dahab reef monitoring | clean ups | reef check | umwelterziehung | coral project | masbat bay conservation
     
  Umwelterziehung und Umweltbewußtsein    
 
 

School Reef Day 2013
Für eine Gruppe von 12 Kindern, die wir zu uns ins RSEC-Haus einluden, hielten wir Vorträge über das Leben im Roten Meer, spielten themenbezogene Spiele und frühstückten gemeinsam. Durch die Vorträge erhielten die Kinder einen Überblick über das Rote Meer und seine bekanntesten Bewohner, wie Clownfisch, Papageifisch, Feuerfisch etc. und lernten dabei welche Folgen es für das Ökosystem Riff hat, wenn beispielsweise Korallen- und Fischarten entnommen werden und wie Müll und Abwässer zum Tot von Korallen führt. Die Gruppe wusste bereits einiges, war sehr neugierig und nahm aktiv an den Vorträgen teil. Anschließend wurden die Kinder in einem Spiel in zwei Gruppen geteilt, wobei das Ziel war die passenden Karten bezüglich Größe, Erscheinung und Ernährung zu der ihnen zugeschriebenen Spezies zu finden.
Danach gingen wir mit ihnen zur Promenade um mit ihnen im Clown Fish Reef zu schnorcheln. In kleinen Gruppen konnten wir den Kindern einige der in den Vorträgen vorgestellten Arten zeigen beziehungsweise konnten die Kinder uns fragen, was sie sehen. Alle schienen das Schnorchel sehr zu genießen.
Zum Abschluss nahmen wir die Kinder mit in die RSEC-Feldstation um ihnen unseren Arbeitsplatz sowie die Tauchschule mit entsprechender Ausrüstung zu zeigen und versammelten uns auf der Dachterasse. Hier stellten wir das RSEC vor und erklärten, was wir als Volontäre hier genau machen.
Auf einem großen Plakat hielten die Kinder malerisch fest, was sie an diesem Tag gelernt hatten.

Dahab School

 

Dahab School

Dahab School

Dahab School

Dahab School

 
 

Environmental Education Program in the Dahab area (DAHABEDU)

Preliminary investigations

During the preliminary investigations the primary schools were identified as the main target group of the sub-project "Environmental education and awareness in schools". Three primary schools in Dahab were chosen to participate in the DAHABEDU program and first contacts were established. A high motivation of the schools´ management and staff was noted with respect to supplementary environmental education in schools. A concept was developed to initiate voluntary environmental school groups. Contacts were established with the NGOs Hemaya and Wadi Environmental Science Center (WESC). Both NGOs provide experience, knowledge and support to initiate a supplementary environmental education and awareness program in schools and to develop its framework.

To evaluate the participation of the tourism industry's stakeholders in the DAHABEDU program, a questionnaire was distributed to the majority of the dive centres. The questionnaire highlightened different environmental concerns and problems of the region. 63 %(*) of the dive centres which were contacted answered the questionnaires. The results reveal that the majority of dive centres appreciate environmental awareness and education campaigns in favour of a better environment and nature protection. Up to 100% of the dive centers can imagine to support environmental awareness and education initiatives. Environmental activities in the Dahab area were recognized by 87%* of the dive centres, however, more than half (63%) of these recognized environmental activities were represented by beach cleanups only. In contrast, 87%* of the dive centres observed (or regularly do observe) environmental violations that take place in Dahab and its surroundings. Possibilities were explored to initiate a regular pamphlet in regard of environmental education and conservation projects in the Dahab area serving as a forum for public and private contributing institutions. Local environmental organisations and institutions were contacted, and all expressed support regarding the publication of an environmental education and conservation pamphlet (also newsletter) as a necessary tool. Additionally, contact was established with the Hurghada Environmental Protection and Conservation Association (HEPCA). This contact will possibly provide further support with respect to the applied conservation activities that are part of the "Public awareness campaigns" sub-project. The goals of the "Public awareness campaigns" were substantiated and the different possibilities analysed to enhance public awareness. This was done especially in regard of the coral reefs' and adjacent habitats´ degradation, the problem of destructive fisheries practices, the vast solid waste management problem as well as further environmental concerns being of local and national interest.

