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Winterakademie I 2017 Zweiter Teil, von Schuku

Schon jetzt wird uns bewusst, dass 6 Wochen eindeutig zu wenig sind! Vor allem merken wir das daran, dass die restlichen Tage nicht ausreichen um all das zu erkunden, was wir noch sehen wollen. Aber Planung ist alles! Frei Tage gibt es ab jetzt nicht mehr.
Die Woche startet aufregend mit 2 Tauchgängen am berühmt, berüchtigten Blue Hole. 110m geht es hinab und das Gefühl so im Freien durchs Blue Hole zu schweben ist einfach atemberaubend! Man fühlt sich ein wenig wie ein Astronaut. Während wir unsere Daten erheben, begleitet uns eine Schildkröte.
Für den nächsten Tag haben wir einen Ausflug zu zwei Canyons geplant. Mit dem Auto geht es wieder Mal in die Wüste, weit ab von allem. Mittels Seil hangeln wir uns runter in den 'white Canyon'. Atemberaubend! Schon wieder! Wir lassen uns alle Zeit der Welt und erkunden jede Ecke und jeden Winkel von vorne bis hinten. Unser Guide führt uns sicher zu Oase und danach durch den 'colored Canyon'. Fast am meisten Spaß macht allerdings die Autofahrt quer durch die Wüste. Oder sollte ich lieber Achterbahnfahrt sagen? Begleitet von großem Gequietsche und Gekreische geht es die Dünen rauf und runter.
Abends wird im RSEC Haus lecker gekocht und am nächsten Tag geht es schon wieder raus ins Meer. Diesmal fahren wir wieder Richtung Norden aber halten am coral gaarden. Nach und nach kristallisieren sich erste spannende Beobachtungen bei den Projekten heraus. Teilweise ist es trotzdem schwierig sich eine konkrete Fragestellung für das Projekt zu überlegen – aber gerade weil wir zu wenig Zeit haben um genauere Untersuchungen zu machen. Daher müssen wir uns weitestgehend auf oberflächliche Untersuchungen beschränken, was für den Wissenschaftler in uns natürlich etwas frustrierend ist.
Da wir Montag nur einen Tauchgang haben, nutzen wir die Zeit und fahren zur Lagune. Falafel, Brot, Saucen und Holz eingepackt und ab. Obwohl es recht windig ist, trotzen wir den Gegebenheiten und genießen unser Picknick am Lagerfeuer.
Am nächsten Tag ruhen wir uns aus um fit für den Moses Berg und das Katharinen-Kloster zu sein. Eindeutig eine gute Idee! 700 Höhenmeter geht es hoch auf den Berg Sinai auf 2285m. Die Aussicht ist wunderschön und jeder anstrengende Schritt auf den, einst von einem einzigen Mann gefertigten, Treppen ist es wert. Oben ist es so kalt, dass wir froh sind als es kurz nach Sonnenuntergang wieder hinunter geht.

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Winterakademie I 2017 Erster Teil, von Schuku und Lucas

Seit mehr als zwei Wochen befinden wir uns nun in Dahab. Eine kleine Stadt, 90km von Sharm-El-Sheikh entfernt. Neben Strand, Meer und Sonne haben wir auch schon viel über die Welt unter Wasser erfahren. Von Tag zu Tag kennt man sich mehr aus und fühlt sich erfahrener und damit sicherer. Nach Ankunft aller Volontäre wurde die erste Woche genutzt die Tauchausbildung (OWD) zu machen oder wenn vorhanden, zu erweitern (AOWD).
Nun fühlen wir uns alle bereit und wollen me(e)hr sehen!
Die ersten zwei Tage geht es morgens mit einer Präsentation los. Zunächst lernen wir den Unterschied zwischen Hart- und Weichkorallen kennen, um anschließend noch genauer etwas über die Familien und Gattungen zu erfahren. Die zweite Präsentation dreht sich um die verschiedenen Fischfamilien, die primär im roten Meer vorkommen.
Danach geht es jeweils unter Wasser um die grade erlernten Identifikationsmerkmale anzuwenden.
Selbst nach so einer kurzen Präsentation, macht das Tauchen gleich viel mehr Spaß. Handzeichen erleichtern uns auch unter Wasser die Familien und Gattungen zuzuordnen.
Unser Tauchspot ist zunächst Bannerfish Bay – direkt vor der Tür des Dive-Centers. Bei jedem Tauchgang gibt es etwas Neues zu entdecken. Doktorfische, Zitterrochen, Anemonenfische, Moränen, Schnecken, Korallen in verschiedensten Formen und Farben sowie einiges, was wir noch nicht identifizieren können.
Doch so bunt und vielfältig das Riff hier auch ist – es gibt viele andere schöne Orte.
Ein allseits bekannter ist Ras Mohammad. Hierbei handelt es sich um einen Nationalpark, der der erste Unterwasser-Nationalpark seiner Art war.
Das Gebiet ist riesig und wir können unseren Augen kaum trauen. Es sieht aus wie das Paradies auf Erden! Der erste Spot, Shark Observation, ist von Bergen umsäumt und bildet so ein unvergessliches Bild. Das Wasser ist so klar, dass wir von außen zwei Blaupunktrochen beobachten können. Da sie noch in der Bucht sind, handelt es sich wohl um juvenile Rochen.
Also Neos an, Taucherbrille auf und los geschnorchelt!
An unserem eigenen, mit Zelten bestückten Strand, gibt es frisch zubereitetes, beduinisches Essen. Lecker! Wir nutzen den Tag um ein Mangroven-Wäldchen, einen Salzsee, sowie einen Erdspalt (entstanden durch ein Erdbeben) zu besichtigen und lassen ihn mit einem letzten Schnorchelgang ausklingen.
Unsere Nacht in der Wüste verbringen wir mit Duschen unterm Sternenhimmel, Lagerfeuer, Meeresleuchten und der Suche nach dem Wüstenfuchs.
In Decken gehüllt geht es am nächsten Morgen auf einen Berg um den Sonnenaufgang und zu unserem Glück auch eine Schildkröte beim Auftauchen zu beobachten. Der Ehrgeiz nochmals das Wasser zu stürmen und die Schildkröte zu sichten ist dementsprechend groß. Leider ohne Erfolg.
Zurück in Dahab nutzen wir den Abend um alle gemeinsam zu essen, zu plaudern und den Trip Revue passieren zu lassen.
Am nächsten Tag hoffen wir auf Windstille, denn es geht aufs Boot. Gabr el Bint ist unser Ziel und vom Boot geht es dann auch fix mit einem großen Schritt ins weite Blau. Besonders beeindruckend ist eine, vor einigen Jahren durch ein Erdbeben oder einen Sturm, herunter gebrochene Korallenwand. Jeder Tauchspot bietet uns sowohl bekannte als auch neue Arten, welche dann nach dem Tauchen ausführlich besprochen werden.
Da wir schon lange kein beduinisches Essen mehr hatten (5stunden;)) geht es abends in ein, von Kerzenschein beleuchtetes, Wadi. Die Biologen können es nicht lassen und strömen weiter in die Dunkelheit vor um möglichst irgendetwas Lebendiges zum Bestimmen zu finden.
Die Gitarre erklingt, das Feuer wärmt und aus dem Lachen kommen wir kaum noch heraus, als uns die Beduinen zum Spaß verschiedene Tierstimmen nachmachen lassen.
Spät in der Nacht geht es mit den Jeeps zurück nach Dahab und tatsächlich können wir im Scheinwerferlicht einen kurzen Blick auf einen Wüstenfuchs werfen.
Glücklich über diese Erfahrungen und darüber, dass wir am nächsten Tag frei haben, schlafen wir erschöpft ein.

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Dahab Reef Monitoring II - Vierter Wochenbericht

Es ist mal wieder soweit – ein neuer Wochenbericht zu den von uns gemachten Erfahrungen und aufregenden Erlebnissen.

Nachdem wir ja unser Training die Woche zuvor beendet haben gingen wir direkt über zu den „surveys“. Die eigentliche Arbeit sozusagen. Wir haben Canyon North und Canyon South auf 5m und 10m untersucht und die Daten aufgenommen. Obwohl wir nur 3 Leute waren konnten wir den „survey“ erfolgreich abschließen, denn unsere Zusammenarbeit funktioniert einfach sehr gut. Wir sind ein richtig gutes eingespieltes Team. Es macht wirklich Spaß. Wir haben auch einen ersten sogenannten „clean up dive“ gemacht und dabei einiges an Müll aus dem Meer holen können (Büchsen, Netze und weiteres).  Als Nico eine der vielen Cola Büchsen einsammeln wollte schaute auf einmal der Kopf einer Muräne hervor. Sie verließ ihr Zuhause nur wiederwillig aber am Ende ist es uns gelungen ihr ein neues Zuhause unterhalb einer Koralle zu verschaffen. Eine weitere dive site die wir besucht haben ist Lighthouse. Sie liegt nur wenige hundert Meter entfernt vom Büro und ist momentan der wohl meist besuchte Tauchplatz direkt hier in Dahab.

In den Abendstunden verbringen wir unsere Zeit mal hier und mal dort. Es gibt verschiede Dinge zu unternehmen (Essen in einem der tollen Restaurants, Quiz Nights, Karaoke usw.). Auch Nachttauchgänge gehören zu unseren bevorzugten Abendveranstaltungen. Auf dem letzten haben wir Spanisch Dancers, viele verschieden Shrimps, Seesterne und vieles andere gesehen. Ein ganz besonderer und lohnenswerter Ausflug war der in die Berge zur Saint Katherin. Auf 2400m Höhe gelegen, ein Stück weit mit dem Kamel erreichbar und dann doch noch einige Kilometer zu Fuß erklommen wir den Berg bei Nacht um rechtzeitig für den Sonnenaufgang oben zu sein. Unbedingt empfehlenswert!

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Dahab Reef Monitoring II - Dritter Wochenbericht

Hallo! Dier ersten zwei Wochen vom Dahab Reef Minitoring sind vorbei und die dritte ist bereits angebrochen. In den letzten Tagen beendeten wir die Theorie über die Fische, Invertebrate, Substrate und Korallenschäden. Des weiteren bestanden wir erfolgreich die dazugehörigen schriftlichen und praktischen Tests. Mit den neu erlenten und gefestigten Informationen und Erfahrungen sind wir  bereit für den nächsten Schritt. Wir freuen uns bereits auf die eigentlichen Untersuchungen, und natürlich darauf die verschiedenen Tauchplätze rund um Dahab besuchen zu können.

Obwohl wir vergangene Woche viel Theorie hatten wurde es überhaupt nicht langweilig. Die Lektionen waren sehr lehrreich, informativ und auch spannend! Der Mix zwischen den theoretischen Lektionen und den jeweils ein oder zwei Tauchgängen pro Tag sorgten für viel Abwechslung und Spass. Das Ziel der Tauchgänge war es die Indikatoren Organismen zu erkennen. Durch das mehrmalige Training unter Wasser erlenten und festigten wir diese Fähigkeit zunehmend. Und manchmal hatten wir während den Übungstauchgängen einfach nur Glück -  Zum Beispiel sahen wir während dem Unterwassertest (Fische und Invertebrate) einen Adlerrochen, welcher nur wenige Meter an uns vorbei schwamm!!! Natürlich stoppten wir augenblicklich mit der Prüfung und versuchten die Verfolgung aufznehmen. Doch obwohl der Adlerrochen ziehmlich schnell war, konnten wir ihn dennoch eine knappe halbe Minute beobachten. Es war ein unglaublich schönes Erlebnis diesem fantastischen und eleganten Tier zu zuschauen.

In den nächsten Tagen starten wir mit den Kalibrierungstauchgängen und erlernen zudem die notwendigen Untersuchungsmethoden. Wir versuchen natürlich einen möglichst guten Job zu machen, damit auch unsere Cheffin Nina zufrieden ist und wir möglichst bald mit den eigentlichen Untersuchungen anfangen können J. Aber eigentlich sollte dem nichts mehr im Wege stehen! Desweiteren ist für die kommende Woche ein Clean-up-Tauchgang geplant, damit unsere „Hausbucht“ wieder weniger stark verschmutzt ist. Auf jeden Fall haben wir eine wundervolle Zeit in Dahab, was wohl in den nächsten Wochen auch so weitergehen wird!
Sonnige Grüsse aus Dahab
Nico & Saskia

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Dahab Reef Monitoring II - Zweiter Wochenbericht (By Saskia)

Yeah here we come and stand – getting better by the minute!!!
Was für eine interessante und erlebnisreiche Woche! Nachdem wir unser „Fischindikatoren-Training“ beendet haben, sind wir gleich zu den „Invertebraten“ (u.a. Seesterne, Schnecken, Lobster) und dann zu den „Korallen“  übergegangen. Natürlich heißt das neben Theorie auch immer ein bis zwei Tauchgänge pro Tag. Mit Hilfe der Geduld von Nina  können wir nun auch zwischen „Coral massiv“ und „Coral submassiv“ unterscheiden. Überhaupt ist das Miteinander hier ‚easy going‘. Wir sind gespannt was wir noch alles lernen werden und wissen bereits jetzt, dass manches nicht mehr aus unserem Wissensschatz zu löschen ist

Neben unserem Training haben wir auch an so manchen großartigen „fun dives“ teilgenommen. Darunter war auch das magische „blue hole“ und der „Canyon“. Ein weiteres Highlight dieser Woche war unser eintägiger Bottsausflug in den Norden. Wir haben sogar Schildkröten und Adlerrochen gesehen, das Wetter war natürlich super – wie immer. Auch das Essen an Bord war super lecker. Wir wurden von einer Familie begleitet die viel mit den Sinai Divers tauchen, auch das war sehr schön. Überhaupt wirkt es so als wenn in Dahab tolle Menschen wohnen bzw. zu Besuch kommen.
Was das Training angeht, haben wir jetzt nur noch ein Thema vor uns “Coral damage” und dann noch die schriftlichen und praktischen/unterwasser  -tests. Wir sind uns einig, dass wir auch diese ohne große Probleme hinbekommen.

Also auf zur nächsten Woche - voller toller Augenblicke in Dahab.

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Dahab Reef Monitoring II - Erster Wochenbericht

Hallo zusammen! In einigen Tagen starten wir mit dem Dahab Reef Monitoring Project. Wir freuen uns schon jetzt auf das einmalige Abenteuer und können es kaum erwarten los zulegen. Doch auch in den letzten 10 Tagen gab es bereits viel zu tun und zu lernen. Nichtsdestotrotz erlebte ich bereits unglaublich schöne Tage in Dahab.   
Zurzeit arbeite ich an einem Kurzprojekt, indem es darum geht das Verhalten vom  „gewöhnlichen Putzerlippfisch“ zu untersuchen. Für die Beobachtung der Fische wählte ich zwei verschiedene Putzstationen, in der Bannerfishbay, aus. Die beiden Spots sind vom Strand aus gut erreichbar und werden mittels Schnorcheln drei Mal täglich (morgens, mittags, nachmittags) für jeweils 10 Minuten observiert. Die wichtigsten Beobachtungen und Erkenntnisse werden während der Observation auf eine Schreibtafel notiert. Das Ziel der Untersuchung ist es herauszufinden, welche Fischfamilien (sog. Kunden) die Putzstation besuchen, wie lange die einzelnen Kunden geputzt werden, wie viele in 10 Minuten diesen Service beanspruchen und ob es Unterschiede gibt bezüglich den verschiedenen Tageszeiten oder aufgrund von variablen Meeresströmungen oder Seegang. In der letzten Woche habe ich viel Zeit damit verbracht die Daten zu erheben und  in Tabellen einzutragen. Dennoch bereitet das Kleinprojekt viel Freude und wird sicherlich ein gutes Training sein für das kommende Reef Monitoring Project!

Nebst dem Projekt habe ich die Möglichkeit diverse Tauchgänge (fun-dives, biological-dives oder clean-up-dives etc.) zu machen. Natürlich ließ ich mir diese Gelegenheiten in den letzten 10 Tagen nicht entgehen. Eine der eindrücklichsten Erfahrung war der Nachttauchgang bei „caves“. Das Setting und das Abenteuer die zwei Höhlen zu erforschen waren atemberaubend! Zusätzlich sahen wir auch noch eine große Tonnenschnecke (~40cm).  Aber auch die anderen Tauchgänge am Haus Reef oder an anderen Tauchplätzen waren erfreulich. In der Bannerfishbay sahen wir zum Beispiel mehrere Steinfische, Oktopusse und einen Kalmar- Schwarm der in Begleitung eines grossen Kalmars war! Nicht zu vergessen ist der letzte Tauchgang in Umm Sid, wo wir einen Teil unseres Tauchgangs mit einer Schildkröte verbrachten. Kurz gesagt sind wir schon fleißig am Trainieren und verbessern unsere Skills für das Projekt…in Kombination mit viel Spaß und Freude!
Sonnige Güsse aus Dahab
Nico J

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Winterakademie I / Dahab Reef Monitoring I - Vierter Bericht

Our third week was a week full of surprises. But before all the surprises we needed to do a lot of tests. Not only a written test for recognizing: fishes, invertebrates, substrate and coral damage, but also a few underwater tests. It was hard, but it is also so much fun to know all these species by now. When we dive now, we can recognize some species, which organisms I know already and which are new. With this ecodiver course we started a long journey of learning to know the underwater world. The ecodiver (course) is nice basic to begin with.

Enough about the ecodiver (course). We had some nice surprises! On Monday we had an amazing boat trip, the weather was perfect: sunny with no wind! We jumped off the boat and went straight on diving. Under water we found the Crown of Thorn Starfish chilling on a stone, saw a nice flatworm (which are one of my favourite organisms), octopus and so much more. The reef was pretty and the first dive was calm. After a nice lunch on the boat we had to deal with a strong current, but a long swim with a turtle made it a very nice dive!
The second surprise was on Thursday, we went finally to the Blue Hole! This place is one of the most beautiful dive sites of Dahab. It contains a lot of good quality coral and nice organisms. The cleaner wrasse  cleans even divers! Which was very funny to experience, but also a bit strange (maybe I need to clean my ears before a next  dive there..).

The last surprise was the Bedouin dinner in the mountains with candles and a fire. The food was delicious, veggies, meat and other things which were cooked on the fire. After dinner we had a small walk to the oasis and had a look at the stars. Everyone was tired after this breath-taking week, so we went to bed early. This dinner was also a goodbye dinner for the first group. It will be quiet without you guys! (Christoph, Maxi, Rebecca, Anna, Julian and Veronica)

Bye,

Rosan

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Winterakademie I / Dahab Reef Monitoring I - Dritter Bericht

Hallo aus Dahab, heute geht unsere zweite Woche des Dahab Reef Monitorings zu Ende. In der Letzten Woche haben wir nicht nur viele theoretische Grundlagen über das Leben in den Riffen des Roten Meeres gelernt, sondern auch erste praktische Erfahrungen mit der Methodik des Reef Monitorings gemacht.
Zu Anfang der Woche übten wir zum ersten Mal das Prozedere des Reef Monitorings am „Ricks Reef“, dazu wurde die Transect-Line durch die wunderschöne Unterwasserwelt gespannt und die Buddy-Pairs durften sich in der Kunst des Reef Checks üben, welche in der Theorie doch wesentlich einfacher aussah als in der Praxis. So ging der erste Tauchgang sehr konfus vonstatten , was sich aber im Laufe der Woche mit zunehmender Praxis stetig verbesserte.
Am Mittwoch besuchten wir den Dive Site „Islands“, welcher meiner Meinung nach der bisher schönste Tauchspot war den wir in Augenschein nahmen. Der Eintritt erfolgte durch eine schmale Spalte im Riff-Table, an deren Ende ein runder Ausgang in das offene Meer führte. Anschließend tauchten wir durch das Riff, welches durch viele verschiedene Tiefen (von 5m-18m) das Gefühl einer Unterwasser Hügellandschaft vermittelt. Neben wunderschönen und riesigen Korallen, bietet diese Dive Site ein breites Spektrum an Fischen und Invertebraten, die mit ihrer Farbenfülle zu dieser malerischen Umgebung beitragen.

An unserem Off-Day, konnte ich den Advanced Open Water Diver (PADI) anfangen und im Rahmen dessen meinen ersten Night Dive absolvieren. Dieser fand am „Lighthouse“(Dahab) statt und eröffnete eine völlig neue Welt an einem Tauchspot, den wir davor schon einige Male besucht haben. So gab es nicht nur den African Lionfish auf der Jagd zu beobachten, sondern auch eine Fülle an nachtaktiven Korallen, Seesternen und Seeigeln. Ein weiteres Highlight dieses Tauchgangs war die Biolumineszens von Plankton, welche man beobachten konnte, wenn man das Licht der Unterwasserlampe bedeckte.
Zum Ende der Woche absolvierten wir alle gemeinsam und erfolgreich den ersten Unterwasser-Test und die Theorieprüfungen zu den Fischen und Invertebraten, mit denen wir uns während des Monitorings auseinandersetzen.
Viele Grüße aus Dahab,
Philipp

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Winterakademie I -  13. Februar 2016 – 23. März 2016 - Zweiter Bericht

Diese Woche beendeten wir die Vortragsreihe von Nina über verschiedene Aspekte von Korallenriffen und begannen mit unseren eigenen Projekten. Jeder durfte sich ein eigenes Projektthema über eine interessante Artenbeziehung, ein bestimmtes Verhalten, besondere Arten oder Interaktionen aussuchen, das er in den folgenden Wochen bearbeiten wird.
Nach einigen Testtauchgängen und hundert Fragen an Nina, fand jeder ein interessantes und passendes Thema für ein Projekt: Maxi und Rebecca machen Reef Checks basierend auf Fischen, Veronika und Julien beobachten Putzstationen der Gewöhnlichen Putzerlippfische, Alexandro untersucht Papageienfische und Christoph und Anna beschäftigen sich mit unterschiedlichem Verhalten von Anemonenfischen.
Samstags und sonntags bekam unsere Gruppe Zuwachs von weiteren drei Studenten: Phillip und David von der Universität Trier und Rosan von der Universität Utrecht. Phillip hat heute seinen OWD erfolgreich beendet und wird nun am Dahab Reef Monitoring Projekt mitarbeiten, David schreibt seine Bachelorarbeit über das momentane Algenwachstum am Riff und Rosan untersucht im Rahmen ihrer Bachelorarbeit die Meeresschnecke Drupella.

Wir waren an verschiedenen Spots tauchen, wie zum Beispiel Morey Garden oder Eel Garden, dort sahen einige von uns den großen Napoleonfisch!
Da wir sehr mit unseren Projekten beschäftigt und wir schon mehr als zwei Wochen in Dahab sind, lässt so langsam das Urlaubsfeeling nach und der Alltag unseres wissenschaftlichen Lebens kehrt ein.

by Anna and Rebecca

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Winterakademie I - Tagesausflug Nabq Schutzgebiet

It was Thursday of our second week in Dahab and a long an excited field trip was waiting for us.  We woke up with the earlier raising sun of Dahab to make the most of our day in NABQ, a 600 square kilometers Protected Area in the Sinai Peninsula. With big expectations from the presentation we received the day before we packed our snorkeling gear and started to travel to the south.

