gesehen hatten, was wir sehen wollten, packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren zu den Arakdünen, um untersuchten, ob die Früchte tatsächlich rot sind und die Bäume wirklich zum Süden hin wachsen, so wie das im Buch steht. Von der Richtigkeit der Literatur überzeugt, machten wir uns dann auf den Weg nach Hause.
Alles in allem war es also ein toller Tag mit vielen beeindruckenden Landschaften und wie immer einer Menge Spaß.

 

MBC2012-I

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  Masbat Bay Conservation Project - Wochenrückblick  24.5.2012 - 31.5.2012
Zu Beginn der zweiten Woche bekamen wir Verstärkung durch Isabelle, Brigitte und Viktoria. Das RSEC-Vereinshaus ist somit fast vollständig belegt und das Zusammenleben, sei es BBQ im Garten oder Ausgehen in Dahab, funktioniert einwandfrei und macht auch sehr viel Spass.
Wir konnten es nun kaum erwarten, mit den Vorbereitungen für das Masbat Bay Conservation Project zu beginnen, welche die ganze Woche in Anspruch nahmen. So gab es lehrreiche Präsentationen durch Nina über die Masbat Bay und deren Fischarten und Substrate, welche wir danach auswendig lernen mussten/durften:), was gar nicht so einfach war. Um die Fisch- und Substratbestimmung zu üben, wurden viele spannende Tauchgänge unternommen, wobei Übungstransekte von 20 m ausgelegt und bearbeitet wurden. Dabei haben wir neben den Indikatorenfischen auch eine Menge weiterer faszinierden Meereslebewesen angeroffen, wie etwa die Grüne Meeresschildkröte, eine Schule von Sepien, Blaupunktrochen, Seepferdchen (!!!) , Napoleonfische usw.
Neben dem Masbat Bay Conservation Project bekamen wir Besuch von einer Schulklasse. Mit dieser behandelten Corinne, Nese und Vincent auf spielerische Art und Weise einige Aspekte des Schutzes von Riff-Ökosysteme. Der Höhepunkt war das gemeinsame Schnorcheln mit den 6 bis 11 Jahre alten Kindern in der Masbat Bay. Nun freuen wir uns auf die Bearbeitung der Transekte während den nächsten Wochen. Da zur Zeit aber auch Saison zur Beobachtung von Coral Spawning ist, werden wir die folgenden paar Tage um Vollmond Nachttauchgänge unternehmen, um dieses seltene und kurzzeitige Ereignis eventuell beobachten zu können.
 

MBC2012-I

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Masbat Bay Conservation Project 18.-24.5.12

Am ersten Tag des diesjährigen Masbat Bay Conservation Projekts haben die neuangekommenen Volontäre erst ein Mal einen Check Dive unternommen. Nachdem wir dann aus dem Wasser raus waren, hat uns Nina in einer kurzen Präsentation die Inhalte und Ziele des Projektes vorgestellt uns in die Thematik eingeführt.

Im weiteren Verlauf der Woche haben wir dann einige Clean-up Tauchgänge unternommen, bei denen wir die aus den zahlreichen Restaurant stammenden Abfälle im Meer aufgesammelt und entsorgt haben, wobei  jedes Mal eine ganz schön große Menge an Dreck zusammenkam.

Ein weiterer Tauchgang war den Blaustreifenschappern und Silbersüßlippen gewidmet, die für den Masbat Bay wichtige Indikatororgansimen für die Überfischung darstellen.  Eine Silbersüßlippe haben wir dann auch angetroffen und auch die Blaustreifenschnapper waren zahlreich vorhanden.

Der Höhepunkt der Woche war wohl unser Kamelritt nach Abu Galum, wo wir unter Wasser zwar nicht besonders viel gesehen haben, aber dafür alle viel Spaß und Freude an dem Kamelreiten hatten.

Nun sind wir bereit nach der Ankuft der übrigen Volontäre am Ende dieser Woche so richtig mit dem Projekt durchstarten zu können.

