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ehemalige Jungforscher / Forscher am RSEC:
Name Foto Beschreibung

Else de Ridder

28.2. - 4.4.2015

Feldstation Dahab

Else de Ridder Mein Name ist Else de Ridder und ich bin 21 Jahre alt. Im Moment studiere ich Biologie an der Utrecht University  in Holland, was mir viel Freude bereitet. Von Anfang an interessierte mich Meeresbiologie am meisten. Das war kein Zufall, denn nachdem ich 2011 mein PADI Zertifikat gemacht habe, wollte ich Biologie studieren. Ich war so fasziniert, dass ich alles über Korallen und das Leben im Riff wissen wollte. Leider erfuhr ich auch wie stark zerstört die Korallenriffe auf der ganzen Welt sind. Ich hoffe, ich kann mit dem Dahab Reef Monitoring Projekt helfen, die Riffe hier zu schützen. Dieses Thema ist sehr wichtig für mich, weshalb ich mir wünsche mich auch in Zukunft für den Schutz der Riffe einzusetzen.

Vanessa Kuhs

20.2.-18.5.2015

Feldstation Dahab

Vanessa Kuhs

Hallo, ich bin Vanessa, 32 Jahre alt und studiere momentan im vierten Mastersemester an der Universität Hamburg „Marine Ökosysteme- und Fischereiwissenschaften“. Die kommenden drei Monate werde ich in Dahab verbringen, um zuerst am „Dahab Reef Monitoring“ des RSEC teilzunehmen und dann die Datenerhebung für meine Masterarbeit durchzuführen. Die Arbeit soll sich mit der  Erfassung der Fischdiversität in Relation zu den Gezeiten am Lighthouse Reef der Masbat Bay hier in Dahab beschäftigen. Mich interessiert hierbei die Untersuchung des Riffdachs bis zur Riffkante. Meine Idee ist es, Transekte auszulegen und Fischzählungen zu machen.  Das bedeutet den ganzen Tag an und im Meer zu sein- dem Ort, an dem ich mich am wohlsten fühle. Korallenriffe, ihre Diversität und ihr Schutz liegen mir am Herzen und ich möchte mit meiner Arbeit einen kleinen Teil zum besseren Verständnis dieser komplexen und artenreichen Ökosysteme beitragen.

Janina Goetz

30.1.-30.5.2015

Feldstation Dahab

Janina Goetz Hallo Zusammen,
mein Name ist Janina Goetz und ich bin zum zweiten Mal am RSEC in Dahab. Nachdem ich 2011 meine Master Arbeit hier geschrieben habe, bin ich jetzt zur Doktorarbeit zurück. Meine Studie beschäftigt sich mit der korallenfressenden Schnecke Drupella cornus, welche sich in den letzten Jahrzehnten rapide ausgebreitet hat. Weltweit kam es zu einem Populationsausbruch, welcher zu einer großen Bedrohung der Korallenriffe geführte. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Drupella primär Acropora und Monitipora Korallen frisst, allerdings konnten die Gründe des Outbreaks bisher nicht geklärt werden.
Meine Studie beschäftigt sich intensiv mit der Ökologie der Schnecke. Ich führe ein Monitoring an den verschiedenen Tauchplätzen Dahabs durch, um die Häufigkeiten zu erfassen, die Frasspräferenzen und die saisonalen Unterschiede. Zusätzlich möchte ich untersuchen, welchen Einfluss die Größe der Korallenkolonie hat und ob es einen Zusammenhang zwischen dem Schneckenbefall und Korallenerkrankungen oder Beschädigungen gibt.
Des Weiteren führe ich kleinere Aquarium Experimente durch, in denen ich den Einfluss der Temperatur, des pH-Wertes und weiterer Faktoren auf die Fraßrate untersuche. In meinem „Kindergarten“ habe ich die Möglichkeit die Wachstumsrate der Schnecke zu bestimmen und so möglichst viele Informationen über die Ökologie von Drupella cornus zu sammeln.