Our two friendly Bedouin guides drove us to our first stop of the one hour road trip, where a small green spot in the desert was standing in front of us. A prominent Acacia tree, surrounded by other desert plants, hosts more biodiversity than we were expecting. Green spiders, black beetles, dragonflies and butterflies were among the invertebrates that we were able to spot; while the tracks gave us some clues of foxes, lizards and rodents living in the area. This well adapted desert plants with thick leaves, deep roots and lot of thorns; are source of medicine for the Bedouins, who throughout the generations have been keeping an invaluable knowledge of how to use the few resources that the dessert has to offer.

After exploring the area, we head back to our main destiny, the mangrove area. A cozy hut and warm Bedouin tea welcomed us, while we stand in front of a beautiful marine landscape. The green mangroves, white sand and turquoise waters made us felt in the Caribbean Sea.

The white mangroves of NABQ are the northern mangrove specie in the Indian Ocean system. The mangroves are closely connected to the coral reefs and its existence is essential for the reef. Mangroves are nursery spots for many fish species of the reef, resting place for migratory birds, home of many marine invertebrates and great water filters.

To take a closer look at this fabulous environment, we took our snorkeling gear and went into the water.  As soon as we started we were able to spot the Cassiopeia, better known as the upside down jellyfish. These magnificent organisms lay upside down because they contain zooxanthellae which perform the same function as they perform in the corals, obtain energy for the organism by photosynthesis. Regrettably, it seems like winter is not the best time for the fish juveniles and we were able to spot just a few species.

As soon as we went out of the water, a delicious Bedouin lunch was waiting for us. After charging energies, our adventure continued. We took a walk to the Maria Schröder, a ship wreck that crashed into the reef 60 years ago. Along the way, the low tide discovered many shy and elusive fiddler crabs, which hide in the sandy holes as soon as they noticed our presence; while their relatives, the hermit crabs, stay unnoticed in their shells.

The time pass quick and it was time to head back home. In our way back we stopped in the Arak Sand Dunes, 8 to 10 meters sand dunes hold by the extensive and thick roots of the Arak trees; where we also spotted some lizards and had the opportunity to see the desert melons. The desert melon is cucurbitaceous plant well adapted to the arid environment. Its fruits are used by de Bedouins for medicinal purposes and when it dried the seeds inside and the thick pericarp are ideal to transform the melon into a melodious percussion instrument. The trip wouldn’t be over without a final stop at the village, where we watch and spend some time with a couple of camels with a recently born and sweet baby camel.

The trip was a nice experience of knowledge and also a good time to relax. It was interesting to be in another marine environment. We learned some of the invaluable knowledge that Bedouin have about the resources that the desert has to offer and we were astonished by the unexpected biodiversity that a dry environment could host.  Back to Dahab, we can’t avoid thinking on our next experiences and the amazing things that we still have to discover in the upcoming weeks.

 

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Winterakademie I -  13. Februar 2016 – 23. März 2016 - Erster Bericht
Sechs Studenten von der Hochschule Anhalt in Deutschland nutzten die Gelegenheit sich für einmalig Wahlpflichtmodul anzumelden – Angewandte Riffökologie am Roten Meer in Dahab. In diesem Modul werden wir in den nächsten fünf Wochen ein Verständnis für die ökologischen Interaktionen und Prozesse der Fisch- und Korallenfaune des Roten Meeres erlernen. Durch unsere Lehrperson vor Ort, Nina Milton lernen wir die Indikatorarten kennen und durch verschiedene Präsentationen die Bedeutung der Korallenriffe und die Einflüsse auf angrenzende Habitate erkennen können.

Für dieses Vorhaben landeten wir Samstag Nachts am Flughafen in Sharm el-Sheik und erreichten nach ein paar Stopps an Militärkontrollen sicher unsere Unterkunft in Dahab, das RSEC Gästehaus. Ein Student aus Bolivien war schon vor zwei Tagen angereist und am nächsten Morgen machten wir uns alle zusammen auf den Weg zum Tauchcenter, um eine erste Einführung zu bekommen. Da ein Teil unserer Gruppe noch keine Erfahrung mit dem Tauchen hatte, wurden die nächsten vier Tage genutzt, um den Open Water Diver zu absolvieren. Nach den ersten frustrierenden Versuchen, den Auftrieb auszutarieren und den Druckausgleich in den Ohren ohne Schmerzen hinzubekommen, konnten alle den Kurs erfolgreich absolvieren. Die anderen Studenten nutzten die ersten Tage, um die Fauna des Roten Meeres durch Schnorchel oder durch Tauchgänge zu erkunden. Dabei konnten wir schon viele verschiedene Arten kennenlernen und konnten uns durch die erlernten Hand Signale für verschiedene Arten wie zum Beispiel Steinfisch, Falterfisch oder Krokodilsfisch unter Wasser verständigen. Einige Glückspilze bekamen sogar schon eine Schildkröte zu Gesicht.
Am Ende der ersten Woche unternahmen wir einen Ausflug in das kleines Beduinen Dorf Ras Abu Galum. Da vom Blue Hole keine Straßen dorthin führen, erreichten wir das Dorf mit einem interessanten Verkehrsmittel – Kamele. In Abu Galum bekamen wir von den Beduinen ein sehr leckeres Mittagessen serviert und nutzten die Zeit, um dort in den wunderschönen Korallenriffen zu schnorcheln. Da es ein sehr windiger Tag war und wir mit der Strömung zu kämpfen hatten, hatten wir am nächsten Tag doppelt Muskelkater vom Schwimmen und vom Kamelritt.

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Sommerakademie II Woche 1: 12. Oktober bis zum 18. Oktober
Gleich zu Beginn wollen wir uns kurz vorstellen und Euch einen Überblick über unsere Tätigkeiten verschaffen. Mein Name ist Malte, ich studiere Wassermanagement und ich bin hier in Dahab mit Deborah, einer Biologiestudentin. Wir sind Teil der Sommerakademie vom 10. Oktober bis zum 14. November. Die Zeit hier vergeht sehr schnell und die erste Woche ist bereits um. Die ersten Tage haben wir mit Literaturrecherche verbracht und haben uns Präsentationen von Nina über Algen und Korallen angehört. Sobald wir uns einen Überblick über die verschiedenen Arten verschafft hatten, haben wir mit Identifikationsübungen begonnen. Am vergangenen Montag hatten wir einen sehr schönen Bootsausflug mit zwei Tauchgängen. Während des ersten Tauchgangs hatten wir das Glück einen Adlerrochen zu beobachten, bis er unglücklicherweise von einem nervigen Putzerfisch gestört wurde. Unsere Planung für heute ist abgeschlossen und wir wollen sowohl unsere Projektanleitung, als auch unsere Möglichkeiten zum dokumentieren Unterwasser ausbauen. Für heute steht noch ein wissenschaftlicher Tauchgang auf dem Plan und wir freuen uns, unsere kürzlichen Änderungen umsetzen zu können.

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten und wünschen Euch aus Dahab alles Gute.

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Fünfter Bericht vom Dahab Reef Monitoring 2015-II

„We ourselves feel that what we are doing is just a drop in the ocean. But the ocean would be less because of that missing drop.“ -Mother Teresa
Final Week.
Die letzte Woche des Projekts ist angebrochen und zwei wundervolle Menschen (Melissa und Raphael) verlassen uns noch bevor das Projekt endet. Es stimmt mich schon ein wenig traurig, dass diese unfassbar schöne Zeit endet und wir alle, wo wir uns lieb gewonnen haben, wieder getrennte Wege gehen. Aber ich bin mir sicher, dass wir Kontakt halten werden, dass uns die Zeit hier sehr geprägt hat und wir diese Reihe von Erlebnissen und Erfahrungen nicht vergessen werden und mit einem Lächeln zurück blicken. Bevor die ersten jedoch abreisen, wollten wir natürlich noch unsere Ideen für unser Video  bei einem Fundive umsetzen. Wir wollten unbedingt eine Human Pyramide im Wasser aufstellen, unseren Safety-Stop Tanz auf Video festhalten, der aus einer Vielzahl von Indikatorarten besteht für die wir die Handzeichen gelernt hatten und zu guter letzt noch eine kleine Musikeinlage unter dem Meer bei dem einige ihr PCD ausgezogen haben um die Sauerstoffflasche als Trommel zu missbrauchen und andere ihre Flossen zur Gitarre umfunktioniert hatten. Also wenn das kein Fundive ist (Das Video bekommt ihr bald auch zu sehen).
Bei unserem Vorletzten Surveydive in Abu Helal fanden wir meterlange Fischerleinen vor. Tegan und ich waren sehr damit beschäftigt diese vorsichtig zu entfernen, was sich teilweise schwierig gestaltet, da manche Korallenarten mit den Fäden zusammen gewachsen sind. Ein Glück hatte Tegan ein Messer zur Hand und ein Glück haben wir beide einen sehr guten Luftverbrauch, denn unser Survey sollte natürlich nicht darunter leiden. In Abu Helal habe ich auch eine Wart Slug entdeckt, die weder im Coral Reef Guide, noch in einem speziellen Buch für Nudibranchs zu finden ist. Ich hab das Foto jetzt zu einer Spezialistin geschickt und warte auf eine Antwort. Eine neue Art entdeckt zu haben und diese benennen zu dürfen wäre großartig.
Für unsere Final Presentation blieb leider nicht mehr so viel Zeit und bestand daher zum größten Teil aus Diagrammen über die wir dann rege Diskussionen geführt haben. Es ist schwer ein Resultat aus unseren Surveys zu ziehen, da wir keine Zeit hatten diese miteinander in Verbindung zu bringen. Die Fisch- oder Invertebratdiagramme können ohne den Substrathintergrund schlecht analysiert und interpretiert werden. Dieser Aufgabe wollen sich die verbliebenden Volontäre widmen, ebenso möchten wir alle gesammelten Daten von 2006-2015 verknüpfen um eventuelle Trends erkennen zu können. 
Es war ein gelungener und schöner Abschluss mit der besten Pizza Dahabs (von Athanor), einem zusammengeschnittenen Video von Tegan über uns und unsere Zeit hier und selbstverständlich der Übergabe unseres Zertifikats. Ich danke euch allen von ganzem Herzen für diese unvergesslich schöne Zeit.

1 Tag danach: 
An dem ersten Tag nach Projektende haben wir (Tegan, Nadja, Vicky, Malte und ich) mit Nina besprochen, woran wir in der verbleibenden Zeit arbeiten möchten. Anschließend bin ich mit Jannes für seinen letzten Schnorchelgang ins Meer gehüpft und von der Bannerfish Bay nach Mashraba geschwommen. Wir haben wieder ein paar Moränen gesehen (Gray moray, undulated moray), einen großen Krokodilfisch, Skorpionfisch und unzählige bekannte Fische und Invertebraten. Beim Schnorcheln ist mir noch einmal bewusst geworden, wie viel wir in dieser Zeit gelernt haben, dass wir fast jeden Fisch den wir sehen bei Namen nennen können und trotzdem einigen begegnen, die wir dann direkt nachschlagen wollen. 
Am Abend haben einige von uns noch an dem fluorescent night dive teilgenommen. Ein absolutes Highlight unter den Tauchgängen. Ich konnte mich gar nicht satt sehen an dem roten Seegras, den leuchtenden Sandrosen, den Arten, die man normalerweise nicht sieht aufgrund ihre Transparenz und vor allem an den Korallen, die größtenteils gelb leuchten, ihre Tentakel ausbreiten und für magische Faszination sorgen. Floreszenz hat mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich mehr darüber wissen möchte und vielleicht sogar meine Bachelorarbeit darüber schreiben werde, wir werden sehen. 

Bis bald. Sonnige Grüße aus dem Roten Meer,
Sarah

 

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Beinahe Profis - vierter Bericht vom Dahab Reef Monitoring 2015-II
„The ocean stirs the heart, inspires the imagination and brings eternal joy to the soul.“ - Wyland

Diese Woche war auch wieder lehrreich mit wundervollen Erlebnissen. Mittlerweile haben wir alle ein Gespür für die Surveys bekommen, sind sicher im Bestimmen und auch unsere Tauchfähigkeiten sind verglichen mit den ersten Wochen sichtbar besser geworden. Ich denke wir dürfen uns nun alle mit gutem Gewissen Ecodiver/ Reefchecker nennen. Diese Woche hatte auch einen weiteren Nightdive, wo ich mein eigenes Licht ausprobiert habe und feststellen musste, dass das keine Taschenlampe mehr ist, sondern Scheinwerfer. Ich habe quasi das ganze Meer erhellt und unzählige verschiedene Krabben und Shrimps gesehen, Spanish Dancer, viele Schnecken Seesterne, schlafende Parrotfish, die sich in eine Blase einhüllen. Am faszinierendsten fand ich jedoch ins offene Meer zu leuchten und zu sehen, dass das ganze Meer voll ist mit Mikroorganismen, winzige Quallen und Würmer, die wie Feinpartikel im Meer schweben. Leider hatte ich diese Woche auch meinen schlimmsten Dive. Durch mein Substrate Survey war ich mit einer zerstörten Korallenlandschaft im Ricks Reef auf 10m konfrontiert und überfordert, weil fast alle Acroporas und andere Korallenarten Brüche und Schäden aufwiesen, eine Vielzahl der Korallen war bereits tot. Dieser Survey hat gar kein Spaß gemacht und es ist alles schief gegangen, mein Bleistift ist gebrochen, ich konnte nur mühsam schreiben, die Strömung war sehr stark und egal wo ich hingesehen habe, sah ich eine tote, kürzlich gestorbene oder geschädigte Korallen und viel zu viele Makro und Fleshy Algen. 
Bei 40 Tauchgängen innerhalb des Projekts ist es dennoch ein überragender Schnitt, wenn lediglich ein Tauchgang nicht so gut war. Einen Tag später hatten wir unseren Boattrip zu Gabr El Bend, das absolute Highlight der Woche. Wir haben das Boot zu einem Partyboot mit Musik verwandelt, Titanic Fotos auf dem Buk geschossen, wir sind vom oberen Deck direkt ins Meer gesprungen und haben unser geliebtes RSEC mit weißen Muscheln an Land verewigt. Nun kann jedes Boot das dort anlegt „RSEC AMAZING TRIPS“ aus der Ferne lesen. Noch nie habe ich so eine schöne Korallenlandschaft gesehen, sie übertrifft einfach alles was ich bisher gesehen habe. Die Schönheit des Meeres erblüht mit allen Arten von Soft Corals und ich li, la, liebe Soft Corals.
Mal sehen, was für zauberhafte Plätze und Arten in der letzten Woche des Projekts noch darauf warten von mir entdeckt zu werden.
Bis nächste Woche,
Eure Sarah
Derzeit in Dahab.

 

 

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Survey Start - dritter Bericht vom Dahab Reef Monitoring 2015-II
„We know that when we protect our oceans we’re protecting our future.“ -Bill Clinton

Endlich haben die Survey Dives begonnen. Bei den Surveys mit 10 und/oder 15 Meter Tiefe brauchen wir 2 Tauchgänge um im gesamten Transekt bei 100m Länge die Invertebraten (zb. Seegurke, Seeigel, Oktopus, Schnecke, etc.), Fischarten (Butterfly, Grouper, Wrasses, etc.), Korallen (Soft Coral, Hard Coral, Acropora, etc.) und Coral Diseases zu erfassen. Jedes Buddyteam übernimmt einen der 4 Surveys. Manche sind einfacher und schneller durchzuführen als andere. So beginnt das Fischteam immer, damit die Fische innerhalb des Transekts nicht verjagt werden und beendet den Survey auch beim ersten Tauchgang. Ich war heute im Fischteam und muss zugeben, dass es für mich einer der schwersten Survey ist, weil es am meisten Überblick erfordert, dass man keine Fische doppelt zählt und auch keine ausserhalb des Transekts bis auf eine Hand voll Fischarten, die auch ausserhalb des Transekts gezählt werden. Mag vielleicht etwas kompliziert klingen, aber die Erfassungsmethoden sind wohl durchdacht und naja Übung macht den Meister. Zum Glück stimmen meine Zählungen in etwa mit denen meines Buddys überein, denn genau das ist gerade beim Fischsurvey wichtig, da beide das komplette Transekt gemeinsam abgehen. Invertebraten macht jeder von uns am liebsten. Beim invertebrate Survey hat jeder seine eigene Seite, mit einer Breite von 2,5m und es werden Arten gezählt die sich ohnehin so gut wie nicht bewegen und meist gut gesichtet werden können. Substrate macht auch Spaß, da ploppt der eine Buddy die Bumpingline alle 0,5m entlang der Markierungen an der Transektleine und gibt per Handzeichen seinem Buddy das Substrat weiter, auf was er geplumpt ist, während dieser das Substrat (Korallenart, Sand, Stein, etc.) aufschreibt.
Morgen bin ich mit Invertebraten dran, da freue ich mich schon drauf. 
Seit dem Beginn der Surveys ist es hier noch entspannter geworden (ja es kann noch entspannter werden), da wir nicht mehr lernen müssen in unserer Freizeit. Ich hab jetzt schon meinen Advanced Open Water und Nitrox Schein in meiner Freizeit gemacht und wage mich nun an den Deep Dive. Ansonsten besteht meine Freizeit aus Freediving, Fundiving, gutem Essen und gemütlichen Abenden mit einer wundervollen Truppe auf dem Rooftop unseres RSEC Hauses oder ausserhalb in Bars/Restaurants. Gestern hatte Jannes Geburtstag, dafür haben wir auch wieder einen Plan ausgeheckt und haben ihn zur Lagune entführt, wo ein beduinisches Abendmahl bereit stand sowie ein Geocash, das Herausforderungen von Klettern über Tauchen beinhaltete, um sein Geschenk zu finden. Es ist so schön, was hier für ein Zusammenhalt herrscht innerhalb des „Wolfspacks“ und wir uns für Menschen, die wir gerade erst kennen gelernt haben, jedes Mal aufs Neue so schöne Dinge einfallen lassen um einen unvergesslichen und besonderen Geburtstag zu feiern. Es ist eine ganz besondere Zeit hier.
Bis nächste Woche,
Sonnige Grüße vom Roten Meer, 
Sarah

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Bestanden - zweiter Bericht vom Dahab Reef Monitoring 2015-II
"From birth, man carries the weight of gravity on his shoulders. He is bolted to earth. But man has only to sink beneath the surface and he is free."
— Jacques Yves Cousteau, Oceanographer
In den vergangenen Wochen wurden wir fachspezifisch für den Reef Check ausgebildet. Zu Beginn war es sehr viel Information, aber nun ist jedes Teammitglied in der Lage Coral Encrusting von Coral Sub Massive zu unterscheiden und zu erkennen ob die jeweilige Korallenart gebleached oder kürzlich gestorben ist. Denn gerade damit hatten wir so unsere Schwierigkeiten. Die verschiedenen Fische und invertebrate Arten zu benennen ist mittlerweile ein Kinderspiel und freudiges Vergnügen. Jeden Tauchgang aufs Neue stelle ich fest, wie schön die Korallenriffe hier sind, wie farbenfroh und artenreich und vor allem wie freudig es mich stimmt daran teilhaben zu dürfen. Vor kurzem habe ich mein erstes Seepferdchen gesehen und heute einen Red Sea Octopus ausserhalb seines Verstecks. Das Meer mit seinen Bewohnern ist faszinierend und magisch zugleich und jedes Mal aufs Neue lassen sich neue Lebewesen entdecken, die uns erfreuen und die wir bei Namen nennen möchten, obwohl diese für das Projekt nicht relevant sind. Das ist das Schöne hier, dass jeder von uns so interessiert ist über das Projekt hinaus lernen zu wollen.
Die Gruppe mit der ich hier bin ist unglaublich. Bis auf Teagan, die Südafrikanerin, sind alle aus deutschsprachigen Ländern (Österreich, Schweiz, Deutschland). Gestern hatte Raphael Geburtstag und nachdem wir zu Teagans Geburtstag schon den Kameltrip nach Abu Galum zu den Beduinen gemacht hatten, wollten wir dieses Mal einen orientalischen Abend auf dem Dach unseres Hauses organisieren. Als Überraschung selbstverständlich. Von einem guten Freund aus einem Shop in der Nähe des RSEC Centers durften wir Teppiche, Kissen und eine Shisha ausleihen, Teagan und ich waren für das Geburtstagsgeschenk, das Buffet und für die Getränke verantwortlich. Es hat an nichts gefehlt, wir hatten Unmengen an Falafel, Brot, Hummus, Babaganusch, Tzatziki, Milchreiskuchen (da Raphael Milchreis liebt und der Ofen zur Zeit nicht funktioniert), Salat, frischen Erdbeer- und Guavensaft, alkoholische Getränke und viele schöne Aktivitäten. Wir haben beispielsweise Henna gekauft und uns selbst „tätowiert“ und hatten neben Musik auch Instrumente zur Hand. Ich hab das Gefühl wir sind hier schon eine kleine Familie geworden, daher stand auch heute der große Hausputz an und sogar der macht Spaß wenn jeder mit anpackt.
Morgen beginnt der erste Survey Dive nachdem wir nun zwei Calibration Dives hatten um uns mit der Methode vertraut zu machen. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich.
Du hörst bald wieder von mir, bis dahin wünsche ich dir ebenso eine schöne Zeit.
Herzlichste Unterwassergrüße, Sarah