RSEC is looking for sponsors to be able to continue this project.

 

Frogfish

Nabq

Nabq

Nabq


 
  Perspektiven und Möglichkeiten zur Reduzierung der Kunststoffbelastung, Förderung von Alternativen und Wiederverwertung von Kunststoff in Ägypten: Rotes Meer und Mittelmeer

Der Eintrag von Kunststoff- bzw. Plastikabfällen in die natürliche Umwelt – das sind derzeit etwa geschätzte 100 Millionen Tonnen jährlich –, nicht zuletzt in das Meer, verursacht immer mehr sichtbare Probleme. Wovor Fachleute schon lange warnen, beginnt der breiteren Öffentlichkeit erst durch Medienprojekte wie “Plastic Planet“ http://www.plasticplanet.at/ langsam bewusst zu werden. Der Stoff, den wir in unvorstellbaren Mengen in die Umwelt setzen und den wir einst als Segen und Fortschritt gepriesen haben – etwa acht Prozent der weltweiten jährlichen Ölproduktion wird zu Plastik verarbeitet – , kommt mit seinen negativen Folgen wie ein Boomerang auf die Menschheit und die gesamte Umwelt und Natur zurück. Und trifft uns mit voller Wucht. Die Pflanzen- und Tierwelt kann mit diesem fremdartigen Stoff nichts anfangen. Immer häufiger bringt er ihnen den Tod – ob durch schleichende Vergiftung, die sich in jeder Zelle ihrer Körper durch die frei gewordenen Weichmacher ausbreitet, durch die Bedeckung von Riffabschnitten durch Folien, wodurch diese sterben, dadurch, dass Tiere Plastik verzehren und daran elendig zugrunde gehen oder schlicht durch Nylonschnüre und Netze, oft in wochen- oder monatelanger Todesqual. Zwischenzeitlich lebt auf der Erde kein Lebewesen – einschließlich uns, der fast sieben Milliarden Menschen –, das in seinem Körper nicht durch Rückstände aus Plastik belastet wäre.

Während der Arbeiten zur WDR-Dokumentation “Bedrohte Paradiese“, an denen das RSEC und mare-mundi beteiligt waren, aber auch bei all unseren Expeditionen weltweit, beobachten wir mit großer Sorge, wie der Müllberg wächst. Selbst die abgelegensten Strände sind verschmutzt, die einsamsten Inseln. Plastik treibt zunehmend im Meer – wobei jedes kleine Stück den Tod eines Meeresbewohners bedeuten kann. Wissenschaftler haben berechnet, dass im Meer bereits sechsmal soviel Plastik wie Plankton umhertreibt. Zwischen Hawai, Japan und Nordamerika treibt im offenen Meer des Pazifiks eine Müllfläche – überwiegend Plastik – so groß wie Mitteleuropa.

Die schockierende Belastung der Umwelt durch Plastik entlang der ägyptischen Rotmeerküste, die zunehmend den Tourismus beeinträchtigt und den Unmut der Besucher weckt, hat mehrere Ursachen: Es wird immer mehr Plastik verwendet, die Entsorgung der enormen Abfallmengen – man denke nur an die Millionen Touristen und die endlose Reihe von Hotels entlang der Küste – ist nicht gelöst, in der Bevölkerung fehlt das Bewusstsein für die dringende Notwendigkeit des Umweltschutzes und als meteorologischer Faktor kommt der konstante Nordwind hinzu. Er verteilt die Plastikabfälle von den Ballungszentren und den Müllablageplätzen ausgehend über die Landschaft und weht einen großen Teil ins Meer.

Jeder Taucher, Schnorchler und Liebhaber der Region kennt das Phänomen: Die Plastikflut hängt von Wind und Strömung ab.

Wir am RSEC und mare-mundi wollen etwas dagegen tun! Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Es soll die Rotmeerküste und das Rote Meer (zuständig RSEC) und die Mittelmeerküste und das Mittelmeer (zuständig mare-mundi) untersucht werden – und damit beide Meere Ägyptens. Dadurch ergeben sich interessante Vergleichsmöglichkeiten.