Nadja Schedensack

12.10.-20.12.2014

Feldstation Dahab

Nadja Schedensack Hi, ich heiße Nadja und studiere an der Freien Universität Berlin Geowissenschaften mit Schwerpunkt Paläontologie. In meinem Masterstudium belegte ich einige Kurse über Korallenriffe und das Anthropozän, das als gegenwärtige geologische Epoche diskutierte Zeitalter. Ich entwickelte eine große Begeisterung für die Korallenriffe und ihre Bewohner. Jedoch lernte ich auch viel über die Gefahren, denen die Korallenriffe im Anthropozän ausgesetzt sind. Das RSEC bietet einige sehr interessante Projekte an, darunter auch das Coral Project, das meiner Meinung nach sehr wichtig für die Überwachung  der Entwicklung der Zustände der Riffe ist. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich an diesem Praktikum teilnehmen darf. Anschließend führe ich die Feldarbeit zu meiner Masterarbeit durch, indem ich den Einfluss der Touristen auf die direkten Schäden an den Korallen untersuche. Ich bin mir sicher, dass ich hier sehr viel über das Ökosystem Korallenriff im Roten Meer lernen kann und hoffe sehr mit meiner Forschung einen Beitrag zum Schutz leisten zu können.

Aylin Maria Aras

8.4.-14.6.2014

Nina Milton

Hi, ich heiße Aylin, bin 28 Jahre alt und studiere an der Universität Hamburg am Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft. Seit jeher gilt meine Leidenschaft dem Verständnis und der Erforschung mariner Ökosysteme, wobei mich Korallenriffe mit ihrer überwältigenden Diversität, aber vor allem wegen der immer stärker werdenden Bedrohung durch den Menschen besonders interessieren. Meine Masterarbeit beschäftigt sich zum einen mit der Erfassung der Biodiversität und Habitatpräferenz der anzutreffenden Fischarten in verschiedenen Habitaten der Masbat Bay sowie anderen Riffen in Dahab, mit unterschiedlich hohem Tourismusaufkommen. Hierbei werden in 4 verschiedenen Tiefenzonen 100 m² Transekte observiert, in denen die verschiedenen Fische und die Substratzusammensetzung erfasst werden. Ich begleite dabei das Coral Project des RSEC, durch welches ich im Vorfeld noch viel über die Methodik und den Hintergrund der Feldarbeit lernen konnte. Zum anderen werden auch noch Daten für die Untersuchung nicht anthropogen beeinflusster Naturereignisse gesammelt und deren Auswirkungen auf das lokale Ökosystem geprüft. Ich hoffe während meiner Zeit hier viel über das Rote Meer lernen zu können, welches als besonderes Ökosystem mit einer faszinierenden Biodiversität unbedingt bestmöglich geschützt werden muss.

Natascha Hourle

21.3.-16.4.2013

Feldstation Dahab

Natascha Hourle Hey, ich heiße Natascha und studiere Bio und Englisch an der Uni Würzburg. Weil mir mein erster Aufenthalt mit RSEC und den Sinai Divers Backpackers in Dahab so gut gefallen hat, bin ich jetzt schon zum zweiten Mal da, um meine Zulassungsarbeit  über Putzerfischinteraktionen mit Juwelen-Fahnenbarschen zu schreiben. Dafür begleite ich die RSEC-Volontäre und Nina bei den täglichen Surveys und beobachte Labroides dimidiatus zusammen mit meinem Buddy Jana. Die zusätzliche Taucherfahrung und die einzigartigen Riffe sind natürlich ein schönes Plus, das die Zeit in Dahab wiedereinmal zu einem einzigartigen Erlebnis macht. 

Wiebke R.

28.2.-4.4.2013

Feldstation Dahab

Wiebke Ralf Ich studiere im fünften Semester BioGeo-Analyse an der Universität Trier und absolviere das Dahab Reef Monitoring Projekt im Rahmen meiner Bachelorarbeit. Im letzten Sommer habe ich bereits die faszinierende Unterwasserwelt des Roten Meeres kennengelernt und wollte unbedingt zurück nach Dahab, um erneut ein Projekt zu absolvieren und mein Wissen in Sachen Meeresbiologie zu erweitern, da ich immer noch diese Richtung für den Master einschlagen möchte. Bisher haben wir eine Menge über die verschiedensten Fische und Invertebraten gehört und hoffentlich werde ich es bald auch verinnerlicht haben.