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Angekommen - erster Bericht vom Dahab Reef Monitoring 2015-II
„The sea, once it casts its spell, hold one in its net of wonder forever.“ -Jacques Yves Cousteau.“ Nach einer langen Anreise mit Zwischenstopp in Istanbul, wo ich schon die erste Teilnehmerin Nadja kennen lernen durfte, bin ich in der Nacht vom 05.August endlich in Sharm el Sheikh gelandet. Wir wurden von einem netten Fahrer abgeholt und konnten nicht fassen wie heiß der Wind ist, der einem nachts durch die Haare fährt und welch trockene und dennoch wunderschön bergige Landschaft uns hier erwarten würde mit einem Sternenhimmel aus Tausend und einer Nacht. Als der Fahrer am Haus anhielt war ich freudig überrascht, denn das Haus gleicht eher einer Villa, in der Studenten und Studentinnen wohnen, die alle eine Leidenschaft teilen: das Meer. Lustiger weise wusste der Fahrer nicht, dass es zwei Türen gibt und da mein Schlüssel für die Hintertür gedacht ist und wir die Vordertür nicht öffnen konnten, bin ich kurzentschlossen über den Zaun geklettert um mich umzuschauen. Milka, unsere Lieblingskatze und mittlerweile Familienmitglied hat uns schnurrend und verspielt willkommen geheißen und kurz darauf durften wir die Bekanntschaft mit Vicky schließen, eine weitere Projekt-Kommilitonin mit der wir unser großes Zimmer (inklusive Bad) teilen. 
Nach ein paar Stunden Schlaf war ich hellwach und wollte mich auf Entdeckungsreise machen, unser Dive Center sehen, Nina, unsere Projektleiterin kennen lernen, das Meer und natürlich ganz Dahab umarmen. Da ich ein paar Tage vor dem Projektbeginn angereist bin, hatte ich genug Zeit, die Vielzahl an neuen Eindrücke aufzusaugen, in vollen Zügen zu genießen, zu verarbeiten und den einen oder anderen Fundive zu absolvieren. Ich bin überrascht wie nett und freundlich die Menschen hier sind, sie geben uns das Gefühl Zuhause zu sein. Bei meinem ersten Schnorchelgang konnte ich meinen Augen kaum trauen, noch nie habe ich eine so schöne, so artenreiche und so atemberaubend bunte Unterwasserwelt gesehen. Ich sah so viele verschiedene Fische, so viele Intervertebraten, Korallen, die ich bestimmen und einen Namen geben möchte. 
Am 10.August war es dann endlich soweit, alle 8 Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren angekommen und der erste Projekttag begann. Wir durften nun endlich die verschiedenen Fischfamilien und Fischarten lernen und mit Handzeichen unter Wasser bestimmen. In den folgenden Tagen kamen dann auch die Intervertebraten, Korallen und auch die verschiedenen Grade und Typen von Korallenbeschädigung hinzu. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das alles durchaus eine ganze Menge ist, die wir für das Projekt lernen, aber es ist ein anderes lernen, denn es ist genau das was uns interessiert, und nichts macht mehr Spaß als unter Wasser zu sein und von unseren wundervollen Guides Nina und Aylin gezeigt zu bekommen, wie dieser Fisch heißt, dieser Koralle zugestoßen ist und auch unser Divelevel mit Unterwasserübungen zu perfektionieren. Das Praktikum erscheint mir also eher wie eine Mischung aus Urlaub und einem sich erfüllenden Traum und gar nicht als Arbeit, in der ich gewisse Dinge zu lernen habe und eine Kompetenz entwickeln soll, um in der Lage zu sein, diesen Coral Reef Check durchführen und zu können. Ich bin so dankbar all das hier lernen, erfahren und erleben zu dürfen.
Gestern hatten wir unseren Ersten Day-Off, der auch gleichzeitig der Geburtstag von Teagan unserem Girl aus Südafrika war. Daher haben wir beschlossen den Trip nach Abu Galum zu machen, mit dem Kamel am Strand bei Sonnenuntergang entlang zu reiten, bei den Beduinen zu Abend zu essen, in der Wüste unter dem Sternenhimmel zu schlafen und am nächsten Morgen schnorchelnd die Unterwasserwelt zu erkunden. Es war einfach zauberhaft. Viele hier macht die Hitze ein wenig müde und kaputt, Andere wie ich gehen in Ihrer Freizeit oft wieder ins Wasser zum Schnorcheln. Ich habe schon drei verschiedene Rochenarten gesehen, 4 verschiedene Muränenarten, 2 Schildkröten und bin angekommen, genau dort wo ich sein möchte. 
Ich halte euch weiterhin gerne auf dem laufenden was meine Erfahrungen und meine Erlebnisse hier betrifft, aber nun muss ich mich doch mal wieder ein paar Stunden hinsetzen und lernen, denn die praktische und theoretische Prüfung vor den Surveys steht kurz bevor.
Sonnige und freudige Unterwassergrüße, 
Sarah

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Sommerakademie I - Dritter Wochenbericht

In den letzten Tagen hat Alex an seiner Bachelorarbeit gearbeitet. Hierbei untersucht er, ob die Komplexität des Lebensraumes Korallenriff einen Einfluss auf den Artenreichtum der Fische, in den untersuchten Riffen, hat. Dabei benutzt er die Methode des English et al (1997) “Line Intercept Transect”, welche einen gewissen Prozentsatz verschiedener Lebensformen der Korallen über eine 50 m transect line deckt. Die Messwerte werden durch Filmen der transect line Unterwasser gesammelt. Die Messwerte der Artenvielfalt der Fische wird durch Anwenden einer fish belt Methode ermittelt.

Montag hatten wir einen Office Tag. Alex hat an seiner Bachelorarbeit gearbeitet, wobei ihm Nils bei der Auswertung der Messwerte für den Tauchspot Coral Garden, assistiert hat. Danach sind sie Schnorcheln gegangen, um nach Juvenilen Lippfischen in Bannerfish Bay Ausschau zu halten. Ida hat sich ein bisschen über das Naturschutzgebiet Nabq informiert und an einer Präsentation darüber gearbeitet.
Am Dienstag haben wir zwei Transects in Moray Garden gemacht um die Genauigkeit der Messwerte zu verbessern. Dabei legen wir ein Meterband aus und zählen alle Fische, die innerhalb 2.5 Metern auf jeder Seite, sowie 5 Meter über uns  schwimmen. Danach filmen wir mit einer Unterwasserkamera von einem Ende zum anderen Ende des, um später die Lebensform Kategorien der Korallen zu analysieren. Die darauffolgenden Tage waren zwei freie Tage an denen Alex und Nils die Messwerte der Transects ausgewertet haben. Wobei Sie ab und zu eine Pause einlegen mussten, da Alex Windsurfen gegangen ist. Außerdem sind Sie auf einem Boat trip mit Sinai Divers Backpackers mitgekommen und waren im Gorgonienwald “El Shugurat”, sowie im fröhlichen Riff “Shab Said”, tauchen.

Freitag haben wir wieder zwei weitere Transects in Coral Garden gemacht. Alex hat dabei das Meterband ausgelegt, Ida hat es in die richtige Position gerichtet und Nils hat ein paar Gewichte drangehängt, um sicher zu gehen, dass das Band in der richtigen Position bleibt und einigermaßen Straff ist.

Samstag und Sonntag haben wir nochmals zwei weitere Tansects in Moray Garden gehabt, um die Genauigkeit der Messwerte zu verbessern. Alex geht an den freien Tagen immer Windsurfen mit den Leuten im Dahab Stars.

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Sommerakademie I - Zweiter Wochenbericht
Am Montag hatten wir zwei Tauchgänge. Der erste Tauchspot wird Ricks Reef genannt, wo wir zwischen den beiden Tauchgängen in dem Restaurant direkt am Tauchspot gegessen haben. Der zweite Tauchgang war in Coral Garden, wo wir einen schönen Oktopus zu sehen bekamen. Wir konnten beobachten wie sich der Oktopus von uns entfernte und sobald er merkte, dass wir ihm folgten saugte er sich an einen Felsen fest und tarnte sich.

Am Mittwoch sind wir für den ersten Tauchgang zum Bannerfish Bay gegangen, welcher direkt vor der Haustüre des Sinai Divers Backpackers liegt. Hierbei haben wir uns versucht auf Seegraswiesen zu konzentrieren, da wir zuvor einen Vortrag über Seegras gehört hatten.  Glücklicherweise bekamen wir eine Green Turtle zu Gesicht. Zwischen den beiden Tauchgängen hörten wir einen Vortrag über Nadq, welches ein Naturschutzgebiet mit Mangroven im Südosten der Sinai Halbinsel ist, da wir am darauffolgenden Tag dorthin gehen werden. Am Abend hatten wir  noch einen Nightdive, welcher sehr beeindruckend war. Beim Tauchen sahen wir viele Sepias, eine Spanische Tänzerin, einen Languste, sowie einen riesigen, unter der Riffwand schlafenden, Napoleon.

Am Donnerstag sind wir dann nach ins Naturschutzgebiet Nabq gefahren. Wir durchquerten die Wüste mit einem 4WD und fuhren an einem Beduinen Dorf vorbei. Wir machten einen kurzen Stopp in der Wüste, wo wir die Möglichkeit bekamen die verschiedenen Pflanzen der Wüste zu betrachten. Einige Pflanzen besitzen lange, tiefreichende Wurzeln, die bis zum Meeresspiegel reichen, sowie eine Wachsschicht an den Blättern, was vor übermäßiger Wasserverdunstung schützt. Außerdem haben einige Pflanzen Sukkulente Blätter als Anpassung an die trockene und heiße Umgebung.

In Nabq angekommen sind wir ein bisschen Schnorcheln gegangen. Wir entdeckten einige Juvenile Fische, wie z.B. den Threadfin Butterflyfish, Crown Butterflyfish, One Spot Demoiselle. Die meisten Juvenilen hielten sich zwischen den Wurzeln der Mangroven versteckt.  Viele Mangrovenquallen leben auf dem Sand bei den Mangroven und weisen unterschiedliche Farben auf. Die Unterschiedlichen Farben kommen zustande, da die Mangrovenquallen in Symbiose mit bestimmten Algen leben, welche Photosynthese betreiben und somit anorganischen Kohlenstoff in organische Stoffe produzieren, die wiederum von den Qualle für Wachstum, Fortbewegung etc. verwendet werden. Nach dem Schnorcheln hatten wir ein Bedouin Dinner, welches, wie immer, vorzüglich war.

Der Freitag begann mit Ida’s Präsentation über den Schutz von Schildkröten und im Anschluss hörten wir eine Präsentation, gehalten von Aylin, über unseren bevorstehenden Fluorescence Night Dive.
Bei diesem Tauchgang bekam jeder einen orangenen Filter vor seine Taucherbrille gesetzt, sowie eine blau leuchtende Taschenlampe. Dadurch ist es möglich das fluoreszierende Licht verschiedener Korallen, Anemonen und Fische zu sehen. Dieser Tauchgang war sehr beeindruckend, da man hierbei nicht sichtbare Fluoreszenz zu sehen bekommt und die Unterwasserwelt aus einem komplett anderen Augenwinkel betrachtet wird.

Sonntag war ein Office day, wo jeder für sich selbst arbeiten und seinen Interessen nachgehen kann. Ida arbeitet an einem Vortrag über das Naturschutzgebiet Nabq. Alex und Nils arbeiten an der Bachelorarbeit von Alex. Die zweite Woche der Sommerakademy ist somit schon vorüber. Die Zeit vergeht hier wie im Wind.

 

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Sommerakademie I - Erster Wochenbericht

Die erste Woche der Sommerakademie ist leider schon vorbei. Bis jetzt haben wir neun Tauchgänge gehabt und eine Menge gesehen.  Bei einem Tauchgang haben wir z.B. einen riesigen Igelfisch gesehen, der von einem Remora (Schiffshalter) begleitet wurde.  Außerdem kriegt man hier jeden Tauchgang zahlreiche Falterfische, Doktorfische, Kaiserfische, Lippfische, Kugelfische, Kofferfische, Kalmare, Papageienfische, ab und zu auch eine Schildkröte, zu sehen. Die Unterwasserwelt im Roten Meer ist beeindruckend und die Sicht ist die meiste Zeit sehr gut. Teilweise bis zu 30 Metern und mehr.

Die Tauchspots, die wir bisher schon besucht haben,  waren alle sehr schön. Am meisten hat mich jedoch das Blue Hole, sowie Gabr-El-Bint, welches nur mit einem Boot zu erreichen ist, beeindruckt. Auf der einen Seite hat man bei diesen Tauchspots eine steile Korallenwand, die ins tiefe Blaue verschwindet, sowie den Blick ins Blaue des Meeres.

Meistens trägt uns die Nina einen Vortrag vor über bestimmte Themen, wie Korallen, Fischarten im roten Meer, Seegras, Algen etc. Bevor wir tauchen gehen zeigt uns die Nina dann  Unterwasser, was wir im Vortrag gelernt haben mithilfe einer Unterwassertafel.

Zudem hatten wir ein tolles Erlebnis, bei einem Bedouin Dinner in den Bergen. Wir wurden von einem Beduinen in Dahab abgeholt und sind dann in die Berge gefahren, wo Essen und Trinken auf uns wartete. Das Essen war sehr lecker und die Beduinen haben uns etwas über ihre Art und Weise zu leben, sowie ihre Geschichte, erzählt. Nach dem Dinner haben uns die die Beduinen eine Oase gezeigt. Das Dinner in den Bergen war sehr angenehm, da man hier eine komplette Stille herrscht und keine Lichter zu sehen sind, bis auf die der Sterne und des Mondes. Es war sehr angenehm die Stille zu genießen und der Wüste zu lauschen.

Ich bin sehr beeindruckt von der Unterwasserwelt hier und genieße es sehr hier zu sein. Die Leute vom Sinai Divers Backpackers sind alles sehr offen, nett und extrem freundlich. Leider vergeht hier die Zeit viel zu schnell, was sich aber leider nicht ändern lässt.

 

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Dahab Reef Monitoring - Spring 2015 / Easter Reef Check

From February to April 2015, the Red Sea Environmental Center in Dahab welcomed and trained more than 10 volunteers to carry out the nineteenth survey of coral reefs in the northern Red Sea. German, Austrian, Spanish, Dutch and Swiss volunteers joined this project in order to get involved in the protection of the breathtaking underwater world. In collaboration with the Sinai Divers Backpackers and under the scientific supervision of Nina Milton, the multinational team collected data at six dive sites in the area of Dahab at different depths (5, 10 or 15 meters).

The Dahab Reef Monitoring Project started with some presentations and learning sessions of Reef Check indicators. Some additional indicators and damages specific to the South Sinai region and the northern Red Sea were included. To get familiar with the fishes, invertebrates, substrates and coral diseases, predation, and breakages which have to be recorded, our team carried out twice a day some underwater identification exercises. After some buoyancy training and calibration dives, we were progressively able to conduct the surveys.  It was a great experience to suddenly observe and recognize so many things underwater that we normally wouldn’t even notice. Besides the exciting feeling of learning so much in quite a short period, we got lucky; we saw some turtles, a lot of nudibranchs, including spanish dancers, a crown-of-thorns starfish, a long-nose hawkfish laying in mustard colored gorgonians, napoleons, lion fishes, octopi, giant morays, barracudas, different rays, and a lot more. But the most amazing was during a survey taking place at the Blue Hole where we saw a baby whale shark swimming peacefully along the reef!!

All in all, the results show that most fish indicators, except for butterflyfish and surgeonfish are absent or in low numbers. Few invertebrates were recorded, except for long spined sea urchins and giant clams. However, most of the giant clams recorded had small sizes. The most common diseases found on the reefs were the skeletal eroding band and skeletal anomalies, although only present in low numbers. Few bleached corals were observed, but at some sites damage to coral was frequent. A quite high amount of trash (mostly fishing nets, lines, carpets, cans, plastic bottles and bags) were sadly recorded. It was also very interesting to compare dive sites with low to high level of anthropogenic impacts. At one of the favorite dive spot of our team, Abu Helal, the coral cover reaches more than 50%, which is relatively high in comparison with the rest of the sites located in this area. The absence of infrastructures, restaurants, or hotels at proximity of this site could be one of the reasons for the healthy condition of the reef. In contrast, the heavily dived site of Moray Garden, with only 22% hard corals cover, suffers from a certain amount of coral damage (breakage and abrasion). Before carrying out the surveys, we tried to predict the situation we would find underwater by observations on land. It was surprising to discover that our expectations didn't always fit with reality. For this reason, we realized how important it is to keep conducting these Reef Check projects!

By Volunteers

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Dahab Reef Monitoring 2015-I Wochenbericht 4

Die vierte Woche unseres Monitoring Projektes starteten wir am Rick’s Reef mit einem Transekt auf 10 m. Den Tag darauf hatten wir uns einen „day off“ verdient. Einige von uns verbrachten diesen Tag mit schnorcheln und einem köstlichen Essen bei Hasanain. Franziska beschrieb Hasanains Restaurant als die Ägyptische Version von „La Dolce Vita“, was ziemlich passend ist. Wir hatten ein unglaublich gutes Essen: Mashi, Suppe, Vegetarischen Reis und zum Abschluss einen Bedouinen Tee und eine Shisha.
Wir konnten es gar nicht erwarten, dass bald Mittwoch ist, da wir an diesem Tag zum ersten Mal das berühmte Blue Hole betauchen wollten.
Es hat unsere Erwartungen übertroffen! Ein atemberaubender Abstieg in den „Bells“ durch den „Arch“ und der Blick nach unten war unglaublich: Man sah nur blau und eine scheinbar unendliche Tiefe. Die Unterwasserwelt war wunderschön: Zahlreiche Anthias Schwärme, Trevallies im freien Wasser, ein „blue spotted sting ray“, Muränen und Nachtschnecken.
Am Tag drauf hatten wir unser letztes Transekt in Moray Garden ausgelegt und am Abend ging es zu einem sehr netten Bedouinen Dinner in die Wüste. Unser Fahrer Hamed hatte ein wunderbares Mahl vorbereitet, wir durften ihm beim Brot zubereiten sogar unter die Arme greifen. Es war fast magisch, die Stille der Wüste und der Himmel voller Sterne.
Unser Glück mit dem Wetter, hatte begonnen sich zu wandeln; es schien, als würden wir die nächsten Tage gutes Wetter ohne Wind bekommen. Wir entschieden dies gleich auszunutzen und fuhren zu Tauchplätzen, dessen Einstieg nur bei guten Wetter möglich war. Also fuhren wir nach Rick’s Reef und Abu Helal.
Abu Helal ist ein sehr beeindruckender Ort, jedoch nur durchführbar bei Flut. Der Einstieg ins Wasser ist nicht ganz einfach, da es sehr flach ist. Steine und Löcher im Boden kreuzen deinen Weg und die Balance zu verlieren ist ziemlich einfach. Wenn man fällt, ist es hart wieder auf die Beine zu kommen.
Die Farbenpracht unter Wasser ist unbeschreiblich. Wir sahen unseren ersten Dornenkronen-Seestern (Acanthaster planci), auch wenn wir wussten, dass sein Vorkommen für das Riff nicht sehr gut ist, haben wir uns sehr gefreut dieses imposante Tier zu sehen.
Am Sonntag hatten wir Zeit im Office zu arbeiten und starteten mit der Analyse der Daten und der Vorbereitung unserer Präsentationen.
Die Zeit vergeht so wahnsinnig schnell, es bleibt uns nur noch eine Woche.
Wir werden Dahab vermissen.

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Dahab Reef Monitoring 2015-I Wochenbericht 3 – Vom Winde verweht
Es war wieder eine tolle Woche. Da es sehr windig war machten wir unsere Survey-Tauchgänge beim  Moray Garden. Leider war wir nicht so erfolgreich wie erhofft, aber Nina versicherte uns es sei okay. Weil es so kalt ist, wurde entschieden das wir die Surveys teilen würden und die Tauchzeit auf 60 Minuten zu beschränken. Darum ging es am nächsten Tag auch wieder zum Moray Garden, der seinem Namen leider nicht gerecht wird. Es ist einer der Tauchplätze der stark durch Taucher belastet ist. Am Mittwoch war unser day-off. Ein Teil der Leute ging Schnorcheln während die anderen zu Hause entspannte und Wäsche Wuschen. Nach dem wir so viel Zeit in Morray Garden verbrachten freuten wir uns sehr auf unseren Bootsausflug nach Gabr-el-Bint. Da, wie so oft, die Bedingung nicht gut waren für den Survey machten wir fun-dives an diesem außergewöhnlich gut erhaltenen Tauchplatz. Beim zweiten Tauchgang fand wir dann auch noch einen Lana-Büba (Langnasen-Büschelbarsch) in einer senffarbenen Gorgonie die sehr groß war. Wir belohnten uns mit einem leckeren Barbecue, da es Nils letzen Tag war. Unser ägyptischer Tauchführer waren natürlich auch eingeladen und machten uns Reis auf ägyptische Art, der ausgezeichnet ist. Was war ein super Abend.

Da einige Taucher aus fielen wurde Substrate nur von einem gemacht und Nina half im Coral Damage, da wir jetzt auch schon einige Erfahrung hatten, machten wir das ohne Probleme. An unserem zweiten Day-off gingen wir alle zusammen nach Ras Abu Galum. Der Ausflug führte uns eine Stunde auf dem Kamel entlang der Küste zu einem schönen Schnorchel Platz und leckerem Beduinen Essen. Da es auch an diesem Tag windig war traute sich nur jemand nochmals ins Wasser und konnte dafür einen jagenden Tintenfisch beobachten. Auf dem Rückweg lud uns unser beduinischer Fahrer zu sich nach Hause ein, wo uns Tee und frisch gebackenes Brot serviert wurde und wir seine Familie kennen lernten. 
Memo an mich:  Auch Trockis schützen einem nicht vor Erkältungen im ägyptischen Winter.
Franziska

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Dahab Reef Monitoring 2015-I Wochenbericht 2

Diese Woche hat Nina unser bereits angeeignetes Wissen über die Indikatorarten des Riffes in einem Test abgefragt. Das für die Richtigkeit der Ergebnisse der späteren „Surveys“ wichtig. Dafür mussten wir die typischen Fisch-, Invertebraten- und Korallenindikatoren, sowie deren Schäden in mehreren Test identifizieren. Dazu gehörte ein Bilderkennungstest, als such ein praktischer Test unter Wasser. Nach 2 Wochen harter Arbeit haben wir diese alle direkt bestanden und sind nun bereit das Monitoring selbst durchzuführen. Trotzdem müssen wir noch viel üben und daher haben wir mit den sogenannten Kalibrierungstauchgänge angefangen. Das bedeutet, dass wir die Aufnahmeprotokolle vorbereiteten, die Transektmarkierung ausgelegten und den Ablauf des Monitorings praktisch unter Wasser übten. Jedes Buddy-Team war für eine indikatorgruppe zuständig und nahm alles entsprechend dem Monitoring im Transekt auf. Überraschenderweise gab keine Zusammenstöße unter den verschiedenen Teams und jeder wusste was zu tun war, sodass Nina sehr stolz auf uns war. Aber es wurde auch klar, dass es nicht so einfach ist sich auf so viele Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Am schwersten zu erkennen waren die Korallenschäden und wahrscheinlich brauchen wir dabei auch noch einige Zeit Ninas Unterstützung.


Nach so harter Arbeit hatten wir auch einen „Day off“, den wir mit schnorcheln verbrachten. Das war sehr entspannend und wir sahen viele interessante Dinge. Unter anderem begegneten wir einem riesigen Kugelfisch, mehreren für das Rote Meer typischen Feuerfischen, sowie einem Tauchschüler der keine Kontrolle über seine Tarierung hatte, weil er mehr damit beschäftigt war sich selbst zu filmen.