 

MBC2012-I

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4. März: MBC-Projekt - Aufräumen unter und über Wasser

Heute hat das RSEC-Team, begleitet von einigen Freiwilligen im Gebiet des Masbat Bay (Bannerfish und Mashraba) eine Unterwasseraufräumaktion durchgeführt. Das empfindliche Ökosystem ist ständiger Belastung verschiedenster anthropogen bedingter Ursachen ausgesetzt, nicht nur die empfindlichen Korallenarten leiden darunter, die Seegraswiesen weisen enormen Algenbefall auf, einige Indikatoren sind seltener anzutreffen und größere Meerestiere wie Haie oder Schildkröten sind gar zur Rarität geworden.
Zur illegalen Netzfischerei und maroden Abwässersystemen kommt die zunehmende Umweltverschmutzung durch fahrlässig entsorgten Müll sowohl Einheimischer als auch Touristen. Das fehlende Bewusstsein für das Ökosystem stellt ein großes Problem in der lokalen Bevölkerung dar – so werden alte Fischernetze, Teppiche, Zigarettenstummel und jegliche Arten von Plastikabfall einfach im Meer entsorgt.
Die Folgen sind ersichtlich – Fische halten die teilweise giftigen Abfälle für Nahrung, wobei die Toxine in der Nahrungskette erhalten bleiben, alte Netze können zum Tod von den Meeresbewohnern führen und den Korallen wird das überlebensnotwendige Sonnenlicht durch Müllreste abgeschirmt.
Für diesen Tauchgang haben wir uns in Buddy-Teams aufgeteilt und jeweils Reissäcke gestellt bekommen, Scheren wurden ebenfalls mitgeführt um eventuell gesichtete Netze mit minimalem Schaden von den Korallen entfernen zu können.
Während des etwa 50-minütigen Tauchgangs, als wir uns von Bannerfish Bay nach Mashraba und zurück durchgearbeitet haben, fanden wir jede Menge Plastikflaschen und Glasflaschen, Dosen, Zigarettenverpackungen und unendlich viele Zigarettenstummel, sogar alte Teppiche und Kissen, die jedoch zu groß zum Mitnehmen waren, wurden gesichtet.
Alles in allem hat jeder Teilnehmer ein ordentliches Volumen zurückbringen können, viel mehr als man bei einem normalen Tauchgang unbewusst mitbekommen hätte, entsprechend war es schlussendlich ein gutes Gefühl, etwas getan zu haben für einen Ort, der auch in Zukunft seine Schönheit bewahren sollte.

 

 

 

MBC2011

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Masbat Bay Conservation - November 2010

Two weeks ago we started with the Masbat Bay Conservation Project. We arrived here by taxi in the new RSEC-headquarters-camp! Everything is nearly brand new. In the court we relax in the evening and we feel very cozy. During the first days ...we had some presentations about the method and aims of this project. And of course we had to learn all the fish indicators and different kinds of substrate. During several dives we had the possibility to practice a lot and even if we had some problems with our transect-line we managed some test-transects. Few days ago we had to demonstrate our ability to distinguish the different fish species and kinds of substrate. We are quite sure that we all passed the tests and hope that we can start with our surveys soon.
During the last dives we had a closer look at the algae and seagrass in the Bay. We took some photographs of different kinds of algae and seagrass so that we were able to determine them later in the office. The most common seagrass here in Masbat Bay is Halophila stipulacea and in-between we found some Thalassodendron ciliatum and Halophila decipiens.
Yesterday we started with the fish and substrate surveys. After some primarily problems we now manage to do three transects in one dive. And with some extra time and a closer look in every corner we also found some ghost pipehorses, double-ended pipefishes and two very good camouflaged little dragonfishes. (The devil is in detail!)
The Masbat Bay includes a large number of different habitats such as coral reefs, seagrass areas and sand/rubble areas. These areas are very important habitats for manifold life forms. Seagrass stabilize the sediments so that the local erosion in the bay is relatively stable and also leads to a rich infaunal community. The large seagrass areas establish a habitat which is completely different in ecological conditions compared to sandy soils. In the seagrass you can find a lot of biomass resulting from the habitat and hiding-places for many juvenile fishes. Special and not so common fishes are living in the Masbat Bay seagrass areas like the Jayakar’s seahorse, Hairy pygmy pipehorse, Robust ghost pipefish and the Tailspot goby. Furthermore seagrass meadows are among the most productive ecosystems of the oceans. The aim of monitoring the seagrass is to find possible (seasonal) changes in seagrass abundance and species composition.
Similar to the seagrass survey we analyze the long term and seasonal changes of the algae accretion. An increase in algae abundance may be an indicator of eutrophication caused by nutrient input or an indirect indicator for absence of herbivorous fish, which might be affected by overfishing in the local area.
Other threats are altering of coastline like building in the tidal zone, diving and snorkeling tourism. Therefore a long term study is necessary to assess the changes in habitats and marine life.