Stephi Bodden

28.2.-6.6.2013

Feldstation Dahab

 

Stephi Bodden Hi, mein Name ist Stephi Bodden, ich bin 28 und mache meinen Master (ISATEC) an der Uni Bremen. Das RSEC kenne ich schon aus El Quseir, nun möchte ich gerne die Station in Dahab kennenlernen und hier Daten für meine Masterarbeit aufnehmen. Dafür werde ich bis Juni in Dahab bleiben. Ich interessiere mich für nachhaltigen Tourismus und dessen Auswirkungen auf die Riffe und deren Bewohner.  Zunächst aber werde ich auch am Reef Monitoring teilnehmen um die Methodik des Reef Check zu erlernen um sie anschließend auch auf andere Riffe anwenden zu können.

Hanna Scheuffele

31.1.-11.4.2013

Feldstation Dahab

 

Hanna Scheuffele Hallo, Ich heiße Hanna, bin 23 Jahre alt und komme aus Frankfurt. Ich studiere Biologie in Marburg im 6. Semester. Vorallem bin ich an der tropischen Meresbiologie interessiert und hoffe in diesem Feld später arbeiten zu können. Deswegen werde ich meine Bachelorarbeit über Coralliophila violacea, eine korallivore Schneckenart die hauptsächlich an Korallen der Gattung Porites frisst, schreiben. Aus diesem Grund sammele ich gerade Daten über ihr Fraßverhalten und ihre Microhabitatnutzung.  Des Weiteren kann ich meine taucherlichen Fähigkeiten verbessern und die Korallenriffe Dahabs unter einem wissenschaftlichen Gesichtspunkt kennenlernen.

Swetlana Glaser

18.10.-20.12.2012

Feldstation Dahab

Swetlana Glaser

Hey, ich heiße Swetlana und bin 26 Jahre alt. Derzeit studiere ich Biologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und mache hier in Dahab meine Abschlussarbeit. Im Studium habe ich mich bezüglich meiner Interessen in Richtung Zoologie und der Arbeit mit lebenden Tieren orientiert. Auch in meiner Bachelorarbeit wollte ich gerne meiner Neigung treu bleiben und mich zur  Feldarbeit nach Dahab begeben, wo ich Tiere in ihrem natürlichen Umfeld beobachten und studieren kann. Weiterhin würde ich nach Abschluss des Bachelorgrades gerne ein weiterführendes Masterstudium im Bereich Umweltmanagement machen. Die Arbeit in der Feldstation des Red Sea Environmental Centre (RSEC) wird mir wesentliche Einblicke in die Planung, Organisation und Durchführung von Umweltprojekten ermöglichen, die mir für mein Masterstudium von Vorteil sein können.

Meine Bachelorarbeit hat das Thema "Wie unterscheiden sich die Chaetodon-Arten (Falterfische) des Roten Meeres in Lebensweise,  Ernährung, Aggressionsverhalten und sozialem Verhalten voneinander und welche Vorteile haben die unterschiedlichen Farbvarianten?". Meine Motivation liegt darin, genauere Einblicke in die unterschiedlichen Verhaltensformen nahe verwandter Falterfische und deren Ursache zu ermöglichen, um eventuell auch evolutive Rückschlüsse herleiten zu können. Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass jegliche Untersuchungen, die im Rahmen des Red Sea Environmental Centre durchgeführt werden, einen Beitrag zum Schutz des Roten Meeres und dessen Artenvielfalt darstellen, woran auch ich mich gerne beteiligen möchte.

Volkan Julio Cevik

27.9.-20.12.2012

Feldstation Dahab

Volkan Julio Cevik Hi, mein Name ist Volkan Julio Cevik, bin 28 Jahre alt und studiere an der Rheinischen Friedrich – Wilhelms – Universität  in Bonn Biologie. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum „Aggressionsverhalten von Amphiprion bicinctus gegenüber Artgenossen“ bin ich zurzeit für die Datenaufnahme in Dahab. Ferner werde ich das allgemeine Aggressionsverhalten der Korallenfische untersuchen und vergleichen. Bereits letztes Jahr war ich als Teil einer zoologischen Exkursion der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit dem Red Sea Environmental Centre in Dahab. Die RSEC Feldstation in Dahab bietet jungen Forschern die Möglichkeit  gut betreute Freilanduntersuchungen an den schönsten Riffen Ägyptens durch zu führen. Ich hoffe neben einem erfolgreichen Abschluss meines B.Sc. auf eine lehrreiche und schöne Zeit in Dahab.