Für heute organisierten wir einen Riffreinigungstag und sammelten unter Wasser denn herumliegenden Müll ein. Das hat viel Spaß gemacht, da jeder ein Sammelnetz bekam, mit dem wir allen Müll den wir fanden einsammeln konnten. Nebenbei haben wir unerwarteter Weise unser erstes Seepferdchen und eine große Grüne Schildkröte gesehen, die ganz in Ruhe Seegras fraß. Wir fanden auch einen sehr gut getarnten Skorpionfisch an einem Stein und ein sehr neugieriger Feuerfisch begleitete uns eine Weile. Wir sammelten einige merkwürdige Dinge, unter anderem diverse Teppiche, ein Kissen und eine Steckdose. Die Sammelaktion gefiel allen sehr gut und jeder hatte das Gefühl etwas zum Naturschutz beigetragen zu haben.

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Dahab Reef Monitoring 2015-I Wochenbericht 1

Vorab: Es ist wunderschön hier!
Ich bin am zweiten März mitten in der Nacht hier in Dahab angereist. Ein sehr netter Fahrer hat mich am Flughafen in Sharm el Sheik abgeholt. Ich war von diesem langen Flug immer noch so müde, dass ich im Auto sofort eingeschlafen bin. Aufgewacht bin ich dann in Dahab und das Erste was mir ins Auge sprang war die beeindruckende Landschaft von Ägypten. Die Berge wurden beleuchtet von der Sonne, es war einfach nur schön:
Ich habe es als ein herzliches Willkommen in Dahab aufgefasst.
Am Morgen traf ich dann alle Leute im RSEC Haus. Durch die Bank weg alles sehr nette und absolut motivierte Menschen. Aus verschiedensten Ländern sind sie angereist: Schweiz, Deutschland, Spanien, Niederlande oder Österreich, alle mit dem gleichen Ziel an diesem Projekt mitzuarbeiten und etwas Gutes für die Unterwasserwelt zu tun.
Diese Woche starteten wir mit dem Reef Check Monitoring Project. Am Anfang mussten wir verschiedenste Indikatoren lernen. Für das Projekt ist es wichtig verschiedene Fischfamilien, Invertebraten und Kategorien von Korallen kennen zu lernen. Außerdem haben wir verschiedenste Korallen Krankheiten kennen gelernt. Sicher es ist ziemlich schwer alles zu lernen, gerade nach zwei Tauchgängen und einer Präsentation sind alle von uns sehr müde und fertig. Am Ende des Tages fallen alle gegen neun ins Bett. All die Arbeit ist es aber wert, wenn man Unterwasser geht und auf einmal die Fische erkennt oder einen der anderen Indikatoren, dann ist man zufrieden und auf einmal bemerkt man mehr und mehr anderer faszinierender Dinge. Zum Beispiel einer Pyjama Schnecke oder einem „Racer Wrasse“, welcher manchmal unerwartet in dem Sand verschwindet.
In dieser Woche waren alle Tauchgänge sehr schön. Unser Instruktor Nina hilft uns bei der Identifizierung der Tiere. Außerdem haben wir im Laufe der Zeit Handsignale gelernt, um Unterwasser kommunizieren zu können: Schaut ziemlich lustig aus. Wir müssen eigentlich gar nicht mehr miteinander reden, die Handsignale reichen.
Heute ist ein freier Tag. Es ist gut für uns, ein bisschen freie Zeit zu haben, damit sich alle Eindrücke setzen können. Ich kann es aber kaum erwarten mehr zu sehen und mehr zu lernen über das tropische Korallenriff und seine Bewohnern. Dieses Projekt ist sehr wichtig und hilfreich für die Zukunft, wir sind alle sehr dankbar ein Teil von diesem Projekt zu sein.
Sandra

Oris Scholars 2015

Our three Scholars of this DRM project.

 

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Impact of coral feeding snails on a shallow isolated fringing reef
Scientists have witnessed an increase in numbers of the corallivorous snails Coralliophila violacea and Drupella cornus in Masbat bay, Dahab over the last 5 years. C. violacea feeds mostly on the living tissue of corals of the genus Porites and D. cornus mostly on the genus Acropora. The corals in question seem to have a hard time defending themselves against the snails. This can have several reasons. Our goal is not to find the causes leading to this “outbreak” of snails, but to find out how many snails have infested the corals and to observe their feeding rate. We hope to find some interesting data!


By Sharmayne, Florian and Hessel (Van Hall Larenstein University of Applied Sciences)

 

 

 

CPD2014-II Snail

CPD2014-II Snail

   
   

Coral Project Dahab 2014-II - Kurzbericht

Wir sind in Dahab angekommen und lieben es! Das Tauchcenter ist im Zentrum der Stadt neben vielen Restaurants, die einen schönen Ausblick auf das Meer haben. Das Wetter ist hervorragend! Im ersten Moment allerdings war es etwas zu heiß, um gleich mit der Arbeit zu beginnen, inzwischen ist es jedoch sehr angenehm „kühl“ geworden. Alle Menschen hier in Dahab, besonders aber die Mitarbeiter bei den Sinai Divers und des RSEC sind sehr freundlich und wir fühlen uns gut aufgehoben.
Begonnen haben wir das Coral Projekt mit dem Erlernen von allem, was wir während  eines Unterwasser-Surveys beobachten könnten, zum Beispiel Schäden an Korallen, Korallenkrankheiten oder auch Korallenbleiche. Außerdem haben wir die verschiedenen Substrattypen und die Korallengattungen  einstudiert, auch damit wir die gesunden von den geschädigten Korallen unterscheiden können. Wir mussten eine Menge lernen und am Ende einen umfangreichen Test bestehen, der gewährleistet, dass wir wissenschaftlich gültige Daten sammeln und mit den Surveys schließlich beginnen konnten.
Außerdem absolvierten wir einen Kalibrierungs-Schnorchel- bzw. Tauchgang, der unsere Positionierung im Wasser und das Schreiben auf Unterwassertafeln perfektionierte und zur Überprüfung, dass wir alle die gleichen Daten aufnehmen, diente.
Nach dem Test und dem „Calibration dive“ waren wir nun endlich bereit um die eigentlichen Surveys zu beginnen. Der erste Survey fand in „Moray Garden“ statt, einem Riffkomplex etwas außerhalb von Dahab, und er hat uns sehr viel Spaß gemacht. Bei den Survey- Tauchgängen bemerkten wir schnell, dass es uns schwer fiel den Luftvorrat zu schonen, da wir uns so auf das Sammeln der Daten konzentrierten. Wir teilten unsere Gruppe in zwei Teams auf: Team eins ist für die Schäden und die Prädation  und Team zwei für das Korallenbleiche und die Korallenkrankheiten zuständig. Das Team zwei hat stets eine Kamera bei sich, um Fotos von den Korallenkrankheiten zu machen, um sie im Nachhinein bestimmen zu können. Während des Surveys filmt eine Person das Substrat, sodass wir das Filmmaterial später im Büro analysieren können. Natürlich durfte neben der Arbeit auch ein bisschen Spaß nicht fehlen, so hat es uns viel Freude bereitet mit Spielzeug-Torpedos während des Sicherheitstops beim Tauchen herumzuspielen.
An einem Tag machten wir einen Ausflug mit dem Boot, der uns allen sehr gut gefallen hat. Leider war die Strömung zu stark, um einen Survey zu machen,  aber wir sprangen natürlich trotzdem für einen Tauchgang ins Wasser und genossen das wunderschöne Riff. Das sehr leckere Essen auf dem Schiff und die wunderschöne Aussicht auf die Berge rundeten den Ausflug ab.
Einige von uns führen die Surveys schnorchelnd durch und untersuchen die Korallen, die nicht tiefer als einen Meter wachsen. Da die Wellen eine vernünftige Kameraführung unmöglich machen, schreiben wir Schnorchler im Gegensatz zu den Tauchern das Substrat  direkt auf unsere Unterwassertafeln. Außerdem erfassen wir während des Surveys auch die Korallenschäden und bei einigen Surveys, wenn es die Bedingungen zulassen auch die Prädation, die Korallenkrankheiten und die Korallenbleiche.

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Drupella cornus - ein Winzling zerstört Korallenriffe

Die korallenfressende Meeresschnecke Drupella cornus macht sich den Klimawandel zu nutze und breitet sich rasant aus. Im Roten Meer werden ganze Korallenblöcke abgeweidet, jedoch scheint sie nicht alle Korallen gleich zu mögen. Woran liegt das? Was hat die Eine, was die Andere nicht hat? Hat die Schnecke noch natürliche Feinde und was können wir tun, um die Korallen zu schützen?

Um hier etwas Licht ins Dunkle zu bringen, versucht Janina Goetz eine Studie über die Ökologie von Drupella cornus zu starten. Um ihre Doktorarbeit zu finanzieren, hat sie ein Crowdfunding gestartet. Dabei kann jeder der Interesse hat, Janina finanziell unterstützen. Bis Anfang Oktober sollen so 7500 € zusammen kommen. Das Projekt finden in Kooperation mit dem RSEC in Dahab statt und daher möchten wir Janina natürlich auch tatkräftig unterstützen. Schaut euch das Projekt mal an, unterstützt es und teilt den Link mit euren Freunden und Bekannten.

https://www.sciencestarter.de/die-schnecke-im-riff

Drupella cornus

Fotos: Christian von Mach

 

Janina Götz

Drupella cornus

Drupella cornus

   
   

Dahab Reef Monitoring 2014-II - Kurzbericht

Hi Leute! Nach zwei Wochen Training sind wir jetzt endlich soweit und können morgen mit den Untersuchungen der Tauchgebiete hier in Dahab beginnen. Während der ersten Woche haben wir vormittags die verschiedenen Indikatoren (Fische, Invertebraten) beigebracht bekommen. Außerdem haben wir die Korallentypen und -gattungen für die Untersuchung des Substrats und der Schäden an den Korallen gelernt. Danach haben wir die Theorie dann unter Wasser praktisch angewandt. In der zweiten Woche haben wir geübt, die Untersuchungen durchzuführen. Insgesamt war das Training schwerer als erwartet, allein schon, weil manche Korallen und Fische viel schwerer zu erkennen oder zu unterscheiden sind, als wir angenommen hatten. Nina ist sich jedoch sicher, dass wir endlich bereit sind, die richtigen Untersuchungen durchzuführen ;-)

Das Tauchen selber ist für einige von uns am Anfang eine richtige Herausforderung gewesen, denn wir hatten nur den OWD-Tauchschein. Während der letzten zwei Wochen haben wir uns aber stark verbessert, sodass keiner mehr eine Gefahr für die Korallen darstellt. Das ist sehr wichtig! Die Tauchgebiete sind sehr schön. Die Korallenriffe sind wirklich sehr faszinierend. Aber obwohl wir die Untersuchungen noch nicht begonnen haben, können wir schon erkennen, dass die anthropogenen Aktivitäten den Korallenriffen schaden. Bei einigen Tauchgängen haben wir uns dennoch sehr gefreut, eine Schildkröte, einen gefleckten Adlerrochen, einen Blaupunktrochen und einen riesigen Napoleon-Lippfisch (ca. 1,10 m) zu sehen.
Dahab ist eine sehr kleine und ruhige Stadt. Den Schaden jedoch, den der Terrorismus und auch die Revolution der lokalen Wirtschaft zugefügt hat, ist leicht zu erkennen. Nina hat uns erzählt, wie voll die Tauchgebiete und die Restaurants vor einigen Jahren noch waren. Aber das ist schwer vorzustellen, denn heute ist es überall sehr leer. Die Geschäftsinhaber oder Verkäufer versuchen immer, uns als Kunden zu gewinnen, indem sie uns immer wieder ansprechen, egal wie oft wir schon an dem Laden vorbei gegangen sind. Es muss echt schwer für die lokale Bevölkerung sein, über die Runden zu kommen, da sie sehr stark vom Tourismus abhängen. Auch Investoren scheinen auszubleiben. Viele Häuser und Hotels sind noch im Bau und das schon seit Jahren. Einige von ihnen werden wahrscheinlich auch nie fertig gestellt werden.

Wir alle jedoch mögen Dahab und verstehen nicht wirklich, warum keine Touristen mehr kommen. Hier ist es überhaupt nicht gefährlich. Die Menschen hier sind sehr freundlich, hilfsbereit und entspannt. Viele von ihnen verstehen gut Englisch. Das Essen mögen wir sehr. Es ist sehr günstig, zumindest für uns. Ansonsten haben wir noch vor, einige Ausflüge zu machen (z. B. Coloured Canyon, Nabq, etc.). Gestern haben wir zum Abschied von Sebastian auf dem Dach gegrillt.

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The Oris Red Scholarship blogspot of Justine and Tim is online:

http://orisredscholarship.blogspot.ch

 

  Oris
   
   

Summer academy 26.6 - 31.7. - 2. Bericht
Da wir durch das tägliche Tauchen unsere Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Korallen- und Fischkunde, sowie  Tauchhaltung und perfekter Auftrieb verbessern und perfektionieren konnten, ging es nun ans Eingemachte und wir machten unsere ersten Schritte in der wissenschaftlichen Unterwasserarbeit. Uns wurde beigebracht wie man Unterwasser Transekte legt um das Vorkommen und die Abundanz von Fischen, Korallen und wirbellosen Tieren sowie das Vorkommen von Korallenkrankheiten zu bestimmen.
Hierbei wurde die „Line Intercept  Method - LIT“ verwendet. Ein 10 Meter langes Maßband am Meeresboden ausgelegt. Jedes Gruppenmitglied schwamm dann nacheinander entlang des Bandes und hatte dabei eine bestimmte Aufgabe. Mareike identifizierte und zählte bestimmte Fischarten 2.5 Meter rechts und links, sowie 5 Meter über dem Band. Mathias tat dem gleich, fokussierte sich aber auf die wirbellosen Tiere wie Schnecken, Krebse und Muscheln. Lisann hielt Ausschau nach Korallenkrankheiten und abgebrochenen Korallen die auf Stürme oder unachtsame Taucher hinweisen. Zum Schluss filmte Alexandre das Transekt kopfüber-schwimmend in Nahansicht zur nachträglichen Substratbestimmung. Während der eine Teil der Gruppe den Survey durchführte, galt Amandas Aufmerksamkeit etwas ganz anderem…
In der Letzten Woche die wir in Dahab verbringen, wird jeder der Gruppe ein Project durchführen, welches er/sie selber nach Interesse auswählen darf. Amanda zum Beispiel ist sehr interessiert an Putzerfischen, welche im Riff an sogenannten „Putzerstationen“ vorbeischwimmende Fische von Parasiten oder alten Schuppen befreien. Sie interessiert, welche Fische sich reinigen lassen, wie viel Zeit die Putzerfische an den jeweiligen „Kunden“ verbringen und ob die Putzerfische besondere Arten von Fischen bevorzugen. So treibt Amanda also regelmäßig neben solchen Stationen und notiert fleißig die Arten und die Zeiten. Lisann dagegen interessiert die Verbreitung und das Vorkommen von Korallenkrankheiten. Diese können durch Verschmutzung oder Veränderung der Wasserqualität hervorgerufen werden. Hierfür verwendet sie die Daten, welche durch die Transekt Survey erhoben werden. Sie vergleicht die Daten von einem schwer geschädigten Riff (Moray Garden) mit einem viel beeinflussten Riff (Bannerfish Bay) und einem noch weitgehend intakten Riff (Abu Helal). Mareike und Mathias sind dagegen die vielen vom Menschen unachtsam ins Meer geworfene Gegenstände wie Autoreifen in der Masbat Bucht aufgefallen. Sie wollen beobachten, welche Tiere und Pflanzen sich diese Gegenstände zum zu Hause gemacht haben und welche Fische diese vielleicht als Jagdgrund aufsuchen. Sie haben geplant selber einen Gegenstand zu versenken um zu sehen welche Arten sich zuerst ansiedeln und wie lange es braucht. Hierzu haben sie aus Holz und Palmenwedeln ein Gebilde gefertigt, welches den von Karibischen Inselvölkern schon vor Generationen zur Anlockung von Fischen zur Fischerei konstruiert wurde. Leider ist zum Versenken von Gegenständen eine Genehmigung notwendig sodass dieser Versuch nur teilweise durchgeführt werden kann.
Wenn es dir bis jetzt so vor kam als ob wir nur am Arbeiten sind können wir beruhigen. Wir haben immer noch genügend Zeit um zum Beispiel eine Jeep Safari in die Wüste zu machen um eine abenteuerliche Wanderung durch den White Canyon und Coloured Canyon zu machen. Oder das Land weiter Unterwasser zu genießen indem wir eine Bootstour in den Süden rund um Gabr-el-Bint machen und die Gorgonien Gärten mit ihrer fantastischen Artenvielfalt zu bewundern. Nun ist es nur noch eine Woche die uns bleibt….und wir haben noch vieeeel zu tun.

Summer Academy

 

Summer Academy 2014

Summer Academy 2014

Summer Academy 2014

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Summer Academy 2014

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Summer academy 26.6 - 31.7. - 1. Bericht
Wir sind eine Truppe von 4 Leuten, die an der Sommerakademie 2014 in Dahab teilnehmen. Mareike, Mathias und Lisann aus Deutschland und Amanda aus Brasilien. Als erstes stellten wir fest, dass wir alle unterschiedliche Taucherfahrungen und Levels haben. Amanda war noch nie im Meer tauchen und Mathias ist bereits Dive Master. Also haben Amanda, Mareike und Lisann einen Advanced Open Water Tauchkurs belegt, um mit Mathias mitzuhalten. Das Tauchen im salzigen Wasser und in hohen Tiefen (30m), sowie einen neutralen Auftrieb zu halten und lange Tauchgänge bei heißen Temperaturen an Land (+ 40°C) haben es uns anfangs nicht leicht gemacht. Doch schließlich halten wir alle überglücklich die Advanced Open Water Zertifizierung in den Händen. Die Sommerakademie kann starten!

Unsere Tage laufen meisten so ab, dass wir gleich am Morgen unsere Lehrstunden, gehalten von Aylin, bekommen und danach ins Wasser springen, um das frisch erlernte in der Unterwasser zu sehen und zu beobachten. Themen wie Korallenriffe, Fische (Arten, Verhalten, etc.) und Wirbellose standen auf der Tagesordnung. Dazu brachte uns Aylin verschiedene Handzeichen für die einzelnen Fischarten bei, um auch unter Wasser kommunizieren zu können. Die Quizspiele beim Tauchen haben einen besonderen Lern- und Lachfaktor. ;) Durch das tägliche Tauchen fühlen wir uns alle immer sicherer in der blauen Schwerelosigkeit und genießen die schöne Szenerie: riesige Korallengärten, Fischer in allen Farben und Formen, lustig aussehende Wirbellose, etc. Aber auch an Land raubt uns die Landschaft den Atem: rot-braune Berge der Sinai Wüste, die im Kontrast zu dem blau-grünen Wasser des Roten Meeres stehen und dann dieser Sternenhimmel in der Nacht…fantastisch!

Wenn wir nicht fleißig studieren, tauchen oder verträumt durch die Landschaften gucken, kochen wir gemeinsam in unserem großzügigen RSEC Haus oder gehen auch mal in eines der hübsch eingerichteten Restaurants an der Strandpromenade von Dahab. Zudem läuft zurzeit die Fußballweltmeisterschaft, die uns zu vielen Spielen zum Public Viewing in die Yalla Bar gelockt hat. Und siehe da, Deutschland ist Weltmeister geworden, juchuuu! :D

Seit der zweiten Woche begrüßen wir auch ein neues Teammitglied in unserem Kreis: Alexandre aus Frankreich.

Mehr Leute, mehr Spaß, also mal gucken was die nächsten Wochen mit sich bringen werden… Fortsetzung folgt

Summer Academy

 

Summer Academy 2014

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Summer Academy 2014

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    Stipendiaten des Oris Red Scholarships 2014 sind Tim Fuhrmann und Justine Arnold. Bekanntgabe und alle Infos zu den Scholars findet ihr hier.   Oris
   
   

Lektüre für den Sommer und den Urlaub: Das Vermächtnis der Tiefe -

Neu erschienenen ist der mediterranen Krimi Das Vermächtnis der Tiefe von Bob Robins (Robert Hofrichter).

CPD2014-I


Derzeit lieferbar über Amazon http://www.amazon.de/Das-Vermächtnis-Tiefe-Ein-Mittelmeer-Krimi/dp/3902820314  oder direkt beim Autor.


Als Meeresbiologen wollten Vicky und Michael eigentlich nur auf einer unbewohnten Mittelmeerinsel Haie erforschen – und nebenbei in den Tiefen nach einem historischen Wrack suchen. Ihr Ziel ist die Insel Gigliano südlich von Malta. Was sie dort schließlich entdecken, überrascht sie selbst. Doch nicht nur sie! Noch ehe sie mehr wissen, haben sie sich in den Netzen eines Kidnappers verfangen, der vor nichts zurückschreckt...

Die erste Rezension von Sharkproject (Danke an Helmut!):

Der Meeresbiologe und Autor zahlreicher Schachbücher Dr. Robert Hofrichter versucht sich hier unter dem Pseudonym Bob Robins erstmals als Romanautor. Entstanden ist dabei ein wunderbar verflochtener Handlungsstrang aus einem packenden Krimi, sehr interessanten Insiderinformationen zum geliebten Mittelmeer, gut lesbar aufbereiteten meeresbiologischen Informationen, aber auch historisches, unter anderem über den in der Öffentlichkeit zu Unrecht vergessenen Erzherzog Ludwig Salvator. Es war mir ein großes Vergnügen dieses Buch zu verschlingen, daher von mir Top Empfehlung - 5 Sterne!

   
   
   

Der Schweizer Uhrenhersteller ORIS vergibt 5 Stipendien an Studenten zur Teilnahme an unseren Dahab Reef Monitoring Projekten!!

Oris RED Scholarship

Oris Red Scholarship includes:

  1. 5 weeks package for the RSEC conservation project (incl. accommodation, 40 project dives, training, airport shuttles and 1 boat trip)
  2. Dive equipment rental for 5 weeks
  3. Your own personal Oris dive suit
  4. Your own personal Oris Aquis Red Limited Edition watch

Oris Red scholarship applicants should have the following profile:

  1. Be a student (preferably of Marine Science or a related field, but not obligatory)
  2. Be a diver (optional the applicant could learn to dive prior to the project)
  3. Be highly motivated
  4. Good writing skills in English
  5. Enjoy blogging on social media

Oris Red Scholars commit themselves to:

  1. Fully support RSEC’s conservation project
  2. Regularly blog about the scholarship, research progress, travel and diving experiences in written form and with media to the Oris online community and RSEC’s discussion board
  3. Agree to the global use of all media output (pictures, video, etc.) by Oris and RSEC

Deadlines for application: 25.6.2014 / 1.1.2015

Next projects: Dahab Reef Monitoring 7.8.-11.9.2014 / 26.2.-2.4.2015

All participants will get a full training in scientific survey methods, the coral reef and connected habitats, and indicator species. We will provide you with a certification upon request which may be accepted by your University (students own responsibility to enquire if eligible for credit by University).