Das Plastikprojekt soll zuerst für zwei Jahre (2011, 2012) in Form von einer (höchstens zwei) Dissertationen und mehreren Diplomarbeiten angelegt sein. Diese zwei Jahre und der dabei erstellte Bericht entsprechen einer Vorstudie oder Machbarkeitsstudie. Sollten die Ergebnisse zeigen, dass derzeit keine wesentliche Verbesserung der Situation möglich ist (z. B. fehlender politische Wille, keine Umsetzbarkeit), wäre das Ergebnis eine umfassende Studie, die den Istzustand der Plastikproblematik in Ägypten mit allen Details beschreibt.
Sollte jedoch das Ergebnis konkrete Möglichkeiten für Verbesserungen aufzeigen, dann wird es konkrete Folgeprojekte geben, die auch konkrete Verbesserungen der Situation nach sich ziehen sollen. Es ist selbstverständlich, dass ein derartiges Projekt von ausländischen NGOs nur mit Zustimmung, in enger Kooperation und mit Unterstützung der ägyptischen Behörden erfolgen kann.

Die Kandidaten müssen eine Heimatuniversität und einen offiziellen Betreuer haben.
Die Gesamtaufsicht sollte ein Dissertant übernehmen (Umwelttechnik bzw. Umwelttechnologie oder ähnliche Fachrichtungen). Da es sich um ein interdisziplinäres Projekt handelt, ist eine enge Kooperation mit mehreren Instituten und Labors erforderlich.

Mehr Details zum geplanten Projekt demnächst! Über konstruktive Anregungen und Vorschläge würde sich unsere Team freuen!
 

Plastik

Plastik

Plastik

Plastik

Plastik

Plastik

 
 

Codename: Nessaja

Größe: 11cm x 9 cm x 5cm
Gewicht: Ungefähr 250 g
Alter: Etwa 1 Monat (Schätzung)
Herkunft: Unbekannt, bei Beduinenkindern gefunden, von M.(Codename: Mama Bär) gerettet
Artname: Caretta caretta - Unechte Karettschildkröte

Missionsziele: Das Zielobjekt wird gegen 7:30 in der Masbat Bay freigelassen, die Umgebung wird gesichert. Die Sicherheit des Zielobjekts ist während seines Versuches ins offene Meer zu schwimmen zu gewährleisten. Dauer des gesamten Einsatzes: ca. 30 minuten

Einsatzbericht:

Zwei Wochen zuvor ist Mama Bär einer Gruppe Beduinenkinder welche mit einer kleinen Schildkröte (Codename: Nessaja) spielten begegnet. Trotz einiger Gegenwehr ist es M. gelungen, Nessaja aus den Händen des Feindes zu befreien und bei sich zu Hause zu verstecken. Nessaja hatte sich schon bald von seinen Verletzungen erholt, leider dauerte es fast 2 Wochen, bis M. mit dem RSEC Hauptquartier Verbindung aufnahm. Im Hauptquartier informierte Major Chris augenblicklich die gut trainierte V- Staffel, welche sich sofort an die Arbeit begab, Informationen sammelte und die riskante Operation mit dem Einsatznamen „Freilassung Nessajas“ plante. Nach stundenlangem Recherchieren und hitzigen Diskussionen gelang es dem Team schließlich sich auf einen Schlachtplan zu verständigen. Eine kleine Gruppe aus Freiwilligen unter Führung von Major Chris sollte Nessaja im Morgengrauen in der Masbat Bay aussetzen und beschützen, während sie sich den weg ins offene Meer bahnt.
Dank der herausragenden Arbeit des V- Teams und der meisterlichen Planung durch das RSEC Kommandozentrum war die Operation schließlich ein voller Erfolg und Nessaja gelang es in die Freiheit des offenen roten Meeres zu schwimmen.
Das Schicksal von Nessaja hat eine Sache deutlich gemacht: Jedes Lebewesen hat seinen Platz- für die Schildkröten ist es das Meer- also denkt daran: MEERESSCHILDKRÖTEN GEHÖREN INS MEER- SIE SIND KEINE HAUSTIERE!!!

Bericht: Hendrik Frey

Fotos: Christian Alter

 

Baby turtle

Baby turtle

Baby turtle

Baby turtle

 
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