Alexander Kools

5.6.-12.7.2012

Feldstation Dahab

Alexander Kools Hi, ich bin Alex, studiere Biologie in Hamburg und bin derzeit zur Datenaufnahme für meine Bachelorarbeit, zum Thema Habitatmodellierung der Schwefeldemoiselle (Pomacentrus sulfureus),  an der RSEC Feldstation in Dahab. Ich war bereits letztes Jahr schon einmal hier und habe als Voluntär bei dem Dahab Reef Monitoring & Conservation Project mitgearbeitet. Um So mehr hat es mich gefreut, dass ich nun wieder nach Ägypten zurückkommen konnte um erneut an der Feldstation zu Arbeiten.

Moni Friedrich

3.5.-14.6.2012

Feldstation Dahab

Moni Friedrich Moni  studiert Biologie an der Universität Hamburg. Letztes Jahr hat sie ihre Ausbildung zum Scientific Diver auf Helgoland abgeschlossen.  Am RSEC in Dahab sammelt sie zur Zeit Daten für ihre Masterarbeit zum Thema Habitatmodellierung  bezüglich spezifischer Korallenriff-Fische in der  Masbat Bay, Dahab.

Janina Götz

19.5.-7.7.2011

Feldstation Dahab

Janina Götz Ich heiße Janina Goetz und studiere im 4ten Mastersemester Biologie an der Uni Hamburg. Hier in Dahab sammle ich zur Zeit die Daten für meine Abschlussarbeit. Im Rahmen dieser möchte ich gerne die Fischfauna Dahab´s näher untersuchen. Die Fischhäufigkeiten und die Substratpräferenzen aller ansässigen Fische werden hierbei erfasst und mit vorangegangenen Studien vergleichen. Sinn und Zweck ist es Veränderungen in den Abundanzen und den Diversitäten zu ermitteln. Des Weiteren soll ein methodischer Vergleich stattfinden. Im Gegensatz zu den früheren Studien, werden diesmal keine 10m, sondern 50m Transekte verwendet, dafür aber eine geringere Gesamtanzahl.
Der Borstenzahn und unsere 4 Bachelor-Studentinnen aus Tübingen

Hi, wir heißen Sabrina, Anouk, Ana und Agnes und sind zwischen 20 und 23 Jahren alt. Wir studieren zusammen im 3. Jahr Biologie an der Uni Tübingen und sammeln hier in Dahab Daten für unsere jeweiligen Bachelorarbeiten. Das Thema dafür hat sich auf einer zweiwöchigen Uni-Exkursion  ans Rote Meer bei El Quseir ergeben. Dort haben wir ein kleines Forschungsprojekt über das Verhalten des Längsstreifen-Borstenzahndoktors (Ctenochaetus striatus) durchgeführt, bei dem wir herausfanden, dass dieser bestimmte Sandflächen als „Public toilets“ benutzt. Da er als Detritusfresser auf den Korallen vorhandenes Sediment aufnimmt, ist dieses Verhalten des Längsstreifen-Borstenzahndoktors ein wichtiger Faktor für den Sedimenttransport. Er säubert sozusagen das Riff vom Sediment und akkumuliert es an bestimmten Stellen.

MBC2011

Agnes Förster

28.4.-14.6.2011

Feldstation Dahab

Agnes Förster Ich analysiere in meiner Bachelorarbeit die Effekte, die das Verhalten des Längsstreifen-Borstenzahndoktors auf die Meiofauna im Sediment hat. Da die Benutzung der Sandflächen als „Toiletten“ einen Input an organischem Material mit sich bringt, erwarte ich an diesen Stellen eine höhere Dichte und möglicherweise auch eine andere Zusammensetzung der Organismen, die im Sediment leben als an Stellen, die nicht als „Toiletten“ benutzt werden. Auch die Korngröße des Sandes, die einen wichtigen Umweltfaktor für die im Sediment lebende Fauna darstellt, werde ich zwischen „Toiletten“ und anderen Sandflächen vergleichen.