For application please send a motivation letter with a short CV and some expressive pictures to oris@redsea-ec.org. For more information about the scholarship or the project you can call +49-611-97144272

 

 

Oris

DRM

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Coral Project Dahab 2014-I - Kurzbericht

Unsere kleine Gruppe, bestehend aus unserer Betreuerin Nina, sowie Silal und Aylin als Volontäre, hatte sich schnell hier im schönen, sonnigen Dahab eingelebt. Wir starteten am Freitag mit einer Präsentation, die uns Einblicke in das Ökosystem Korallenriff und in diverse Schutzmaßnahmen, vor allem in die der östlichen Sinai-Halbinsel gab. Aufgrund der politischen Situation und der daraus resultierenden niedrigen Teilnehmerzahl musste das Coral Project dieses Jahr leider etwas umstrukturiert werden. Wir filmen das Substrat in unterschiedlichen Tiefen und analysieren es anschließend, indem wir dieses in Lebens/Wachstumsform-Kategorien unterteilen. Zusätzlich führt Aylin dabei im Rahmen ihrer Masterarbeit in jedem Transekt einen Fischzensus vor. Die ersten vier Tauchgänge dienten zur Orientierung, dem Erlernen von Korallenwuchsformen und der Abfolge der Untersuchung unter Wasser. Einen Übungstauchgang in Mashraba nutzten wir, um die Korallen von Reissäcken zu befreien, welche in den Wochen zuvor durch eine Schlammflut in die Bucht gespült wurden. Da die Videoaufnahmen, die Fischzählung und die Teamarbeit unter Wasser super funktionierten, konnten wir sehr schnell mit den offiziellen Survey Dives beginnen. Nina gab uns Präsentationen über die Wuchsformen von Korallen und deren Krankheiten, die wir bei den Tauchgängen auch beobachten konnten. In der ersten Woche konnten wir bereits einige Transekte in der Masbat Bay und außerhalb, in Abu Helal und Islands filmen und erste Videos analysieren Die Schlammflut, welche einige Wochen zuvor durch Regenfälle in der Wüste ausgelöst wurde und in die Masbat Bay gespült wurde, bedeckt nun als feine Sedimentschicht viele Korallen und trübt das Wasser sehr stark, so dass Photosynthese erschwert wird. Die Entwicklung des Schlammbettes in der Bucht ist sehr interessant und zur Beobachtung legten auch Transekte in diesem Areal. Hier maßen wir die Höhe der Sedimentschicht und den führten ebenfalls einen Fischzensus durch, der demnach viel geringer ausfiel. Leider wiederholte sich das Ereignis in der ersten Projektwoche und nun müssen die Transekte in Mashraba auf lichtere Tage warten.

 

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5. Wochenbericht - Dahab Reef Monitoring Projekt 2014-I

Langsam neigt sich unser Projekt dem Ende entgegen, die Tage werden warmer und die Leute im RSEC Gästehaus weniger. Die häufig wechselten Wetterbedingungen haben es uns schwierig gemacht, immer nach Plan vorzugehen, aber wir haben das ganz gut gemeistert, indem wir flexibel geblieben sind. Die restlichen Tage haben wir mit Schreibarbeiten und “Just-for-fun”-Tauchgängen gefüllt. Im Moment arbeiten wir an einem allgemeinen Bericht für die Reef Check Webseite und an einem allumfassenden Bericht, der die Ergebnisse der Reef Checks in dieser Gegend der letzten 8 Jahre miteinander vergleicht.
Anfang dieser Woche haben wir unsere Survey Dives in Abu Helal gemacht, wo uns ein wunderschönes Riff und gute Bedingungen zum Tauchen erwartet haben. Nur der Einstieg am Riffplateau war nicht einfach, gerade mit Tauchausrüstung. Da wir mittlerweile etwas weniger Teilnehmer sind und Nina leider einige Tage nicht mit uns tauchen gehen konnte, haben wir es geschafft, den „Islands“-Survey Dive mit nur vier Leuten zu managen. Dank guter Bedingungen, hervorragender Sicht und einem mittlerweile gut eingespielten und ziemlich professionellen Team haben wir es geschafft, die Daten zu vervollständigen. Leider mussten wir den ersten Versuch „Islands North“ zu untersuchen bereits nach 10 Minuten abbrechen, da schlechte Sichtverhältnisse und eine zu starke Strömung unsere Arbeit unmöglich gemacht haben. Den Tag darauf starteten wir mit einem Tauchgang am Blue Hole um abzuwarten, ob sich die Wetterverhältnisse am Nachmittag bessern würden. Leider war dies nicht der Fall, und wir mussten den Tag mit zwei wundervollen, 30 Meter tiefen Tauchgängen verbringen, umgeben von surrealen Unterwasserlandschaften, dunklen Überhängen und beeindruckenden Weichkorallen.
Es scheint, als würden mittlerweile wieder mehr Touristen nach Dahab kommen. Während die Restaurants zu Beginn unseres Aufenthalts ziemlich leer waren, sind mittlerweile immer mehr Reisende zu finden. Offensichtlich eine gute Entwicklung für die ansässige Bevölkerung. Wegen der Reisewarnungen neben der ohnehin schwierigen politischen Lage haben die Geschäftsleute hier ziemlich zu kämpfen.
Allem in Allem war unser Projekt sehr erfolgreich und der Bericht mit den Daten  der vergangenen Jahre verspricht interessant zu werden. Wir möchten uns bei allen bedanken, die für ein gelungenes Projekt und eine wundervolle Zeit hier gesorgt haben, besonders bei Nina, unserer großartigen Projektleiterin und beim gut organisierten und unterhaltsamen Team der Sinai Divers Backpackers.

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RSEC Fieldstation Dahab
Weekly Volunteer report:  22-28.03.2014

Volunteers: Christian Jessen, Christian Hofinger, Nina Röder, Fee Zanke, Laurent Guyard  (and partially Maria Suplicki and Voelker Soltys  who left on Thursday and Friday respectively).

During this week the Reef Check Monitoring program continued under the supervision of Nina Milton. The somewhat strong wind conditions did not allow carrying out every day all the dives at the intended locations.
It could be managed to complete surveys at Gabr-el-Bint, Blue Hole, Ricks Riff and Lighthouse, which were less exposed to dominant winds.
Many reefs were impacted by the recent floods since large substrates areas were still covered to a large extent by sand and/or silt and the overall visibility remained below average. It can be feared that hard corals will start to bleach in the most exposed locations but no observations could yet be ascertained.
The outside temperature increased every day during the week showing the on-going seasonal transition towards summer. The water temperature remained stable at 22oc though, which fortunately enabled not to add another stress factor to the already impacted corals and invertebrates.
Regarding the fauna and based on individual long term observations, it seems that local fish stocks are not as abundant as in the past years. Very little sizeable fish can be currently observed (i.e no large grouper, few sweetlips, few angel fish, few snappers). A couple of humphead wrasses could be seen fortunately. When talking to inhabitants and observing local behaviors, It could be assumed that this situation may be resulting from the low level of tourism (since the beginning of the arab revolution) providing less revenues for locals and thus  forcing part of the population to live more intensively on seafood. 
The volunteer team has undertaken to write a long term monitoring report analyzing the available RSEC data over the last 7 years. This report should be made available within the coming 3 weeks. Data are currently being compiled in one single spreadsheet. Introduction and methods are being drafted. The discussion will be structured following full data analysis. We hope to be able to find some explanations to our questions and substantiate current assumptions. 

29.03.2014 By Laurent Guyard

 

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Wochenbericht Dahab Reef Monitoring Projekt 2014
Woche 3: 15.03.2014 – 21.03.2014
15.03.: Der Tag startete spät, da nur ein Survey-Dive und dafür am Abend ein Fluoreszenz Nachttauchgang geplant war. Wir trafen uns um 01:00 bei der Tauchbasis und erfuhren dort von Nina, dass die Plan auf Grund der Wetterbedingungen (zu starker Wind) geändert werden musste. Anstelle der Islands fuhren wir den Tauchplatz „Canyon South = Coral Garden“ an.
Da wir Schwierigkeiten hatten durch den polizeilichen Checkpoint zu kommen, verzögerte sich der Tauchgang um weitere 90 Minuten. Wir konnten dann die Arbeit zwar erfolgreich beenden, froren aber auf Grund des Winds und der fortgeschrittenen Stunde so stark, dass wir den Fluoreszenzdive um einen Tag verschoben.

16._03.: Eigentlich hatten wir diesen Tag frei, aber durch die Verschiebung des Fluoreszenztauchgangs begannen wir den Tag mit einer kurzen Präsentation über Fluoreszenz von Christian Jessen.
Anschließend ging jeder seiner Wege, einige nahmen Windsurfstunden, einige nützten auch den freien Tag zum Tauchen, der Rest ruhte sich aus.
Für die meisten von uns war der Fluoreszenztauchgang eine komplett neue Erfahrung: Zusätzlich zur Tatsache, dass bei so einem Tauchgang ohnehin weniger Licht zur Verfügung steht, erschwerte die durch den vorangegangenen Regen eingebrachte Sedimentation die Sicht und damit die Orientierung. Trotzdem genossen wir es die Unterwasserwelt in einem ganz anderen Licht zu erleben

17.03.: Endlich ein Tag, an dem die Surveys wie geplant in Um Sid stattfinden konnten. Wir sind nun ein richtig eingespieltes Team und arbeiten auch unter Wasser sehr gut zusammen. Es ist aus meiner Sicht als Tauchlehrer schön, die taucherische Entwicklung auch unserer anfangs ungeübterer Kollegen mitzuerleben!

18.03.: Nach dem üblichen Briefing für den Tag durch Nina fuhren wir zu den Islands, um dort unsere Arbeit auf 10m zu starten. Leider klemmte das Reel sodass die Transectleine nicht ausgerollt werden konnte. Wie sich aber einige Minuten später herausstellte hätte die heftige Strömung die Arbeit sowieso unmöglich gemacht. Folglich genossen wir für den Rest des Tauchgangs die wunderschönen Korallengärten dieses Riffs.
Anstelle eines 2. Tauchgangs bei Islands fuhren wir zu den Backpackers zurück und starteten einen Müllsammeltauchgang in der Bannerfishbay. Die Bedingungen waren nach wie vor sehr schlecht, die Topographie auf Grund des Sedimenteintrags verändert, das Seegras völlig von einer dicken Schicht Schlick bedeckt. Irgendwie erinnerte mich dieser Tauchgang an unsere Seen zur Algenblüte im Hochsommer.
Wir hätten noch wesentlich mehr Netze mit Müll füllen können. Meiner Meinung nach sind solche Clean up dives nur ein Tropfen auf den heißen Stein, da der Wind von der Wüste her immer wieder Plastik- und anderen Müll einträgt. Ich glaube dieses Problem kann nur durch entsprechende Bildungsprogramme wirklich in den Griff bekommen werden.
Ein Kamelritt in die Wüste, eine kurze Wanderung durch ein immer enger werdendes Wadi bis zum Talschluss und ein anschließendes Beduinendinner unter dem Sternenhimmel rundeten den Tag perfekt ab.

19.03.: Dieser Tag war frei und wir verbrachten ihn wie üblich. Ein Teil verbesserte die Windsurffähigkeit, ein Teil tauchte, ein Teil ruhte sich aus. Der Abend klang bei einem Fußballspiel mit einer Shisha gemütlich aus.

20.03.: Wieder ein Tag an dem wir einen Tauchplatz vollständig erledigen konnten: Im  Moray Garden beendeten wir sowohl den 10m als auch den 5m Transect. Leider ist auch hier ein sehr großer Sedimenteintrag auf Grund des vorangegangenen Regens fest zu stellen. Die großen Schnorchelgruppen, die hierher geführt werden tragen dazu sicher auch noch einiges bei. Gerade in den ersten beiden Abschnitten des Transects mussten wir bei sehr schlechter Sicht arbeiten.
In der Nacht ist ein weiterer Teilnehmer zu uns gestoßen: Laurent Guyard.

21.03.  Um Laurent eine Möglichkeit zum Eintauchen zu geben führten wir unseren Tauchgang bei Lighthouse durch ohne jedoch Daten aufzunehmen. Anschließend begannen einige mit der Sammlung von Daten für den Endbericht, andere nützten den Tag für einen weiteren Tauchgang.
Trotz der nicht ganz optimalen Wetterbedingungen liegen wir noch gut im Zeitplan und werden das Projekt mit Sicherheit zu Ende führen.

By Christian Hofinger

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Dahab Reef Monitoring 2014-I, Bericht 2. Woche

So, nun ist auch die zweite Woche hier in Dahab vorbei. Auch diese war sehr erfolgreich und aufregend, denn wir haben nach viel theoretischen Präsentationen und Übungen mit den Surveys angefangen und haben eine Springflut aus den Bergen miterlebt.
Das Wetter war am Anfang der Woche ungewöhnlich schlecht für Dahab, es hat sogar geregnet! Doch was in Deutschland nur ein durchschnittlicher Sommerregen ist, hat in der Wüste schlimmere Auswirkungen. Da der Boden kein Wasser aufnehmen kann, fließt alles Richtung Meer und reißt dabei viel mit sich. In Dahab kam ein großer Strom aus schlammigen Wasser und Müll an, der den Verkehr zum Erliegen gebracht hat und außerdem zwei halbe Restaurants ins Meer gerissen hat, zusammen mit all dem Müll der überall herumliegt. Die komplette Bucht war braungefärbt, mit unter einem Meter Sicht. Wo früher Korallen und Seegrasswiesen waren ist jetzt leider eine Schlammschicht. Aber zum Glück war das nur in der örtlichen Bucht so, fast alle anderen Tauchplätze sind davon verschont worden.
Zwei Tage danach haben wir unsere ersten Survey gemacht, an einem Tauchplatz der sich „The Islands“ nennt. Es lief von Anfang an sehr gut, wir hatten über die Woche kaum Probleme unter Wasser, egal ob es um die Erkennung von Indikatorfischen geht oder die Unterscheidung der verschiedenen Substrate.
Über die ganze Woche haben wir ganze acht Surveys an vielen verschiedenen Riffen geschafft, eines schöner als das Andere. Der aufregendste Survey war vermutlich an einem Tauchplatz, der sich „Um Sid“ nennt. Nicht nur das Riff schimmert einem in allen Farben entgegen, auch haben uns um die 30 Nasendoktorfische begleitet, alle über 50 cm groß, und ein riesiger Schwarm von ungefähr 500 Füsiliere sind um uns herumgeschwommen.
In der Woche haben wir außerdem einen Fundive zum Blue Hole gemacht, an unserem freien Tag. Der Tauchgang war super, zuerst schwebt man an der Außenseite des Blue Holes durch einen Kamin hinunter auf 30 m und schwimmt dann an der Außenwand entlang immer höher, bis man zu einem Sattel kommt, über den man in das eigentliche Blue Hole schwimmen kann. Es ist sehr beeindruckend, dieses tiefe blaue Loch unter sich zu sehen und gleichzeitig zu wissen, dass die Küste nicht mehr als 70 m entfernt ist.
Die allgemeine Stimmung in der Gruppe ist super, alle passen irgendwie zueinander und wir haben viel Spaß, ob jetzt Unterwasser oder abends wenn wir essen gehen. Auch in Dahab ist die Stimmung sehr gut, man fühlt sich gar nicht gefährdet, es sind immer mehr Touristen hier und das Sicherheitsrisiko ist sehr klein.
Nächste Woche geht es dann weiter mit den Surveys, hoffentlich spielt das Wetter mit und es wird nicht zu kalt oder zu windig, sodass wir alle Tauchgänge wie geplant machen können.

Viele Grüße aus Dahab,
Die Volontäre des DRM2014-I

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Dahab Reef Monitoring 2014-I, Bericht 1. Woche

Nun ist die erste Woche des Dahab Reef Monitoring Projektes vorbei und wir kommen endlich mal dazu eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse zusammen zustellen. Leider haben die politischen Entwicklungen und die Teilreisewarnungen des Auswärtigen Amtes kurz vor Start des Kurses die Gruppengröße um die Hälfte reduziert. Die Leute die dann langsam eintrudelten waren sehr froh als feststand, dass der Kurs stattfinden kann, wenn auch nicht in dem ursprünglich geplanten Umfang. Als Anpassung an das kleinere Team mussten wir die ausführlichen Untersuchungen des Dahab Reef Monitorings zu einer „normalen“ Reef-Check Untersuchung reduzieren. Das heißt, dass wir beim Bewerten der Riff-Gesundheit weniger Details aufnehmen können, jedoch alle Riffe besuchen werden, um so den jahrelangen Datensatz erweitern zu können.
Die erste von 5 Wochen haben wir sehr erfolgreich beendet, was mit Sicherheit auch an der bunten Zusammenmischung des Teams liegt. Neben der Stationsleiterin des RSEC mit langjähriger Erfahrung vieler vorangehender Kurse, besteht unsere Truppe aus einem sehr erfahrenen Tauchlehrer aus Österreich, vier motivierten Studierenden aus den Biologie- und Umweltwissenschaften und einem promovierten Korallenriffökologen.
Während der ersten Tagen, als wir auch noch nicht wussten, ob der Rest der Gruppe anreist, hatten wir manchmal ein etwas mulmiges Gefühl, denn das Auswärtige Amt hatte keine direkten Gründe für die Verschärfung der Teilreisewarnung angegeben, und als frisch Angereiste konnten wir die Situation auch nicht gut einschätzen. So setzten wir uns täglich zusammen, besprachen die Lage und vereinbarten, dass wir unseren Aufenthaltsradius größtenteils auf das RSEC-Haus und die Tauchbasis beschränken. Mit den Tagen gewöhnten wir uns aber an die Lage, wobei die lockere Atmosphäre in der Stadt und die Anwesenheit von anderen Tauchern und Familien sehr dazu beitrugen.
Gelernt haben wir auch schon jede Menge. Durch Powerpoint-Präsentationen und UW-Training von Nina haben wir schon die wichtigsten Indikatorarten der Fische und Wirbellosen für die bevorstehenden Untersuchungen gelernt und geübt, wie man die unterschiedlichen Substratbedeckungen unterscheiden kann. Außerdem hat der Korallenriffökologe uns eine Einführung in die Welt der Algen geben, welche Gruppen es gibt und welche wichtige Rolle sie spielen.
In der nächsten Woche wird es jetzt Ernst, denn es stehen nun die Ausfahrten an, bei denen wir die ersten Riffe unter die Lupe nehmen. Wir sind alle schon sehr gespannt.
Beste Grüße aus Dahab
Die Volontäre des DRM2014-I

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Masbat Conservation Project 2013-II, Bericht 5. Woche

In unserer letzten Woche machten wir die abschließenden Forschungstauchgänge in Lighthouse. Darüber hinaus hatten wir sogar noch Zeit für einige Spaßtauchgänge. Wir unternahmen wieder einen Clean-up Tauchgang, bei dem wir unter Wasser Müll einsammelten. Einen weiteren Tauchgang widmeten wir der Studie von Putzerfischen, nachdem uns Natascha eine Präsentation ihrer Bachelorarbeit über das Verhalten der Putzerfische gehalten hatte. Wir sahen dabei sogar eine Schildkröte und einen Krokodilfisch! Beim Schnorcheln in der Mittagspause entdeckten wir Froggy, den lang verschollenen gelben Anglerfisch. Die letzten Tage des Projekts verbrachten wir mit dem Auswerten der gewonnen Daten und Bilder und dem Schreiben des Endberichts. Somit gingen fünf spannende und lehrreiche Wochen in dem wunderbaren Masbat Bay Conservation Projekt vorüber. Wir werden diese Zeit in sehr guter Erinnerung behalten und danken Nina Milton und dem Team der Sinai Divers für die Unterstützung und die gute Stimmung.

 

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Masbat Conservation Project 2013-II, Bericht 4. Woche

In der vierten Woche des Masbat Bay Conservation Projekts stehen wieder Forschungstauchgänge in Mashraba und Bannerfish Bay am Programm. Nina führt die Tauchgänge immer so, dass noch genügend Zeit zu fotografieren unter Wasser bleibt. Die Tauchgänge machen sehr viel Spaß! Das Highlight dieser Woche war unser Ausflug nach Nabq, einem geschützten Gebiet südlich von Dahab mit vielen endemischen Pflanzen: Akazien, Leguminosen, Sukkulenten, Mangroven, etc. Wir konnten sogar zwischen den Mangroven schnorcheln und bewunderten die vielen Jungfische und Mangrovenquallen. Außerdem beobachteten wir Reiher und Fischadler. Mit Blick auf das Schiffswrack der Maria Schröder bekamen wir ein leckeres beduinisches Mittagessen. Am nächsten Tag unternahmen wir unseren ersten Fluoreszenz-Nachttauchgang. Mit speziellen Lampen und Filtern vor der Maske ausgerüstet entdeckten wir das skurrile Leben der fluoreszierenden Tiere unter Wasser. Mit diesem besonderen Ereignis ging wieder eine spannende Woche zu Ende.