 

 

 

 

MBC2010 November

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Masbat Bay Conservation Projekt - März 2010
Die Masbat Bay ist nicht nur für den Tourismus von Dahab von großer Bedeutung, sondern auch für die vielfältigen darin lebenden marinen Organismen. Das Ziel des in diesem Jahr erstmalig stattfinden Projektes ist eine genaue Bestandsaufnahme der Flora und Fauna in der Bucht. Die dabei gewonnen Daten sollen zu der Entwicklung eines Managementplans beitragen,  der dem Erhalt des marinen Ökosystems in der Bucht verhelfen soll. Die in den nächsten vier Wochen gesammelten Daten zielen vor allem auf eine Kartierung der Habitate und eine Überprüfung der Fischbestände in Bezug auf die von der Fischerei bedrohten Arten. Außerdem soll eine permanente Untersuchung der Seegrashabitate etabliert werden und das ein oder andere Unterwasser- und Beach-Cleanup gestartet werden.
Natürlich wären all unsere Vorhaben nicht ohne die  Hilfe von unserem engagierten RSEC-Team (Nina, Chris und Vicky) möglich, das uns in zahlreichen Präsentationen und praktischen Übungen am Riff, im Seegras und im feinen Sand des Roten Meeres alles für unsere Arbeit notwendige Wissen vermittelt hat. Nach einer Woche (relativ) harter Arbeit sind wir sogar in der Lage eine Kalkrotalge vom steinigen Substrat zu unterscheiden, und selbst bei geringster Sicht und starkem Wellengang ein Maßband im rechten Winkel zur Küste auszulegen!
Um die erforderlichen Daten zu sammeln wird für die Substratanalyse die Line Intercept Transect (LIT) Methode verwendet, bei der ein Maßband im rechten Winkel zur Küste gelegt und das Substrat, das sich genau darunter befindet, aufgenommen wird.  Die Erhebung der Fischbestände läuft im Gegensatz dazu auf einer rein visuellen Methode ab, bei der in verschiedenen Tiefen jeweils ein fünfzig Meter langes Maßband parallel zur Küste ausgelegt wird und die Indikatorarten entlang dieser Strecke gezählt werden. Um die Seegrasbetten zu untersuchen, werden wir in den nächsten Wochen einige Quadrate auf einer permanenten Basis in der Bucht auslegen, so dass diese dann im Laufe der nächsten Jahre immer wieder überprüft werden können.
Trotz der fantastischen Arbeit in Dahab, schadet es nicht seinen Horizont ab und zu ein wenig zu erweitern, weswegen wir letzte Woche einen ereignisreichen Tagestrip nach Nabq unternommen haben – einen wunderbaren Schnorchelgang in den Mangroven mit eingeschlossen. Und sonst, selbst nach der Arbeit gibt es genug Beschäftigung in Dahab, von einfachem Entspannen in einem der am Meer gelegenen Restaurants, bis hin zum Austoben beim Schnorcheln und Free-Diving - direkt vor der Haustür. Diese Kombination aus Arbeit und Vergnügen lässt sich einfach nicht in Worte fassen –  trotzdem, alles in allem: es macht einfach verdammt Spaß!

 

 

 

 

MBC

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Trip to Nabq protectorate on 10.3.2010 with Volunteers of this project

Normally our primary work takes place at Masbat Bay, right in front of beautiful Dahab, but after a week or so we were also eager to explore some of the surrounding area. Organized by Chris and Nina, our daytrip to Nabq, a protected reserve located a mere hour’s drive to the south of Dahab, provided a great opportunity to see some more of the countryside and exceeded every expectation we might have had that day.

After putting together our snorkeling gear, our first stop on the drive through the desert was at a small patch of trees that have been known to harbor venomous snakes and stinging scorpions. Even after turning over every rock in the area, (un)fortunately none of them could be discovered. However, just before leaving we were rewarded for our patience by the sight of a beautifully colored lizard that stayed put on a rocks and posed professionally for our cameras.

Our next stop were the dunes in which nothing too alive could be found, but due to the recent rain we spotted the tracks of a desert fox on some dried-up sand tiles and admired the plants that are able to grow in such a harsh environment. Since the prevailing winds come from the north, plants such as Limonium axilare and Nitraria retusa consistently get covered with sand on their northern side and therefore - instead of growing in height - extend their branches just above the ground towards the south. Sand is accumulated on the opposite side and therefore most of the small dunes only exist, because those amazing plants are able to deal with the high salinity and little fresh water supply.

Escaping from high noon heat, the visitor centre proved to be a good retreat and – even though it offered little insight into the protected area which we hadn’t been briefed on already – gave us some interesting information about the desert’s inhabitants. Did you know that there are still hyenas living in Sinai, and that the last leopard spot in the area was more than fifty years ago, effectively making it an extinct species? Well, we certainly didn`t.