Ana Rodriguez

28.4.-14.6.2011

Feldstation Dahab

Ana Rodriguez Ich untersuche die Flächen, die diese Art als „Toiletten“ benutzt, auf verschiedene Habitateigenschaften. So hoffe ich bestimmte  Charakteristika finden, die für die Wahl ihrer „Toiletten“ bevorzugt werden.  Dies werde ich auch in Zusammenhang mit dem Substrat der jeweiligen Zone bringen, da es auch „Toiletten“ gibt, die sich nicht auf Sand befinden. Wie wir jetzt hier in Dahab  feststellten, kommt dies oft vor, wenn beispielsweise im Habitat des Längsstreifen-Borstenzahndoktors kein Sand in der Nähe vorhanden ist.

Anouk Neuhaus

28.4.-14.6.2011

Feldstation Dahab

Anouk Neuhaus Ich untersuche, ob dieses „hygienische“ Verhalten dem Längsstreifen-Borstenzahndoktor möglicherweise einen Vorteil in interspezifischen Interaktionen verschafft. Dazu betrachte ich das Verhalten des Arabischen Doktorfisches (Acanthurus sohal) gegenüber anderen Doktorfischen die in sein strikt verteidigtes Revier eindringen. Meine Erwartung ist, dass dieser weniger Aggression gegen den Längsstreifen-Borstenzahndoktor zeigt als gegenüber anderen Doktorfischarten, daer keinen Nahrungskonkurrenten für den herbivoren Arabischen Doktorfisch darstellt sondern im Gegenteil durch den Abtransport von Sediment das Algenwachstum ankurbeln könnte. Dafür quantifiziere ich zusätzlich durch Ausschlussexperimente auch den Einfluss des Längsstreifen-Borstenzahndoktors auf Sedimentmenge und Algenwachstum.

Sabrina Hug

28.4.-14.6.2011

Feldstation Dahab

Sabrina Hug In meiner Bachelorarbeit beschäftige ich mich mit der Frage, welchen möglichen Nutzen dieses besondere Verhalten für den Längsstreifen-Borstenzahndoktor mit sich bringt und ob es sich möglicherweise um eine Strategie handelt eine Infektion von Endoparasiten zu verhindern, indem sie „Toiletten“ weg von ihren Futterplätzen benutzen. Daher suche ich nach Endoparasiten und untersuche zusätzlich den Transport von Meso- und Mikrofaunengruppen von den Futterplätzen zu den „Toiletten“, was einen Eintrag an organischem Material bedeutet.

Romana Gruber

6.8.-30.09.2010

Feldstation Quseir

Romana Romana studiert an der Universität Innsbruck Biologie im Bachelor und macht nächstes Jahr ihren Abschluss. Sie arbeitet, mit Hilfe des RSEC momentan an ihrer Bachelor-Arbeit über Coral Diseases im Roten Meer, insbesondere mit Augenmerk auf Coral Bleaching und Dark Spot Disease. Im September hilft Romana auch beim Coral Project mit und um Daten für ihre Arbeit zu sammeln.

Timo Tscharnke

31.8.-30.11.2010

Feldstation Dahab

Timo Hi, mein Name ist Timo Tscharnke. Ich bin 26 Jahre alt und studiere an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf Biologie. Meine Diplomarbeit schreibe ich allerdings im Institut für Evolutionsökologie und Biodiversität der Tiere an der Ruhr-Universität-Bochum. Meine Arbeit beschäftigt sich mit der Ökologie der Vermetiden in der Masbat Bucht. Meine ersten Erfahrungen in der Meeresbiologie habe ich erst letztes Jahr (2009) auf einer Exursion am Great Barrier Reef (Heron Island) machen dürfen. Durch die Eindrücke und Erlebnisse dort stand für mich fest, beruflich etwas in dieser Richtung machen zu wollen.
Mit dem RSEC in Dahab und der optimalen Lage (eine Minute zum Hausriff) kann ich meine Arbeit bestmöglichst durchführen und zusätzlich etwas über die Artenvielfalt des Roten Meeres lernen.