 

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Masbat Conservation Project 2013-II - Zwischenbericht 3. Woche, von Tom Vierus

Nachdem meine Freundin Gülsah wieder nach Deutschland geflogen war, trat ich dem Masbat Bay Conservation Projekt von RSEC, dass sich auf die Untersuchung dieser schönen Bucht im Zentrum von Dahab konzentriert. Die Bucht zieht sich von Mashraba im Süden bis zu Lighthouse im Norden. Die Untersuchungen führen zu einem besseren Verständnis was genau in der Bucht geschieht und vielleicht was wir Menschen tun sollten, um ihre Schönheit zu bewahren (und ihr funktionierendes Ökosystem)!
Wie funktioniert das Masbat Bay Conservation Project?
Es ist ähnlich dem Verfahren der Reef Check Surveys. Wir untersuchen drei verschiedenen Tiefen pro Punkt auf der Karte: 5m, 10m und 15m. Ein Unterschied zu der Reef Check Prozedur ist, dass nur 50m Transekte verwendet und nur Fisch, Algen und Substrat beobachtet werden. Bannerfish Bay besteht zu einem großen Teil aus Seegraswiesen. Langweilig! - Werden vielleicht einige von euch denken, aber das ist weit entfernt von der Realität. Es ist wirklich erstaunlich, was man dort finden kann. Seegras dient als Zufluchtsort für viele Fischarten, besonders Jungfische finden Unterschlupf oder Nahrung in diesem scheinbar langweiligen riesigen Feld von nichts. Und man hat immer die Chance Schildkröten zu entdecken, denn sie lieben es auf den saftigen Blättern von Halophila stipulacea zu kauen, der Seegrasart, die zu einem großen teil den Boden der Masbat Bucht bedeckt.
Vor drei Tagen machten wir uns fertig für zwei Tauchgänge, um in 10m und 15m zwei Transekte durchzuführen. Auf diesen beiden Tauchgängen war es meine Aufgabe, das Algen-Vorkommen zu protokollieren, was bedeutet, dass man einen 1m-Stick auf elf zufällig gewählte Punkte auf dem Transekt platziert und ein Foto schießt. Die Daten werden später am Computer überprüft und wir legen einen virtuellen Quadratmeter auf das Bild und untersuchen die Algen, die in diesen Quadrat zu finden sind. Da die Surveys in der Regel nicht einen ganzen Tauchgang dauern, haben wir meistens genug Zeit, um uns ein wenig umzusehen am Ende und Anfang des Tauchgangs. Auf unserem Weg trafen wir auf eine scheinbar verletzten Black-banded Jack, der eine beeindruckende Erscheinung mit seinen ca. 70 cm an den Tag legte.
Am Ende des zweiten Tauchgangs, der bereits rund 60 Minuten gedauert hatte, machten wir uns langsam zurück zu unserem Ausgangspunkt vor Fish & Friends. Wir tauchten sehr flach in etwa 4 bis 5m Tiefe, als wir ein verlassenes Fischernetz fanden, in das sich viele Steinen und Korallen, sowie auch Fische verfangen hatten.
Glücklicherweise hatte Jana ein Messer dabei und sie schnitt die Korallen aus dem Netz so gut wie möglich. 70 Minuten waren vergangen, wir alle waren schon recht knapp mit Luft und mussten raus. Wir nahmen das Netz mit uns in die Tauchbasis und befreiten alle Fische und alle andere Sachen, die sich im Netz verfangen hatten. Wir zählten 30 tote Fische und drei Korallenstücke, sowie eine kleine Krabbe, die noch am Leben war. Wir recycelten das Netz und schnitten alle Gewichte und die kleinen Bojen heraus. Es war nur ein sehr kleines Netz im Vergleich zu den gigantischen, die in unseren Ozeanen von riesigen Trawlern hinter sich hergezogen werden, aber es war trotzdem ein trauriger Anblick.


GHOST FISHING oder GEISTERNETZE
Nach dieser Erfahrung habe ich mich gefragt, was große verlassene Netze in unseren Meeren anrichten und ich begann darüber zu lesen. Sie stellen ein großes Problem in Bezug auf die Tötung von Fischen in unseren Ozeane dar und tragen zur Vernichtung von marinen Lebewesen bei, die es ohnehin schon schwer genug durch die kommerzielle Fischerei haben. Ghostfishing oder Geisternetze beschreiben das Phänomen, das weggeworfene oder verlorene Fischerei-Ausrüstung „weiterhin fischt“, ohne dass es jemanden gehört (www.ghostfishing.org).
Fischerei Ausrüstung, die verloren geht, verlassen oder weggeworfen wird, wirkt sich auf marines Leben aus, bis sie entfernt oder zerstört wird. Diese Netze werden offensichtlich nicht gebaut, um Fische entweichen zu lassen und da sie weiterhin auf diese Weise funktionieren, auch wenn sie niemanden mehr gehören, entsteht ein großes Problem. Kleine gefangene Fische zum Beispiel locken größere Räuber an, die sich wiederum auch verfangen und an Hunger sterben oder sogar ertrinken (zum Beispiel Schildkröten, Delfine und Robben) . Es wird geschätzt, dass bis zu 30% der gefangenen Fische weltweit durch Geisternetze gefangen werden.
Einige Netze können jahrelang so weitermachen und treiben durch die Meere. Diese Netze bilden eine senkrechte Wand Hunderte von Metern lang (zum Beispiel die breit verwendet Kiemennetze), bis das Gewicht der gefangenen Fische die Auftriebskraft der Bojen überschreitet. Das Netz sinkt dann auf den Boden, bis alle Organismen gefressen werden und die Bojen es wieder nach oben ziehen und der Kreislauf von neuem beginnt.
Es gibt verschiedene Naturschutzgruppen, die Expeditionen organisieren, die jede Art von gefundenem Meeresmüll entfernen. Auch bei uns hier in Dahab finden wir Müll auf jedem Tauchgang und Taucher sollten immer mitnehmen, was sie können. Schwimmende Kunststoffbeutel ähneln Quallen, welche bevorzugt von Schildkröten gefressen werden. Der Plastikmüll verstopft ihr System und unsere Freunde sterben.
Seid Euch bewusst, dass wenn Ihr Fisch von einigen Unternehmen kauft, macht Ihr Euch zu einem aktiven Teil der Branche, ob Ihr es wollt oder nicht. Wenn Fisch auf Eurem Menü steht, betreibt etwas Recherche und kauft nur nachhaltig gefangenen Fisch und esst nicht jeden Tag Fisch. Jeden Tag werden unsere Ozeane immer schmutziger und unsere Fischbestände schrumpfen rapide, wenn sie nicht sogar schon kollabiert sind. Ich hoffe, dass wir Menschen intelligent genug sein werden, zu retten, was noch zu retten ist und zu verstehen, welche Auswirkungen wir auf die Meere haben und vor allem das Meer auf unsere Leben hat! Bitte verbreitet das Wissen unter Euren Freunden und Nachbarn - je mehr wir sind, desto besser und desto größer ist der Unterschied, den wir machen können!

Bericht und Fotos von Tom Vierus.

(C) Tom Vierus

 

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

(C) Tom Vierus

   
   

Reef Check Förderpreis 2014 - Ausschreibung

Reef Check e.V. hat den Reef Check Förderpreis für Riffschutz 2014 ausgeschrieben, mit dem Abschlußarbeiten ausgezeichnet werden, die zum Erhalt von Korallenriffen beitragen.
Die Arbeit (Bachelor-, Master-, Diplom- oder Doktorarbeit) soll 2013 an einer deutschen Hochschule abgeschlossen worden sein. Studierende jeder naturwissenschaftlichen Disziplin können sich bis zum 01.12.2013 selbst bewerben.
Der Preis ist mit EUR 500 dotiert.
Zusätzlich erhält der/die Gewinner/in folgende Preise, die von unseren Partner gesponsort wurden:

Details der Ausschreibung
Bewerbungsformular

  Reef Check
   
   

Masbat Conservation Project 2013-II - Wochenbericht 2

Das intensive Training über unter Wasser zeigte schon erste Ergebnisse. Wir bestanden den Fischtest mit Bravour. Das Lernen hat sich also gelohnt. Zur Belohnung fuhren wir zu einem Beduinen-Dinner in der Wüste, wo wir leckeres Essen und süßen Tee bekamen. Am nächsten Tag stand der erste Kalibrierungstauchgang an. Wir versuchten all unser bisher gesammeltes Wissen über die Fischindikatoren und Substrattypen bei diesem Tauchgang einzusetzen. Es war gar nicht so einfach, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir brauchten noch etwas mehr Übung bevor wir mit den wissenschaftlichen Tauchgängen beginnen konnten. Aber erst einmal unternahmen wir einen Spaßtauchgang am Blue Hole, bei dem wir weder Fische zählen noch Substrate vermessen mussten. Am darauf folgenden Tag bestanden wir auch den Substratetest. Jetzt waren wir bereit für unsere Forschungstauchgänge! Diese liefen dank der vielen Übung und Ninas gelduldigen Erklärungen erfolgreich ab. Gleich beim ersten entdeckten wir die seltene Flügel-Seenadel (Halicampus macrorhynchus). Außerdem begleitete uns eine Schildkröte. Am letzten Tag dieser Woche hatten wir wieder Zeit für einen Spaßtauchgang, bei dem wir den Tauchplatz „Islands“ erkundeten. Die Zeit hier verfliegt so schnell, weil es großen Spaß macht zu tauchen und Daten für so ein tolles Projekt zu sammeln.

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Alle Fotos von Jana Slamaj.

 

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Masbat Conservation Project 2013-II - Wochenbericht 1

Nina Milton von der RSEC Feldstation gab uns eine erste Einführung in das Projekt. Sie informierte uns über alle Aspekte des Masbat Bay Conservation Programms. Zuerst mussten wir die wichtigsten Fischindikatoren erkennen und bestimmen lernen, um diese dann in der Bucht bei unseren Forschungstauchgängen quantifizieren zu können. Neben den bereits bestehenden Unterwasserhandzeichen haben wir neue hinzugefügt, um die Fischindikatoren zu beschreiben und während des Tauchens zu trainieren. Wir bekamen eine weitere Präsentation zur Identifizierung der Korallen. Erneut mussten wir wieder viel lernen, um die Geographie der Bucht unterwasser überblicken und bewerten zu können. Weiters verbrachten wir einen Tauchtag auf dem Schiff in Ras Abu Gallum. Wir machten drei Tauchgänge an diesen unberührten Tauchplätzen nördlich von Dahab. Schließlich bekamen wir noch eine Abschlusspräsentation über die anderen Substrate, die wir in der Bucht finden werden, und über verschiedenen Arten von Algen. Wir haben wieder die dazu gehörigen Handzeichen gelernt, um unterwasser miteinander kommunizieren zu können und unser Wissen zu überprüfen. Wir machten weitere Trainingstauchgänge, um zu sehen, wie viel wir bereits über die Bestimmung der Fischindikatoren und Substrate gelernt hatten. Außerdem unternahmen wir noch einige entspannende Tauchgänge in der Bucht, um einfach die Gegend zu genießen und die Schildkröte zu beobachten.

 

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Alle Fotos von Jana Slamaj.

   
   

Dahab Reef Monitoring 2013-II, Woche 5:

Unsere letzte Woche in Dahab neigt sich langsam dem Ende zu und mit ihr das Dahab Reef Monitoring Projekt. Zeit für ein kurzes Resumee: 4 Wochen Reef Checking, 7 unterschiedliche Untersuchungsstandorte, mehr als 50 Transekte, unzähliche Eindrücke und massig Spaß unter der dahab‘schen Sonne. Wir beendeten unser Projekt am “Lighthouse”- Riff mit dem 5m-Transekt unter etwas kabbeligen Bedingungen. Da dieser Tauchplatz im Zentrum von Dahab liegt und somit leicht zugänglich, ist er meist stark frequentiert und so wählen wir die frühen Morgenstunden um die Massen an Tauchern zu umgehen. Überhaupt sind die Besucherzahlen seit unserer Ankunft Anfang September leicht angestiegen und wir gehen nicht mehr durch völlig leere Straßen. Glücklicherweise stand auch noch ein Bootsausflug mit dem Team von Sinai Divers Backpackers auf dem Programm bevor wir uns an das Auswerten der gesammelten Daten machten. Am Ende präsentierten wir unsere Ergebnisse Nina, unserer Projektleiterin und versuchten mögliche Gründe zu Suchen und Zukunftsperspektiven zu diskutieren.

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Dahab Reef Monitoring 2013-II, Woche 4:

Und schon wieder eine Woche vorbei. Es folgten weitere Survey-Dives, die sich auch leider schon langsam dem Ende neigen. In der Vorwoche hatten wir ein Unterwasser Clean-up dive, doch diese Woche haben wir beim Blue Hole (Tauchplatz) nach unseren Surveys Müll gesammelt. Was traurig war, da unsere Müllsäcke innerhalb von 10 Minuten bereits voll waren.
An einem Abend hatten wir unseren ersten Fluoreszenz Night-Dive in der Bannerfish-Bucht. Ausgestattet mit speziellen Lampen und super coolen Filter Brille haben wir uns das Unterwasserleben bei Nacht und mit Farbe angeschaut. Man glaubt gar nicht, dass es so viele Lebewesen unter Wasser gibt, die sich Fluoreszenz zu Nutze machen. EDGAR, der Feuerfisch, hat uns verfolgt und dafür gesorgt, dass uns nichts passiert ;). Auch unsere alten bekannten haben wir wieder gesichtet, wie Seenadeln, Anemonenkrebse, Einsiedlerkrebse, Nacktschnecken und auch der gelbe Anglerfisch.
Man kann sagen, dass wir die Surveys jetzt schon ohne viel darüber nachzudenken machen. Es wurde zur Routine und das in einem positiven Sinn. Es macht wirklich viel Spaß. Wir werden jetzt die nächsten Tage damit verbringen, unsere gesammelten Daten in Grafiken darzustellen und unser Hirnschmalz verwenden, warum es eventuell Unterschiede des Bestandes im Vergleich zu den Vorjahren gibt. Trotz unserer kleinen Gruppe, haben wir es geschafft genug Daten aufzunehmen. Wir sind schon sehr auf unsere Resultate gespannt und hoffen, dass sich der Tourismus-Rückgang positiv für das Riff ausgewirkt hat.

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Dahab Reef Monitoring 2013-II, Woche 3:

Seit letzter Woche Mittwoch ist wieder einiges passiert. Donnerstag, Freitag und Samstag verbrachten wir wieder mit Survey Dives an verschieden Dive Spots in und um Dahab. Mittlerweile sind wir schon ein eingespieltes Team und trotz der wenigen Volontäre kommen wir gut voran und schaffen immer alles, was wir uns vornehmen :-) Mit jedem Tauchgang werden wir sicherer und besser und unsere Survey Dives machen sehr viel Spaß.

Gestern sind wir  mit der Gazhala VI nach Gabr-el Bint gefahren. Neben uns vom RSEC waren auch noch einige andere Taucher mit an Bord. Mit Ninas Hilfe konnten wir unseren Survey Dive in 10m Tiefe in einem einzigen Tauchgang fertigstellen und hatten somit Zeit die Gruppe auf zwei weiteren Fun Dives zu begleiten. Wir hatten viel Glück: Zwei Schildkröten, davon eine Hawksbill, die sich gemütlich auf den Korallen ausruhte und dann langsam davonschwebte. Die Korallenriffe waren in einem tollen Zustand und auch die Fische schienen hier deutlich mehr und größer zu sein. Die Tauchspots sind nur per Boot erreichbar und man merkt deutlich, dass es Dank des weitaus geringeren Einflusses des Menschen verglichen mit den Hausriffs hier in Dahab, der Flora und Fauna des Meeres deutlich besser geht. Wir hatten auch noch das Glück eine riesige Giant Moray zu sehen, die gerade von einer Cleaner wrasse geputzt wurde und uns neugierig aus ihrem Höhle begutachtete.

Nach einen wundervollen Tag und gespickt mit tollen Erinnerungen, hatte wohl keiner mehr damit gerechnet, dass wir heute noch mehr Glück haben sollten. Auf dem Weg zurück rief der Kapitän plötzlich „Dolphins, dolphins!“. Alle rannten zum Bug des Schiffes und erst entdeckten wir einen, dann zwei und schließlich schwammen fünf Delfine in der Bugwelle unseres Schiffes, inklusive eines kleinen Baby Delfins. Die Fünf schienen es zu genießen - wir feuerten sie mit lauten Pfiffen an (anscheinend mögen sie das) und ab und an sprang der ein oder andere aus dem Wasser und zeigte sein unglaubliches Geschick im Element Wasser. Nach einigen Minuten zogen sie wieder davon und ließen staunende und glückliche Menschen zurück. Wow – was für ein Erlebnis! Ich denke, keiner, der auf dem Boot war, wird diesen Tag vergessen.
Heute Morgen trafen wir uns an der Tauchschule, um hier im Bannerfish Bay (vor unserer Haustür sozusagen) einen Clean-up Dive durchzuführen. Die Regeln sind leicht: Jeder hat ein großes, verschließbares Netz und versucht so viel Müll wie möglich einzusammeln. Man staunt, was man dabei so alles findet: von Zigarettenstummeln über Schuhe bis zu Plastiktüten. Eigentlich so ziemlich alles dabei – sehr traurig, wenn man darüber nachdenkt, dass wir hier an einen winzigen Fleckchen der Erde sind und allein hier schon so viel Zeug aus dem Meer holen. Das Highlight dieses Tauchgangs war dann noch unser Zusammentreffen mit einem stattlichen Napoleon, der uns gemächlich um schwamm, uns dann wohl als uninteressant abstempelte und wieder allein von Dannen zog.

Heute Abend steht endlich unser erster Nacht-Tauchgang auf dem Plan. Wir hoffen (wie immer) auf tolle Erlebnisse unter Wasser und freuen uns auf die kommenden Tage :-)

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Dahab Reef Monitoring 2013-II, Woche 1 + 2:

Die ersten zwei Wochen in Dahab sind wie im Flug vergangen. In der 1. Woche hat Nina uns alles über die Korallen, Krankheiten, Fische und Invertebraten, die es rund um Dahab gibt, beigebracht. Ab dem Moment wo sie uns dann auch noch zeigte, wie wir am Besten kopfüber tauchen ohne irgendetwas zu beschädigen, hingen wir jeden Tauchgang nur noch in der typischen RSEC Pose um ja nichts zu verpassen. Da wir dabei total konzentriert waren, war es gut, dass wir Nina als wachsamen Guide immer dabei hatten, die uns die Sting Rays, Oktopusse und anderen Sachen, die wir so sicher verpasst hätten gezeigt hat.
Nachdem wir alle den Test absolviert und die Übungs-Tauchgänge gemeistert haben ging es dann mit den Surveys endlich los. Mittlerweile haben wir schon einige Surveys hinter uns und sind immernoch begeistert. Das Tauchen macht jetzt viel mehr Spaß, da man alles erkennt und einfach viel mehr sieht, wenn man weiß wo man suchen kann.
Trotz der Unruhen im Rest des Landes ist es hier absolut ruhig und wir genießen jeden Abend in einem anderen Lokal den guten Service und freuen uns auf die nächsten Tauchgänge.

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Coral Project Dahab 2013-II, 4. Wochenbericht:

In der 4.Woche konnten wir unsere Surveys an im Lighthouse und Mashraba beenden nachdem ein hoher Wellengang die niedrigen Tiefen zu Filmen nicht möglich gemacht hat. Außerdem machten wir noch Survey Dives in den Coral Garden, Moray Garden und Abu Helal. Im Lighthouse konnten wir zu früher Stunde eine Schildkröte beim morgendlichen Frühstück an Weichkorallen beobachten. Die Woche bot zudem noch einen wunderschönen Schiffsausflug in den Süden von Dahab, wo wir neben 2 tollen Tauchgängen auch das gemütliche Flair auf Deck genießen konnten. Zudem konnten wir einen beeindruckenden Ausflug zum Blue Hole und The Bells machen, wo uns ein gigantischer Drop-Off ins tiefe Blau und ein spaßiger „Sprung“ durch The Bells erwartete. Besonders beeindruckend waren die Nightdives, bei denen die Tauchplätze am Hausriff nochmal ein völlig anderes Bild zeigten: Eine schlafende Schildkröte, Haarsterne und als Team Feuerfische und Muränen bei der Jagd. Doch nicht nur mit normalen Licht konnten wir das Geschehen bei Nacht beobachten, auch ein außerordentlich schöner Floureszenztauchgang bescherte uns unvergessliche Erinnerungen, ob die grünlich leuchtenden Korallen oder rot leuchtende Fische.  Wir werden am Samstag das restliche Videomaterial analysieren und erhoffen uns erste Ergebnisse nach der Auswertung. Leider neigt sich das Projekt schon dem Ende zu und wir müssen uns nach und nach von dem Team verabschieden mit dem wir eine wunderbare Zeit in den letzten Wochen verbracht haben.

 

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Charta für das Mittelmeer, Pula, Mai 2013

Unser Meer – unsere Sorge
Charta für das Mittelmeer, am 23. Mai 2013 von 20 Wissenschaftlern in Pula unterzeichnet 

Vor dem Hintergrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in der mediterranen Meeresforschung kommen die Unterzeichner dieser Charta zum Schluss, dass die ökologischen Probleme des Mittelmeeres, das bereits vor 2000 Jahren als mare nostrum (unser Meer) bezeichnet wurde, brennender sind denn je. Sie weisen darauf hin, dass trotz der Veröffentlichung unzähliger wissenschaftlicher Studien und der Unterzeichnung vieler internationaler Abkommen die meisten erforderlichen Maßnahmen zum Schutz des Mittelmeeres nicht oder nur unzureichend umgesetzt wurden. 

Zu den bereits bekannten Problemen wie Eutrophierung, Verschmutzung durch Schwermetalle, Rohöl und Pestizide sowie Überfischung und Zerstörung natürlicher oder naturnaher Lebensräume kommen eine Reihe neu erkannter Belastungen wie Plastikmüll, Lärm, Versauerung des Meeres sowie Einschleppung gebietsfremder Arten und Klimawandel hinzu. Diese vielfältigen Aspekte ziehen negative, sich gegenseitig verstärkende Effekte mit unabsehbaren Folgen nach sich, die von der Bedrohung einzelner Arten bis hin zur Vernichtung ganzer Lebensräume führen können.

Die Beweislage für das Bestehen dieser Problematik ist mehr als ausreichend. Es ist nicht erforderlich, neue Studien durchzuführen oder kostspielige Konferenzen zur Entwicklung neuer Strategien abzuhalten, um die Probleme erneut zu definieren oder bereits bekannte Lösungsvorschläge zu wiederholen. Es reicht, die existierenden Beschlüsse umzusetzen.

Trotz negativer Trends in vielen Problembereichen und umfassender ökologischer Beeinträchtigungen ist das Mittelmeer gebietsweise noch in einem Ausmaß intakt, dass die Umsetzung von Schutzmaßnahmen unmittelbar positive Wirkung hätte und in jedem Fall sinnvoll wäre. Von den Küstengebieten über das offene Meer bis hinab in die Tiefsee wird jede umgesetzte Maßnahme zur Erholung des mediterranen Ökosystems und damit zur Steigerung der Lebensqualität und zum wirtschaftlichen Erfolg aller Anrainerstaaten führen.

Die unterzeichnenden Wissenschaftler fordern von der EU sowie von den zuständigen nationalen und internationalen Behörden und Institutionen, die existierenden Aktions- und Strategiepläne für das Mittelmeer endlich umzusetzen.
Derzeit sind bloß wenige Prozente der Fläche des Mittelmeeres als Schutzgebiete ausgewiesen. Neben der konsequenten Einhaltung der Schutzbestimmungen sollten weitere kleinräumige und deshalb rasch durchsetzbare Schutzzonen eingerichtet werden. Die meisten marinen Arten haben ein beträchtliches Verbreitungspotenzial. Ein dichteres Netz kleinräumiger Schutzgebiete wird daher die Bestände auch in nicht geschützten Bereichen deutlich erhöhen. Die Erfahrungen zeigen weltweit, dass sowohl Fischereiwirtschaft als auch Tourismus von solchen Maßnahmen profitieren.

Die Weiterentwicklung des Tourismus muss verantwortungsvoll erfolgen und nicht auf Kosten der noch existierenden natürlichen Lebensräume. Nur auf diesem Wege kann für die Bevölkerung der Mittelmeerländer ein nachhaltiger wirtschaftlicher und ökologischer Erfolg erzielt werden.