At this point it wouldn’t hurt to give you a little overview of where we actually are, geographically speaking. Having stopped in the desert for the lizard, we had moved on towards the coast and into the dunes, with the visitor centre close to the sea and right in front a shipwreck which astonishes with its rusty magnificence and is surrounded by pristine blue water, providing the occasional diver with a not-too-crowded and attractive dive site. However, getting there would have meant walking over the reef flat, and that of course is not an option, so we drove north to our final stop for the day – an area along the coast that features one of the northernmost stands of mangroves, consisting exclusively of Avicenna marina. Mangroves on the Red Sea grow under extreme conditions of high salinity and low winter temperatures. Some of the mangroves around Nabq have adapted to this harsh environment by becoming completely terrestrial , now forming part of the coastal marsh and dune vegetation, having lost their aerial roots altogether. However, since we had taken our snorkel gear, the land based trees were not of the greatest interest – after all, mangroves form an important and sensitive ecosystem, providing an ideal environment for young fish and invertebrates.

To explore those shallow water nurseries we set up our last camp at a beautiful beach hut that provided us with a shady palm leaf roof and a couple of chilled-out hammocks, all looked after by a very forthcoming Bedouin, who also made us some great food for after the snorkel session. And then we went into the water – usually one might think of being in the mangroves as a very muddy affair, but that was far from the truth. Swimming around two mangrove stands proved to be an exciting and entertaining lesson – so much life! After exploring a forest of upside-down jellyfish in various colors (including a very confused upside-down upside-down individual) , most of them sitting on the ground supplying their zooxanthellae with the much needed sunlight, we quickly found several gobies and their little shrimp fellows, living in a mutually beneficial relationship. The shrimp maintains a burrow in the sand in which both the shrimp and the goby live. The shrimp has poor eyesight compared to the goby, but if it sees or feels the goby suddenly swim into the burrow, it will follow. The goby and shrimp keep in contact with each other, the shrimp using its antennae, and the goby flicking the shrimp with its tail when alarmed. Each party gains from this relationship: the shrimp gets a warning of approaching danger, and the goby gets a safe home and a place to lay its eggs in. And then things just went crazy – batfish, boxfish, hermit crabs, sea urchins, sea cucumbers, juvenile fish of countless species, moray eels… even a Hexbranchus sanguinis, a Spanish Dancer, completely exhausted from just laying a pile off eggs and resting under a massive sea urchin. We must have stayed in the water for over two hours, appreciating all these stunning marine organisms, but all too soon it was time to go. After having some food, we chilled out and admired the blue waters, the desert and the high mountains from our shady palm hut refuge– a magnificent sight that cannot ever be caught on camera and much less put into words.

As already mentioned, this trip exceeded all our expectations and we did not only enjoy the extraordinary nature, but also learned a great deal about it – not from a textbook or a presentation, but through an experience we will remember for a long time. If you ever have the opportunity to visit and explore Nabq, by all means – do it!

by Eike Steinig

 

Nabq

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Masbat Bay Conservation - Clean Ups after the storm & wadi flood this year

Coral reefs and seagrass beds are fragile ecosystems. Their delicate balance can easily be destroyed, particularly through anthropogenic influences – including rubbish and all sorts of things that just don’t belong in the water. Plastic is found everywhere – unfortunately it takes a small eternity to disintegrate. The plastic constricts animals’ movements or kills through starvation, exhaustion, or infection from deep wounds caused by the tightening material. The animals may starve to death, because the plastic clogs their intestines thereby preventing them from obtaining vital nutrients. When plastic film and other debris settle on the bottom, it can suffocate immobile plants and animals. In areas with some currents, such as coral reefs, debris can wrap around living coral, smothering the animals and breaking up their coralline structures. The impact on the ecosystem is terrifying, and this is only a one part of what can be found down there. Moreover, who would like to dive through a sea of trash and rubbish?  Imagine coming to your favorite chill-out spot and everything is covered in filthy garbage – well, that’s what it is like in some places of the bay, especially on the sea grass beds close to the main promenade.
As part of the Masbat Bay Conservation Project, we try to organize a clean-up every Friday. This time we collected four rice-bags of garbage ranging from cables, pipes, carpets and innumerable pieces of plastic to cigarette butts, plastic bags, empty cans and even a sunshade umbrella, which we couldn’t take up due to its size - in only forty five minutes! Also, extensive coral damage and breakage was observed. In many places, rubbish got entangled in the corals, reducing the amount of sunlight for their symbiotic algae, causing the death of the coral and other related organisms.
We would like to encourage all dive centers in and around Dahab to support our efforts by organizing their own clean-ups and initiate other measures to keep Masbat Bay as clean as possible – not only for its reputation as a unique dive site, but also to minimize our destructive impact on its sensitive environment!

 

 

 

MBC

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