Anna Lohmar

Feldstation Dahab

Anna Lohmar Titel der Arbeit "Konflikte zwischen Naturschutz und Natursport. Das Umweltbewusstsein von Sporttaucherinnen und Sporttauchern." Geographisches Institut, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Johanna Zimmerhackel

28.1-11.3.2010

Feldstation Dahab

Johanna

Preferences in Habitat of Dominant Fish Species in Masbat Bay, Dahab, South Sinai, Egypt

Johanna ist Biologiestudentin an der Universität Hamburg. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als Divemaster an einer Tauchschule in Brasilien und leistet dort Aufklärungsarbeit im Hinblick auf Naturschutz der Meere. Die praktische Erfahrung wird unterstützt von dem Studium, in dem Johanna unter anderem Kurse in den Bereichen Fischereibiologie und mariner Biodiversität belegen konnte. Im „Red Sea Environmental Centre“ in Dahab arbeitet sie zurzeit an Ihrer Bachelorarbeit und untersucht die Habitatpräferenzen dominanter Fischarten in der Masbat Bay, Südsinai, Dahab.

Andreas Scharl

13. Juli - 14. September 2009

Feldstation Quseir

Andreas Scharl

Andreas, 23 jahre alt, studiert Ökologie im 6. Semester an der Universität Salzburg, Österreich. Seine Interessen reichen von der Botanik bis zur Meeresbiologie, mit der er sich während seines 10 wöchigen Aufenthalts in El Quseir intensiv beschäftigen will. Er ist begeisterter Taucher und Schnorchler und möchte viele Menschen vom schützenswerten Charakter der tropischen Korallenriffe überzeugen und sie über deren Bedrohungen durch Tauchtourismus, Müllprobleme, Klimaveränderung und Versauerung der Ozeane informieren.

Neben den Aufgaben die als Volontär zu erledigen sind will er in seiner Bachelorarbeit die cryptobenthischen Fische der El Quadim Bucht untersuchen. Diese kleinen Fische, die versteckt am Meeresgrund und zwischen Korallen leben, werden oft von Wissenschaftlern wie auch Hobbytauchern übersehen, obwohl sie für das Ökosystem Riff eine wichtige Rolle spielen. Es besteht die Möglichkeit neue Arten zu entdecken und diese Arbeit soll die Basis für weitere wissenschaftliche Untersuchungen über diese wenig beachteten Fische bilden.

Christian Jessen

Feldstation Dahab

Feldstation Quseir

Christian Jessen
Ist 27 Jahre jung und studiert an der Freien Universität Berlin Biologie. Im Rahmen dieses Studiums absolviert er hier am RSEC seine Diplomarbeit. Mithilfe von Käfigexperimenten soll die Auswirkung einer simulierten Überfischung auf das Algenwachstum auf dem Riffdach untersucht werden. Die Schwerpunkte seines Studiums lagen in der Zoologie und Ökologie, welche er in einem einjährigen Studienaustausch auf den Kanaren vertiefen konnte. Er taucht seit 7 Jahren und versucht neben seiner eigenen Arbeit den anderen Studenten unter die Arme zu greifen und viel über das Rote Meer und seine Bewohner zu lernen, sowie zu deren Schutz beizutragen.

Peter Kohnert

Feldstation Dahab

Feldstation Quseir

Peter Kohnert Survey on ophistobranch gastropods in the Gulf of Aqaba, with special focus on mesopsammic species.

Manuel Marinelli

Feldstation Dahab

Feldstation Quseir

Manuel
Geboren bin ich am 25.10.1983 in Villach (Kärnten). Vom Meer und seinen Bewohnern war ich schon begeistert so lange ich denken kann und so begann ich nach Abschluss des Gymnasiums ein Bacchelorstudium der Biologe in Graz, welches ich in Kiel als Meeresbiologe abschloss. Für den Master in Ökologie verschlug es mich jetzt wieder zurück nach Österreich. In meiner "Freizeit" bin ich so weit wie möglich auch im/am oder vorzugsweise unter Wasser unterwegs, sei es als Tauchlehrer, beim Segeln oder auch als Aktivist.

Katrin Korczyk 20.4.-1.9.2009

Feldstation Quseir

Katrin

The Prey Catching Behavior of the Lionfish Pterois miles.

 

Julien Millet

April 2009

Feldstation Dahab

Julien

“Ecological stability of mollusc communities of Indo-Pacific Quaternary coral reefs.”
Coral reefs are extremely diverse ecosystems, but they are also fragile and they are potentially very sensitive to sea level fluctuations and current climatic changes. Nevertheless mollusc communities, as scleractinian corals, seems to experience little change in spite of the dramatic climatic changes of the Quaternary with glaciations and high sea level fluctuations (till 140m under current sea level). The aim of this study is to test this hypothesis in comparing modern data to the Holocene and Pleistocene fossil record, focusing on community ecology: evolution of the composition of the communities, research of extinct species, modification of the geographic range of species, change in ecological behaviours etc.