Das Meer ist durch Plastikmüll und dessen Zerfall zu toxischem Mikroplastik enorm belastet. Das gesamte marine Nahrungsnetz wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Dieser Tatsache muss durch eine Reduktion des Kunststoffabfalls, durch technologische Innovation, forciertes Recycling und raschen Umstieg auf leicht abbaubare Materialien entgegen gewirkt werden.
Gezielte Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Erziehung sollen dazu beitragen, das öffentliche Bewusstsein und die individuelle Verantwortung zu fördern und zu verstärken. Wir rufen jeden Einzelnen auf, seine persönliche Verantwortung wahrzunehmen und die im eigenen Wirkungsbereich möglichen Schritte zu setzen.

Die beteiligten Meereswissenschaftler unterzeichnen diese Charta in der Überzeugung, dass die unterbreiteten Vorschläge umsetzbar sind und einen effektiven Beitrag zur Bewahrung des mediterranen Lebensraums und seiner Artenvielfalt zu leisten vermögen – zum Wohl und vielfältigem Nutzen des Ökosystems Mittelmeer und der Anrainer dieses einzigartigen Meeresbeckens.

Charta Pula 2013

Das offizielle Gruppenfoto zur Expedition Das Mittelmeer in Pula, Mai 2013 und zur Unterzeichnung der Charta für das Mittelmeer.

Hintere Reihe links nach rechts: 
Dipl. Biol. Bastian Brenzinger 
BSc. Johannes Salvenmoser
Dr. Stefphan Koblmüller
Doz. Dr. Michael Stachowitsch
Dr. Daniel Abed-Navandi
Dr. Reinhard Kikinger

Mittlere Reihe stehend von links nach rechts:
Stud. Alexander Heidenbauer
Prof. Vladimir Miljević
Mag. Clemens Stecher
Dipl. Biol. Kerstin Blassnig
Dr. Horst Moosleitner
Univ. Prof. Dr. Robert Patzner
Dr. Peter Dworschak
Dr. Hubert Blatterer
MMag. Ivo Gallmetzer
Stud. Maximilian Wagner

Mittlere Reihe sitzend von links nach rechts:
Univ. Prof. Dr. Christian Sturmbauer
Dr. Armin Svoboda
Stud. Ruth Fraissler
Mag. Alexandra Haselmair
Dipl. Biol. Tessa Böttcher
MSc. Janina Goetz

Erste Reihe von links nach rechts:
Dr. Carsten Müller mit Vicki Hofrichter
Dr. Robert Hofrichter
Mag. Gerwin Gretschel


   
   

Coral Project Dahab 2013-II, 3. Wochenbericht:

Die 3. Woche begann mit weiteren Survey Dives in Mashraba, Islands und Lighthouse – wunderschöne Tauchspots! Ein Teil des Teams unternahm in dieser Woche eine Tauchtour nach Tiran Islands nahe Sharm El Sheikh, in der Hoffnung endlich Haie zu sehen. Zwar ließen sich 3 Hammerhaie aus der Tiefe blicken, jedoch waren sie zu schnell wieder weg, als das die meisten von uns sie sehen konnten. Dafür hatten wir das Riesenglück einen  4m Manta zu sehen – das war ein unvergessliches Erlebnis!
Außerdem kamen in der 3. Woche 2 neue Volontäre an. Während Nina diesen die verschiedenen Korallenarten näher brachte,  hatten wir einige produktive Stunden im Büro – schließlich gab es bereits einiges an Videomaterial zu sichten und zu analysieren. An unseren freien Tagen absolvierte Natalie den PADI Kurs für Nitrox-Tauchgänge und Patrick seinen  Advanced Open Water Kurs.

 

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Coral Project Dahab 2013-II, 2. Wochenbericht:

Nachdem wir  uns der ersten Woche intensiv mit den verschiedenen Substrattypen auseinander gesetzt haben und Korallenkrankheiten studiert haben, ging es in Woche 2 nun darum, einen Transekt-Survey zu üben. Dazu absolvierten wir 2 Übungstauchgänge entlang einer solchen Transektleine.  Jeder von uns bekam einmal die Unterwasserkamera in die Hand gedrückt und musste die Substrattypen entlang des Transekts abfilmen. Das klappte überraschenderweise recht gut.  Des Weiteren sammelten 2 Zweierteams Daten über beschädigte Korallen sowie Korallenkrankheiten entlang des 20 m langen Transekts. Das Filmmaterial wurde anschließend im Buero analysiert und die gewonnenen Daten in Excel-Tabellen eingegeben.
Unsere ersten richtigen Surveys absolvierten wir dann etwas außerhalb von Dahab bei Abu Helal und Coral Garden – wunderschöne Tauchspots!!!
An einem Abend ging es dann zu einem Nachttauchgang nach Lighthouse, wo es so einiges zu sehen gab: kleine Kalmare, eine schlafende Meeresschildkröte, einen jungen Oktopus und fantastische Weichkorallen. Die Arbeit in dieser 2. Woche hat wirklich Spaß gemacht – bei dem Team aber auch kein Wunder!

 

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Coral Project Dahab 2013-II, 1. Wochenbericht:

Die erste Woche des Coral Projects II in Dahab ist rum.
Zuallererst schien uns die Fülle an neuen Informationen förmlich zu erschlagen – zu Beginn gab es von Nina eine gründliche Einführung in das Themengebiet Korallen. Für uns hieß das: Lernen von verschiedenen Korallentypen und deren Wuchsformen, Korallenkrankheiten und deren Identifikation usw. Gleichzeitig standen einige Tauchgänge im Buoyancy-Park an, um unsere Tarierfähigkeiten zu optimieren.  Ziemlich schnell waren sowohl bei unseren Kenntnissen über Korallen als auch in unseren Tauchfähigkeiten deutliche Fortschritte zu erkennen – ungemein motivierend!!!
Als nächstes standen einige Probe-Surveys in Bannerfishbay und Mashraba sowie Tests über diverse Substrattypen und Korallenkrankheiten an, was ungemein half, das erlernte Wissen zu vertiefen. Während der Tauchgänge gab es schon einiges Interessantes zu sehen: Korallen in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben, Seepferdchen, verschiedene Muränenarten, Drückerfische, einen Blaupunktrochen, einen großen Napoleonfisch, Feuerfische, einen Froschfisch, Steinfische... Die Liste ließe sich sicherlich noch weiter fortsetzen. Nicht zeigen wollten sich hingegen der Oktopus, der sich gerne in direkter Nähe des Buoyancy-Parks aufhält sowie die Schildkröte, die man immer wieder in Bannerfish Bay sieht.
Während der ersten Woche haben wir außerdem einen Clean-Up-Dive in Bannerfish Bay durchgeführt –  zusammen mit einer englischen Familie entfernten wir einiges an menschlichen Hinterlassenschaften aus der Unterwasserwelt.
Jetzt sind wir alle gespannt auf die kommenden Survey Dives!

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Coral Project Dahab 2013-I, Report 2. Woche:

Zu Beginn der zweiten Woche des Projekts haben wir fleißig für den anstehenden Test gelernt, um die unterschiedlichen Korallen und deren Schädigung, bzw. Krankheiten identifizieren zu können. Zur Belohnung haben wir das erste Mal die Masbat Bay verlassen, um in Moray Garden für die anstehende Vermessung, bzw. Datenerhebung des Riffes zu üben. Es war ein wunderbarer Tag und zwischen den Tauchgängen haben wir zusammen Superburger gegessen und am Strand entspannt. Da wir uns zuvor gut vorbereitet haben und jedes Teammitglied sich seiner Aufgaben bewusst war, hat unter Wasser alles bestens funktioniert. Der Tag für die erste richtige Bestandsaufnahme des Riffes rückt immer näher!
Abends stand der Geburtstag einer unserer Volontärinnen an. Um Punkt 00:00 Uhr wurde mit Kuchen und Wunderkerzen reingefeiert. Somit haben wir die zweite Woche unseres Projektes erfolgreich abschließen können.

CPD2013-I

 

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School Reef Day 2013
Für eine Gruppe von 12 Kindern, die wir zu uns ins RSEC-Haus einluden, hielten wir Vorträge über das Leben im Roten Meer, spielten themenbezogene Spiele und frühstückten gemeinsam. Durch die Vorträge erhielten die Kinder einen Überblick über das Rote Meer und seine bekanntesten Bewohner, wie Clownfisch, Papageifisch, Feuerfisch etc. und lernten dabei welche Folgen es für das Ökosystem Riff hat, wenn beispielsweise Korallen- und Fischarten entnommen werden und wie Müll und Abwässer zum Tot von Korallen führt. Die Gruppe wusste bereits einiges, war sehr neugierig und nahm aktiv an den Vorträgen teil. Anschließend wurden die Kinder in einem Spiel in zwei Gruppen geteilt, wobei das Ziel war die passenden Karten bezüglich Größe, Erscheinung und Ernährung zu der ihnen zugeschriebenen Spezies zu finden.
Danach gingen wir mit ihnen zur Promenade um mit ihnen im Clown Fish Reef zu schnorcheln. In kleinen Gruppen konnten wir den Kindern einige der in den Vorträgen vorgestellten Arten zeigen beziehungsweise konnten die Kinder uns fragen, was sie sehen. Alle schienen das Schnorchel sehr zu genießen.
Zum Abschluss nahmen wir die Kinder mit in die RSEC-Feldstation um ihnen unseren Arbeitsplatz sowie die Tauchschule mit entsprechender Ausrüstung zu zeigen und versammelten uns auf der Dachterasse. Hier stellten wir das RSEC vor und erklärten, was wir als Volontäre hier genau machen.
Auf einem großen Plakat hielten die Kinder malerisch fest, was sie an diesem Tag gelernt hatten.

Dahab School

 

Dahab School

Dahab School

Dahab School

Dahab School

   
   

Coral Project Dahab 2013-I, Report 1. Woche:
Nachdem alle Volontäre des Coral Projects I in Dahab angekommen sind, starteten wir am Donnerstag zunächst mit einer Einführungsvorlesung und näheren Informationen zum Projekt. Nachmittags ging’s dann endlich ins Wasser – für einen Check-Dive.
Die nächsten Tage verbrachten wir im Buoyancy Park, um unsere Tarierung und Unterwasser-Skills zu perfektionieren – wir wollen die Korallen ja schützen und nicht noch größeren Schaden während den Surveys anrichten J
Nachdem wir in der Theorie die verschiedenen Korallentypen und Wuchsformen sowie Substrattypen kennengelernt haben, konnten wir unsere neu erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen, d.h. los ging`s in die Unterwasserwelt für indicator practice. Als kleine Belohnung hatten wir Montag einen Nachttauchgang.
Danach lernten wir in weiteren Präsentationen die verschiedenen Bedrohungen der Korallen hier vor Ort kennen, wie beispielsweise Krankheiten, Fraßdruck und weitere Beschädigungen. Auch übten wir das Filmen unter Wasser entlang eines bestimmten Belt-Transekts. Diese Methode werden wir später für unsere Datenaufnahme verwenden.
Aber natürlich kommt unsere Freizeit nicht zu kurz...vom leckeren BBQ bei uns im RSEC-Haus, Ausflügen zu Boot oder Pferd, Yoga bis hin zum bunten Nachtleben genießen wir die Zeit bis jetzt hier in Dahab!

DRM2013 Team

 

CPD2013-I

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Das Dahab Reef Monitoring Projekt am RSEC in Dahab, Ägypten
Vom 28.02.2013 bis zum 04.04.2013 wurde das diesjährige Dahab Reef Monitoring, eine erweiterte Form des Reef Checks,  in Dahab, Äypten durchgeführt. Sieben freiwillige Helfer/-innen wurden zunächst im Bezug auf die für Reef Check wichtigen Indikatoren trainiert. Es folgten einige Bestimmungsübungen unter Wasser, sowie einige Trainingseinheiten zur Verbesserung der Tarierung.

Bei dem Reef Check konnten die Tauchplätze Islands South, Islands North, Moray Garden, Lighthouse, Rick’s Reef, Canyon South, Blue Hole und Abu Hilal untersucht werden. Dabei wurden jeweils die Tiefen 5 und 10 Meter bearbeitet, außer Canyon South, wo aufgrund starker Strömung nur das 10 Meter Transekt durchgeführt wurde.
Das Dahab Reef Monitoring Projekt wurde erstmals 2006 in Dahab durchgeführt, seit einigen Jahren sogar zweimal jährlich. Ein Vergleich der Daten zeigte, dass Indikatorfische in ihrer Abundanz an den Tauchplätzen Islands South, Islands North, Rick’s Reef und Moray Garden abnahmen. Grouper aus der Größenkategorie über 30 cm waren in diesem Jahr an keinem der Tauchplätze mehr vorhanden. Auch andere Fische wie z.B. Napoleon, Muränen oder Besenschwanz-Lippfisch zeigten eine geringere Abundanz in diesem Jahr. Das Fehlen von Groupern ist möglicherweise ein Resultat der Fischerei, da sie oft in den Restaurants angeboten werden.

Andererseits ließ sich ein positiver Trend für die Riesenmuschel Tridacna sp. feststellen. Viele Tauchplätze zeigten eine Zunahme von Individuen in verschiedenen Größenkategorien, wohingegen 2006 größtenteils Individuen in der Größenkategorie kleiner 10 cm gefunden wurde.

Abschließend lässt sich festhalten, dass es eine tolle und lehrreiche Erfahrung war und gleichzeitig ein gutes Gefühl gibt etwas Sinnvolles für den Schutz der Korallenriffe zu tun. Mehr Infos zu Reef Check gibt es unter www.reefcheck.org oder www.reefcheck.de.

DRM2013 Team

 

Reef Check

DRM2013-I

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Earth Day Clean Up 2013

Am diesjährigen Earth Day, am 22. April, organisierten wir, die RSEC-Volontäre, einen Beach clean-up in dem Bereich Canyon und Blue Hole. Zusammen mit einer motivierten Gruppe von Freiwilligen, die sich vorher in einer Liste bei Sinai Divers Backpackers eingetragen haben, waren wir am Ende zehn Leute für den Strand clean-up. Schon auf dem Weg zum Blue Hole stellten wir fest, dass nicht mehr soviel Müll am Strand liegt als erwartet. Aus diesem Grund fand unser Clean-up nur rund um das Blue Hole statt, wo wir aber immernoch genug Müll rumliegen fanden. Am Ende hatten wir insgesamt 7 große Mülltüten gefüllt. Alles in allem war es ein schöner Tag mit einer guten zusammenarbeit und auch einer Menge Spass.

Earth Day 2013

 

Earth Day 2013

Earth Day 2013

   
   

Dahab News 4.-18.04.3013
Die letzte Woche wurde es hier recht ruhig. Nachdem das Dahab Reef Monitoring am 04.04.2013 zu Ende ging, gab es am Abreisetag von unseren Volontären Verena, Laura, Wiebke, Julia und Alex noch einen super Brunch. Danach hieß es, jeder konnte sich nun wieder mehr auf seine Arbeit konzentrieren. Natascha konnte mit Janas Hilfe ihre Datenaufnahme für ihre Zulassungsarbeit abschließen. Lucien hat seinen Divemaster erfolgreich absolviert und Hanna wartet leider immer noch darauf, dass sie ihren Gips los wird und endlich wieder tauchen gehen kann.
Maike und Stephi trafen die Direktorin der Future School in Dahab und besprachen dort das bevorstehen Schulprojekt. Dabei sollen Präsentationen gezeigt und den Kindern spielerisch mehr über Korallenriffe und Fische sowie die Notwendigkeit sie zu schützen beigebracht werden. Am Donnerstag reiste Charlotte an, die hier einen Kurs über Riffbiologie absolvieren wird. Heute jedoch haben wir einen kleinen Sonntagsausflug unternommen und den Tag auf dem Boot von Sinai Divers genossen. Viele Grüße aus Dahab und bis bald.

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Dahab Reef Monitoring I - Bericht letzte Woche: 28. März bis 4. April 2013

Die letzte Woche des Dahab Reef Monitoring startete mit weiteren Survey Dives unter anderem am berühmten Blue Hole, Coral Garden und Islands North and South. Das Highlight der letzten Woche und ein schöner Abschluss des Projektes war der Bootsausflug am 1.4.2013. Bei perfekten Wetterbedingungen ging es zu den wunderschönen Tauchplätzen El Shugarat und Gab El Bint die im Naturschutzgebiet Nabq liegen. An dem folgenden Tag konnten wir aufgrund starker Strömung keine Survey Dives durchführen und machten stattdessen zwei Fun Dives am Canyon. Unser Abschlusstauchgang fand in Mashraba um 6:30 Uhr statt um einmal die ungestörte Unterwasserwelt zu begutachten. Am Abreisetag veranstalteten wir einen Abschiedsbrunch an dem auch Nina und Thorsten (Manager von Sinai Divers Backpackers) teilnahmen. Alles in allem war es eine wunderschöne Zeit, in der wir sowohl viel über Korallenriffe und dessen Bewohner gelernt  haben, als auch unsere Tauchfähigkeiten verbessern konnten. Wir werden die Zeit immer in positiver Erinnerung behalten und bedanken uns ganz herzlich bei Nina und dem ganzen Team.

 

DRM2013 Team

 

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Dahab Reef Monitoring I - Bericht Woche 4: 21. März bis 28. März 2013

Das Dahab Reef  Monitoring geht in die 4. Woche und die Survey Dives laufen. Zwei neue Volontäre unterstützen das Team .  Nach erfolgreicher Absolvierung der Check Dives  im Hausriff und nach einigen Übungen im Tarierungspark konnten sie uns sehr bald tatkräftig bei den Surveys unterstützen.  Um sich in der marinen Tierwelt zurecht zu finden, lernten die beiden spezielle Indikatorfische und -invertebraten  zu erkennen und zu unterscheiden.
Als  vollständiges Team  wurden die Tauchspots Moray Garden, Blue Hole, Abu Hilal & Canyon South in Angriff genommen.  Als Besonderheiten konnten unter anderem  riesige Napoleons, Schildkröten und Oktopusse auf unseren Listen vermerkt werden.
Auch diese Woche verging wieder wie im Flug und wir haben jede Menge schöne und lehrreiche Erfahrungen gesammelt. Mit  einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir der nächsten Woche entgegen, die für viele leider die letzte sein wird.

 

Yellow frogfish

 

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    Yellow frogfish
   
   

Dahab Reef Monitoring I - Bericht Woche 3: 14. März bis 21. März 2013

Das Dahab Reef Monitoring geht in die 3. Woche über und endlich gingen die richtigen Survey Dives los und wir konnten die ersten Daten aufnehmen. Die erste Datenaufnahme erfolgte in der Bucht direkt  “vor der Haustür“ beim Lighthouse. Die Daten wurden in einer Tiefe von 10m aufgenommen und es klappte alles reibungslos. Daraufhin erfolgten die nächsten Surveys ausserhalb der Bucht an sehr schönen Tauchplätzen wie Islands South und Ricks Reef. An manchen Tauchplätzen hatten wir mit unvorhergehsehenen Strömumgen zu kämpfen. Dies führte bei einigen zu sehr hohen Luftverbräuchen. Gegen Ende der Woche fuhren wir zum Tauchplatz Moray Garden der südlich von Dahab liegt. Dieser zeigte sich im Vergleich zu den bisher untersuchten Tauchplätzen, als stark anthropogen beeinflusst. Dies spiegelte sich in der hohen Algen-und Schwammabundanz wieder. Zusammenfassend lässt sich sagen, es war eine sehr lehrreiche und spannende Woche und wir freuen uns schon auf die Kommenden.

Yellow frogfish

 

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Dahab Reef Monitoring I - Bericht Woche 2: 08. März bis 14. März 2013

Das Dahab Reef Monitoring I geht in die zweite Woche und es gibt einiges zu berichten!
Nachdem wir 2 Tests (Fische & Invertebraten) erfolgreich hinter uns gebracht hatten, konnten wir erstmal ein wenig aufatmen und das Gelernte unter Wasser üben (inkl. gefühlt 100 Handzeichen); das bedeutet, wir sind jeden Tag ein- bis zweimal unter Wasser gegangen und versuchten jeden Fisch, der uns vor die Nase schwamm, einer Familie bzw. einem Handzeichen zuzuordnen. Das reichte natürlich für einen ordentlichen Reef Check noch nicht, also haben wir einfach munter weitergelernt. Unsere Projektleiterin Nina hat uns viel über Korallenschäden beigebracht und uns die wichtigsten Merkmale zum Einordnen der Korallen- und Substrattypen im Roten Meer erklärt. Nach weiteren Tauchgängen, bei denen wir fleißig geübt haben, waren wir auch bestens vorbereitet um uns dem Substrat- und Coral Damage-Test zu stellen! Wenn es auch nicht immer ganz einfach war, haben wir es alle geschafft und konnten uns langsam auf die richtigen Surveys einstellen. Damit die Korallen auch ja sicher vor uns sind, machten wir noch einige Tarierungsübungen. Jetzt war es Zeit für die letzte Vorbereitung auf die wirkliche Arbeit: Dazu sind wir nach Abu Hilal und Rick´s Reef (etwas außerhalb von Dahab) gefahren, um 2 „Calibration Dives“ zu absolvieren. Das bedeutet, wir haben Daten wie bei einem richtigen Reef Check aufgenommen und diese im Anschluss auf inhaltliche Stimmigkeit überprüft. Ganz abgesehen von der Arbeit die wir zu erledigen hatten sind wir uns alle einig, dass das zwei ausnehmend schöne Tauchplätze sind! Um uns zwischen den Dives ein wenig zu stärken, hatten wir ein leckeres Mittagessen in einem Bedouinen-Restaurant. Am Mittwoch schließlich hatten wir unseren ersten richtigen Survey, der bei allen gut gelaufen ist und gezeigt hat, dass sich unsere Tauchfähigkeiten mittlerweile schon sehr verbessert haben – wir können nun ganz unbeschwert zwischen den Korallen schweben! Wie das Arbeitsleben so ist, berichten wir dann nächste Woche.

 

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Dahab Reef Monitoring I Bericht 1. Woche 28.02. – 07.03.2013
Hallo Zusammen!
Wir wollen Euch heute das erste Mal vom diesjährigen Dahab Reef Monitoring berichten. Wir sind seit einer Woche in Dahab und haben schon jede Menge gelernt. Zunächst haben wir unseren Check Dive absolviert und auch schon einige Tarierungsübungen wiederholt. Laura hat in dieser Zeit ihren Open Water Kurs absolviert, so dass sie das Team jetzt unterstützen kann. In den Stunden über Wasser haben wir Vorträge über die Indikatorfische und Invertebraten, sowie über Substrat (Korallen, Algen ect.) und Zerstörung der Korallen gehört. Zudem haben wir den Ort besser kennengelernt und natürlich auch ein wenig die Sonne genossen. Heute waren wir das erste Mal im sogenannten Tarierungspacours. Dort lernen wir uns perfekt auszutarieren, denn während des Monitorings muss schließlich alles sitzen. Wir hatten eine Menge Spaß dort unten und lernen viele neue Techniken. Daneben hatten wir auch schon den ersten Test in dem es darum ging Indikatorfische und Indikatorarten der Invertebraten zu identifizieren. Auch das muss demnächst ja reibungslos funktionieren J  Wir sind schon gespannt auf alles was in den nächsten Wochen folgt.