Heike Mewis

April 2009

Feldstation Dahab

Julien I am working on the ecological stability of Indo-Pacific coral reefs during the dramatic Pleistocene climatic changes. See Julien Millet for detailed information. We want to learn from the past to gain a better understanding of what might happen to coral reefs during current und future climate change.
Roland Krone

28.2.-10.3.2009

Feldstation Quseir

 

 

Roland Krone

Title of scientific project:
“The defecation behaviour of Ctenochaetus striatus

"The feeding and defecation behaviour of the surgeonfish Ctenochaetus striatus was described in detail from reef patches inside the Ras Mohammed National Park (South Sinai). The fish feed on coral rock mainly by sweeping loose sediment with their flexible broom like teeth into their mouths. Feeding occurred exclusively on coral rock, but defecation took place only outside the grazing area above sand in small, precisely defined areas. Now we are going to investigate the fish's behaviour and spatial distribution on a fringing reef far from Ras Mohammed in El Quseir.

Maya Bode

Februar / März 2009

Feldstation Quseir

Maya

Natural and Influenced Behaviour of Dugong dugong in Abu Dabab in Marsa Alam, a Popular Dive Site in Egypt.

Results
Altogether the Dugong came into the bay on 18 out of 27 days. The average time spent in the bay by the Dugong was 6,4 (± 2,6) hours. 96,9% of the dives during underwater observations were foraging dives, during 3,1% he was resting or swimming on the bottom. The dive time averaged 296 (± 61) s (range 58-526 s), while the forage time averaged 273 (± 66) s (range 30-460 s). Forage times were about 21 (± 12) s shorter than dive times. The mean dive/forage depth was 7,3 (± 1,6) m (Figure 1). The Dugong made about nine (± 1,2) dives per hour. Altogether the Dugong spent an average of 78,8% of one hour deeper than 1,5 m under the surface, while 21,2% of one hour were spent within 1,5 m at the surface. Between dives the Dugong took a mean of 3,4 (± 1,4) breaths. Mostly he took two short breaths (1-2 s) followed by a longer third one (3-4 s) as he performed the forward roll to dive almost at right angle to the bottom. The intervals between the breaths averaged 28,6 (± 10) s. The mode of surfacing was in 98% of the cases horizontal even when weather conditions
were rough.

Katharina Fietz

Februar 2009

Feldstation Dahab

Kathi
Reef fauna diversity in relation to habitat structure at an isolated patch reef in Masbat Bay, Dahab, South Sinai, Egypt

Jessica Weidenbörner

Januar - August 2009

Feldstation Quseir

Jessica Studie zum territorialen Verhalten des Blaupunkt-Rochen Taeniura lymma in der El Quadim Bucht, El Quseir, Ägypten.

Andrea Crowther

Oktober 2008

Feldstation Dahab

Stefan Ober

Taxonomy, phylogeny and evolution of sea anemones possessing branched tentacles and Spherical defensive structures: representatives found in Egypt.

In the traditional classification, sea anemones that possess both branched outgrowths and spherical defensive structures belong to families Aliciidae and Thalassianthidae, which have not been thought to be each other’s closest relatives despite their similarity in gross morphology. Currently, Thalassianthidae are anemones which possess branched tentacles on the oral disc which are defended by nematospheres. Aliciidae members possess branched outgrowths of the column called pseudotentacles. Vesicles are attached to the pseudotentacles and defend these. Representatives are found throughout shallow tropical seas, and our overall plan is to study species found throughout this range. 

Stefan Ober

Juni 2008

Feldstation Dahab

Stefan Ober

The dragonflies of the Sinai Peninsula

The survey will be a part of my doctoral thesis on the "Biogeography and Systematics of the Dragonflies of northeastern Africa”.

Sabrina Bleidissel

Mai 2008

Feldstation Dahab

Sabrina at work

The swapped symbiont: Molecular identification of symbiotic dinoflagellates in the nudibranch seaslugs (Nudibranchia; Mollusca)

Aim of the project is to investigate the mutualistic symbiotic relationship between seaslugs (Aeolidoidea, Nudibranchia, Opisthobranchia) and dinoflagellates of the genus Symbiodinium. A main focus is the comparison of symbiont clade composition in seaslugs and their coral food organisms.

Gerlinde Aichinger

April/Mai 2007

Feldstation Dahab

Gerlinde Aichinger

Gerlinde war im April und Mai 2007 als Diplomandin am RSEC in Dahab. Sie studiert seit 2002 Biologie an der Paris-Lodron-Universität in Salzburg (Österreich) und besitzt bereits ihren ersten Abschluß als Bachelor der Naturwissenschaften.

Von Anfang April bis Mitte Juni 2007 führt sie an der Feldstation in Dahab die praktischen Feldarbeiten – mit Tauchgängen - für ihre Diplomarbeit durch. Das Thema ihrer Arbeit lautet "Relationship between the mysid Idiomysis tsurnamali and coelenterates such as the anemone Megalactis hemprichi and the jellyfish Cassiopea andromeda " . Die Arbeit wird fachlich durch Univ. Prof. Dr. Robert A. Patzner (Fachbereich Organismische Biologie, Universität Salzburg) betreut.

Mario Freinschlag

April/Mai 2007

Feldstation Dahab

Julia Schnetzer

Mario war im April und Mai 2007 als Diplomand am RSEC in Dahab. Er begann mit dem Studium der Ökologie im Herbst 2002 an der Paris-Lodron-Universität in Salzburg (naturwissenschaftliche Fakultät) und besuchte Dahab zum ersten Mal im Frühjahr 2004 im Rahmen einer Universitätsexkursion.

Von Anfang April bis Mitte Juni 2007 führt er an der Feldstation in Dahab die praktischen, taucherischen Feldarbeiten für seine Diplomarbeit durch. Das Thema seiner Arbeit, die ebenso wie bei Gerlinde Aichinger das Studium einer Lebensgemeinschaft behandelt, lautet "Studies on the gobiid and shrimp mutualism in the Gulf of Aqaba" . Die Arbeit wird ebenfalls durch Univ. Prof. Dr. Robert A. Patzner betreut.

 

Svenja Hahn

März-Oktober 2006

Feldstation Dahab

Svenja Hahn

Study of some aspects of the biology, ecology and diversity of species of Porcellanidae (Crustacea: Decapoda: Anomura) in the Gulf of Aqaba, Red Sea.

The species of the family Porcellanidae Haworth 1825 are distributed in tropical regions of all seas, and typically occupy hard substrates of the littoral and sublittoral zones. While the porcellanids of the American tropical seas have been extensively studied, there are still many knowledge gaps regarding the species of the Indo-West-Pacific, including the Red Sea. Lewinsohn (1969, 1974) described 14 species from the Red Sea, and further 3 species are being reported in an ongoing publication by colleagues of my research group (Werding & Hiller, in preparation).

Katja Tomaschäfsky

June - October 2005

Feldstation Dahab

Katja Tomaschäfsky

Soft coral abundance, space availability for recolonization and aspects of the physical environment at reefs sites of the Gulf of Aqaba affected by outbreaks of the Crown–of–Thorns Starfish Acanthaster planci.

 

Yvonne Richter

June - October 2005

Feldstation Dahab

Claudia Pogoreutz

Coral reef recovery: Species composition and abundance of ascidians in reef sites having suffered from mass occurrences of Acanthaster planci in previous years

Miriam Reininger

June - September 2005

Feldstation Dahab

Miriam Reininger

Studies on the aggression behaviour of Amphiprion bicinctus (Red Sea Anemone fish) against anemone predators and its reaction on enemy schemes.

My field studies took place from July 7 to September 29, 2005, at the Red Sea Environmental Centre (RSEC) in Dahab. During the first half of my stay I registered the exact sites of the anemone-fish-partnerships and the parameters of the surrounding area (e.g. depth, fish and anemone size, number of Anemone fish living in the anemones, etc.). After drawing up a behavioural catalogue I started my observations in 20-min.-intervals at four different depths (2m, 7m, 12m and 15m). During the second half of my studies I carried out fake experiments on A. bicinctus in order to see which fish contours would evoke more and which ones less aggression, to replenish my observation studies.

 
 
 
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