 

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DRM

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Masbat Bay Conservation 2013-I – 4. Woche

Die vierte Woche began mit einem freien Tag und einem “Office Day”, um die sich mit der Zeit angesammelten Daten zu verarbeiten. Nach einem weiteren Tag, an welchem wir zwei Survey-Dives durchführten, hatten wir aufgrund des starken Windes wieder einen freien Tag. Da sich das Projekt dem Ende zuneigte und noch einige Tauchgänge durchzuführen waren, machten wir in den folgenden 3 Tagen jeweils zwei Survey- und einen Nightdive. Das war zwar sehr anstrengend, wurde aber durch interessante Sichtungen, etwa einiger Oktopusse und Seepferdchen entlohnt. Nachdem nun alle Transekte des Projekts bearbeitet waren, führten wir zum Ende der Woche in der Bucht einige Clean-up Dives durch.

 

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Exkursion ins Schutzgebiet Nabq 30.1.2013

Zur Abwechslung zu den Untersuchungstauchgängen unternahmen wir einen Ausflug in das Naturschutzgebiet Nabq. Durch den kurz zuvor gefallenen Regen ergrünten die Wadis (trockengefallene Flußbetten) in für die Wüste ungewöhnlichen Ausmaßen. Außerdem erkundeten wir die für den Küstenschutz essentiellen Mangrovenwälder und deren biologische Artenvielfalt. Auch das 1956 auf Grund gelaufene Frachtschiff Maria Schröder war ein weiteres Highlight unserer Exkursion. Nach einem traditionell beduinischen Mittagessen haben wir uns auf die Suche nach den dort häufig vorkommenden „Upside Down Jellyfishes“ gemacht und wurden nach längerer Suche fündig. Diese Quallenart lebt bodenständig und richtet ihre Zooxanthellen enthaltenden Tentakel lichtzugewandt aus. Auf der Rückfahrt besichtigten wir das anliegende Arak-Dünensystem. Diese speziell angepassten Bäume stabilisieren sich durch anhäufenden Sand und bilden ein umfangreiches Wurzelwerk und Zweigsystem.

 

 

MBC2013-I

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Masbat Bay Conservation 2013-I – 3. Woche

Die dritte Woche begann mit 2 freien Tagen, da unsere Betreuerin verreist war. Dennoch ließen wir uns vom Tauchen nicht abhalten und erkundeten weitere tolle Tauchplätze in der Umgebung von Dahab, wie das berühmte Blue Hole und den Canyon. Einige Volontäre fuhren außerdem nach Sharm el Sheikh um einen Wracktauchgang bei der SS Thistlegorm zu unternehmen. Im weiteren Verlauf der Woche gab es wieder einen Fluoreszenztauchgang sowie einige Survey Dives in der Bucht, bei welchen wir sogar einige Seepferdchen zu Gesicht bekamen. Ein entspannter Abschluss der dritten Woche stellte ein Bootsausflug zu den weit im Süden liegenden Tauchplätzen El Shugarrat und Gabr-El-Bint dar.

 

 

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Masbat Bay Conservation 2013-I – 2. Woche

Die zweite Woche des Masbat Bay Projects begann mit vier weiteren Survey Dives, bei welchen wir unter anderem eine Schildkröte sichteten. Ein Gewitter und starker Regen in der Nacht von Samstag auf Sonntag schwemmte große Mengen Sediment in die Bucht, wodurch sich die Sicht sehr stark verschlechterte und somit weitere Survey Dives vorerst unmöglich machte. Daher nutzen wir die Tage, um unsere Visa in der Bezirkshauptstadt El-Tur zu verlängern und eine ohnehin geplante Exkursion in das nahe gelegene Naturschutzgebiet Nabq zu unternehmen. Um einen Einblick in den Zustand der außerhalb der Bucht gelegenen Riffe zu bekommen, unternahmen wir am letzten Tag zwei Fun Dives in den „Islands“, einem atemberaubend schönen Riff südlich von Dahab.

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Masbat Bay Conservation 2013-I – 1. Woche

In der ersten Woche des Masbat Bay Conservation Projektes wurden wir zunächst in Vorträgen über die aktuelle Problematik der Bucht und über den Ablauf des Projektes informiert. Durch die Bestimmung und Zählung von Indikatorarten (Fische und Korallen) werden wir im Verlauf des Projektes den gegenwärtigen Zustand der Masbat Bucht ermitteln. Die für den Zustand des Riffs relevanten  Arten erlenten wir anhand von Bestimmungsübungen und während Übungstauchgängen. Ein Highlight stellte der erste Nachttauchgang dar, bei dem wir verschiedenste Meeresbewohner, die  sich tagsüber nicht sehen lassen, entdeckten. Floureszenztauchgänge stellen einen weiteren Schwerpunkt unseres Projektes dar. Dazu übermittelte uns Prof. Dr. Horst Grunz nicht nur das Hintergrundwissen sondern begleitete uns auch mit seinen selbst konstruierten HighTec Lampen. Generell war es eine aufregende Woche in der wir viel über die Biologie von Korallenriffen und deren Schutz lernten.

MBC2013-I

 

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Christmas Reef Check - 2. Woche – 3.-10.1.2013

Nachdem wir durch Tests und Trainingstauchgänge gut genug vorbereitet waren, zuverlässig Daten für das Reef Check Projekt sammeln zu können, führten wir einige Survey-Tauchgänge durch. Wir haben die Riffe Moray Garden, Rick's Reef, Coral Garden und am Blue Hole untersucht. Dabei ist uns wieder einmal aufgefallen, dass es in dieser Umgebung nur noch sehr wenig große Fische gibt, die Korallen aber erstaunlich gesund sind. Den Grund für die Fischarmut vermuten wir in der allgegenwärtigen Überfischung, die erfreuliche Gesundheit der Korallen führen wir auf die immer mehr wachsende Umsicht der Taucher und Schnorchler zurück. Insofern freuen wir uns, an einem Projekt teilgenommen zu haben, das die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Gesundheit der Natur zieht. Zum krönenden Abschluss des Projekts veranstalteten wir einen Grillabend bei uns im RSEC-Haus – selbstverständlich ohne Fisch!

RC-Safari-2010

 

Reef Check

RC-Safari-2010

Reef Check
   
   

Christmas Reef Check - Kurzer Wochenbericht aus Dahab – 27.12.2012 - 3.1.2013

Nachdem alle Teilnehmer des Projekts angereist waren, starteten wir mit Einführungspräsentationen, in denen wir das Konzept und den Hintergrund von Reef Check kennenlernten. Außerdem lernten wir, die Fische, Invertebraten und Substrate zu bestimmen, die wir dann auch in drei Trainingstauchgängen beobachten konnten. Um sicherzustellen, dass unsere gesammelten Daten auswertbar sind, musste jeder von uns einen kleinen Bestimmungstest bestehen. Nun erwarten wir gespannt den Start der richtigen Reef Check-Tauchgänge an verschiedenen Riffen in und um Dahab.

  Red Sea
   
   

Wochenbericht aus Dahab – 20. – 27.12.2012
Am Montag ist Nina nach Norwegen zu ihrer Familie geflogen. Wir Volontäre haben uns weiter mit unseren verschiedenen Projekten beschäftigt oder waren tauchen. Außerdem haben wir uns um 2 Schülerinnen aus Schweden gekümmert, die zu einem Bio-Kurs ans RSEC gekommen sind. Mit den beiden waren einige von uns tauchen und schnorcheln, um ihnen ein paar Organismen des Roten Meeres zu zeigen.
3 von uns haben sich außerdem gewagt, eine Tour zum Berg Sinai zu machen. Um sich von oben den atemberaubenden Sonnenaufgang anzusehen, muss man mitten in der Nacht über 2000 Höhenmeter bewältigen. Auf dem Berg herrschten kühle 4°C, was uns an die Temperaturen zu Hause erinnerte. Der Ausflug war zwar kalt und anstrengend, aber hat sich sehr gelohnt.
Am Donnerstag sind 5 von 8 Volontären abgereist. Jetzt ist es hier vorläufig eher ruhig.

  Red Sea
   
   

Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 5. Woche

Zu Beginn der fünften Woche beendeten wir die Untersuchungen in der Masbat Bay. Wir hatten sämtliche Bereiche der Bucht untersucht und konnten uns an die Auswertung der Daten machen. Außerdem hatten wir die tolle Gelegenheit, an einem Fluoreszenz-Nachttauchgang teilzunehmen. Hierbei mussten wir spezielle Aufsätze auf unseren Tauchmasken tragen, die das Licht filterten. Statt normaler Lampen nahmen wir Blaulicht-Lampen mit ins Wasser. Die tiefblaue Strahlung wird von den fluoreszierenden Organismen in einer anderen Wellenlänge zurückgeworfen, so dass sie in verschiedenen Farben leuchten. So konnten wir unter Wasser rot, grün und orange leuchtende Fische, Krebse und Korallen bestaunen. Natürlich war es zu Beginn etwas ungewohnt, durch die speziellen Lichtfilter auf unseren Masken fast blind zu tauchen, doch gewöhnte man sich sehr schnell daran und konnte das besondere Schauspiel der fluoreszierenden Organismen bewundern.  

Den besonderen Abschluss des Masbat Bay Conservation Projekts bildete am letzten Tag ein Bootsausflug nach El Shugarat und Gabr el Bint. Während drei Tauchgängen konnten wir die wunderschönen Korallen dort bewundern und entdeckten sogar einen großen Schwarm Milchfische. Abgesehen von einigen Daten, die noch bearbeitet und ausgewertet werden müssen, ist das Projekt damit beendet. Wir alle hatten großen Spaß dabei, konnten unsere Tauchfertigkeiten verbessern und haben eine Menge über die Bewohner des Roten Meeres gelernt. Die letzten fünf Wochen waren uns für uns alle ein unvergessliches Erlebnis und der ein oder andere wird bestimmt noch ein paarmal hierher zurückkommen.  

 

Fluorescence

MBC2012

   
   

Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 4. Woche

Unsere vierte Woche in Dahab bescherte uns ein besonderes Erlebnis. Nachdem der Sonntag sonnig wie immer gestartet war, zog gegen Mittag eine schwarze Wolkenbank über den Bergen auf. Bald darauf begann es nicht nur zu regnen wie aus Eimern, sondern es fielen sogar Hagelkörner. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei und Dahab versank im Chaos. Sämtliche Häuser waren vollgelaufen und jede Menge Matsch und Müll war aus den Wadis in die Bucht gespült worden. In den nächsten Tagen mussten wir die Surveys für das Projekt ausfallen lassen, da sich die Sicht in der Bucht auf ca einen Meter beschränkte. Nach ein paar Tagen war der Schlamm glücklicherweise zum größten Teil von der Strömung weggeschwemmt worden und Tauchgänge waren wieder möglich.  Allerdings mussten wir feststellen, dass einige der Korallen in bestimmten Bereichen der Bucht das Unwetter nicht überlebt hatten. Trotz dieses Unglücks führten wir das Projekt weiter durch und untersuchten  bei unseren Tauchgängen Substrate und Fischbestände der Masbat Bay. Diejenigen von uns, die nicht durch Ohrenschmerzen vom Tauchen abgehalten wurden unternahmen einen Ausflug zu den Islands und zum Eel Garden. Von beiden Tauchplätzen waren wir restlos begeistert und nahmen uns vor, sie noch einmal zu besuchen. Neben den Tauchgängen war auch noch einiges an Büroarbeit zu erledingen. So arbeiteten wir an unserem Nabq field-guide und werteten die Daten unserer Untersuchungen in der Bucht aus.

Jessica Knoop

 

 

MBC2012

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Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 3. Woche

Die dritte Woche begann mit einem Ausflug nach Ras Abu Galum. Dieser Tauchspot ist nur über eine Kamelroute erreichbar, so dass wir nach kurzer Autofahrt unser Tauchgepäck auf Kamele umsattelten. Nach 1,5 stündigen Ritt erreichten wir das Beduinendorf und genossen zwei wunderbare Tauchgänge. Der Heimweg erfolgte wieder auf dem Rücken der Kamele. Am nächsten Tag stand ein Nachttauchgang auf dem Plan, bei dem wir die nächtliche Flora und Fauna erkundeten. Das Highlight waren jagende Rotfeuerfische, eine große Seefeder sowie eine spanische Tänzerin.
Zur Abwechslung zu den täglichen Untersuchungstauchgängen unternahmen wir einen Ausflug in das Naturschutzgebiet Nabq. In den Wadis (trockengefallene Flußbetten) lernten wir einiges über das Leben in der Wüste und erkundeten die Mangrovenwälder. Während eines Schnorchelgangs beobachteten wir viele Mangrovenquallen und juvenile Fische.
Vom Strand aus konnte das Wrack der Maria Schröder bestaunt werden, welches dort 1956 auf Grund gelaufen ist.

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Dahab Reef Monitoring 2012 am RSEC in Dahab
Reef Check ist eine internationale Organisation zum Schutz der Korallenriffe. Sie hat ein international standardisiertes Programm erstellt, mit dem man feststellen kann, wie es gegenwärtig um die Fitness eines Riffes bestellt ist, welche durch starken Tourismus, Fischerei und Industriellen Abfall mehr und mehr in Bedrängnis gerät. Das Projekt „Dahab Reef Monitoring“ am RSEC in Dahab stellt ein erweiterter Reef Check dar. Es startete am 6. September 2012 und endete am 11. Oktober 2012. Zur Untersuchung der Fitness eines Riffs müssen vier verschiedene Kategorien betrachtet werden. Zum einen werden die verschiedenen Korallenarten und deren Wuchsformen und falls vorhanden auch deren Krankheiten notiert. Zum anderen werden Fischarten, die als Indikatoren der Fitness eines Riffs gelten, vermerkt, sowie bestimmte wirbellose Tiere. In der ersten Woche lernten wir nun wie wir diese Indikatoren erkennen und welche Handzeichen es Unterwasser dafür gibt, da der „Reef Check“ immer in Zweierteams gemacht wird. Das gesamte Team spielte sich schnell aufeinander ein, so dass wir am Ende der ersten Woche unseren ersten „Reef Check Survey“ machen konnten. Die weiteren Wochen verliefen recht ähnlich. Morgens gegen 9 Uhr fuhren wir zu einem bestimmten Dive Spot, dort wurde dann auf 5m, 10m und/oder 15m eine markierte Leine ausgelegt und wir starteten mit der Datensammlung. Danach gab es Mittagessen, bei dem wir uns oft noch über die fantastischen Dinge, die wir unter Wasser gesehen hatten, austauschten. Anschließend startete der zweite „Survey“ des Tages, in dessen Anschluss wir zur Basis zurückkehrten. Dort wurden die gewonnen Daten in die Computer eingetragen. Schon bei diesen Eingaben fiel uns auf, dass manche Riffe wesentlich mehr Indikatorarten aufwiesen als andere. Die Bestätigung für unsere Beobachtungen bekamen wir am Ende als wir die Daten statistisch auswerteten. Die naheliegende Vermutung, dass stark betauchte Riffe einen Verlust an Arten erleiden, wurde durch unsere Analysen beinahe überall bestätigt. Der Trend zum Vielfaltverlust dieser Riffe ist klar ersichtlich. Der Fischreichtum einer Region geht eindeutig mit der Diversität der Korallenriffe einher und ein totes Riff wiederzubeleben stößt derzeit an die Grenzen des machbaren. Es ist zu empfehlen geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Hingegen zeigten wenig frequentierte Korallenriffe eine ausgewogene ökologische Balance und sollten als Vorbild für die stark in Mitleidenschaft gezogenen Riff herangezogen werden.

 

DRM

DRM

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Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 2. Woche

Die zweite Woche des Masbat Bay Conservation Projektes verbrachten wir hauptsächlich mit Untersuchungstauchgängen. Je nach Wetterlage und Wellengang führten wir diese in Mashraba oder der Bannerfish Bay durch. Dabei optimierten wir die Untersuchungsmethoden, sodass uns die Durchführung immer leichter fiel. Nina zeigte uns außerdem zwei Tauchplätze außerhalb des Masbat Bay, Rick's Reef und Canyon Coral Garden, wobei wir die Gelegenheit hatten gleich zwei Napoleon Lippfische aus nächster Nähe zu beobachten, einen männlichen und einen weiblichen. Neben den Untersuchungstauchgängen verbrachten wir auch Zeit im Büro, um einen Bericht über künstliche Riffe zu verfassen.

 

 

  MBC2012
   
   

Masbat Bay Conservation II –Wochenrückblick 1. Woche

In der ersten Woche des Masbat Conservation Projektes haben wir viel über die Methodik von Untersuchungstauchgängen gelernt. Hierzu gehörte das Erkennen von Indikatorfischen und Substraten um Veränderungen der Fischbestände und Substratzusammensetzung charakterisieren zu können. Dies wurde zuvor Überwasser mit Hilfe von Fotos erlernt und dann Unterwasser bei Übungstauchgängen angewandt.
Des Weiteren haben wir bei Tarierungstauchgängen geübt, wie man sich bei Untersuchungstauchgängen bewegt und die Tarierung anpasst. Besonders Spaß machten die Übungen im Unterwasserparcour, der aus verschiedenen Hindernissen und Spielen besteht.
Nachdem in einem Test überprüft wurde, ob wir alle Indikatoren erkennen können, machten wir einige Testtauchgänge, in denen wir den Ablauf der eigentlichen Untersuchungen geübt haben.
Da uns bei einigen Tauchgängen die extreme Verschmutzung Unterwasser augefallen war, beschlossen wir außerdem einen clean-up Schnorchelgang durchzuführen.

 

 

MBC2012

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Dahab Reef Monitoring II – Die letzte Woche (Woche 5)

Die letzte Woche des Dahab Reef Monitoringprojekt II startete zeitig mit der Abreise der ersten Volontärin (Katrin Schröder). Bei allen vergingen die vergangenen 4 Wochen wie im Flug und der Tag des Projekt-Endes rückt unweigerlich näher. Der restliche Abreisetag wurde mit Office-Arbeit gefüllt, um angestaute Arbeiten zu erledigen, damit nichts dem großen abendlichen Barbeque im Wege steht. Der nächste Tag war ein Day-off an dem wir neue Kräfte sammelten und diverse Erledigungen abhaken konnten. Samstag stand ein clean-up dive in der “Bannerfish Bay“ im Programm. Am Sonntag machten wir ein Survey in “Um El Sid“ sowie einen Fundive in “Caves“, da aufgrund zu starken Wellengangs der geplante 5 m Survey in “Um El Sid“ nicht möglich war. Der Divespot “Caves“ war sehr  beeindruckend und wurde mit zahlreichen Fotos dokumentiert. Die neue Woche startete mit einem Trip nach Sharm el Sheikh zu den Sinai Divers um auf dem Tauchboot “Gzahala II“ die “Tiran Islands“ zu besuchen. 3 Bootstauchgänge standen auf dem Programm (“Jackson Reef“, “Thomas Reef“ und “Near Garden“), an diesen vielbetauchten aber nachwievor wunderschönen Divespots. Die Sichtung von 21 Hammerhaien am Vortag ließ die Vorfreude nur noch größer werden jedoch kam es zu keiner Begegnung. Trotzdem war es ein unvergessliches Erlebnis. Der folgende Tag began windig. Wir mussten den Survey auf 5 m bei dem “Canyon“ streichen und machten anstelle dessen einen Fundive bei “Rick’s Reef“. Am Nachmittag legte sich der Wind und wir konnten zumindest einen geplanten Survey am “Canyon“ erfolgreich abschließen. Am Abend entschloßen sich einige Volontäre für einen weiteren Fluoreszenz-Nightdive und kamen dabei voll auf ihre Kosten. Am nächsten Tag (10.10.) schloßen wir die Projekttauchgänge mit einem frühen Survey am “Lighthouse“ auf 5 m ab. Nun kommt langsam die Zeit der Abschiede aber wir genießen trotzdem noch jede Minute an diesem wunderbaren Ort.

 

 

 

 

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Dahab Reef Monitoring II – Zwischenbericht Woche 4

Zeitig began Woche 4 mit einem Survey-Tauchgang um 8 Uhr morgens am“Lighthouse“. Gleich zu Beginn sichteten wir einen Napoleon (-Lippfisch) und wurden schon da für das frühe aufstehen belohnt. Die Arbeit an sich verlief gewohnt gut. Die Auswirkungen auf dieses vielbetauchte Riff waren klar zu sehen und am Ende des Tauchgangs mussten wir noch unwissende, auf den Korallen stehende, Touristen, von diesen, herunterscheuchen. Am Abend machten wir einen Fluoreszenz-Nachttauchgang. Über unsere Taucherbrillen bekamen wir spezielles Filterglas und die Taucherlampen waren diesmal spezielle Blaulicht-Lampen. Es war wie die Reise auf einen anderen Planten. Korallen und andere Riffbewohner fluoreszierten im Schein unserer Lampen in verschiedenen Farben und machten diesen Tauchgang einzigartig für Jeden von uns. Es war unbestritten das bisherige Highlight. Der nächste Survey führte uns nach “Abu Helal“. Der Einstieg, in dieses in wirklich guten Zustand befindliche Riff, war schwierig aber die Mühe lohnte sich. Wir konnten zwar aufgrund starker Strömung den Survey auf 10 Metern in 2 Tauchgängen nicht abschließen, jedoch entschädigte die Sichtung einer Meeresschildkröte die Strapazen.  Am Samstag war unser Day-off und wir nutzten ihn für einen Rundumputz im Haus, diverse Erledigungen und um neue Kräfte schöpfen. Der Sonntag (30.9) führte uns zu den “Islands“ am südlichen Ende der Promenade. Der Einstieg durch einen Bruch im Riffdach macht diesen schönen Tauchplatz besonders beliebt. Unsere zwei Surveys verliefen gut und wir konnten bereits am frühen Nachmittag wieder zurück zur Basis fahren um die gewonnenen Daten in die Computer einzugeben. Den Rest des Tages hatten wir frei und nutzten ihn für diverse Erledigungen. Am Montag machten wir uns auf zum zweiten Boottrip. Diesmal machten wir nur Fundives und genossen die Zeit an Deck und Unterwasser. Ein Tauchgang auf 30 Meter, ein Lagunentauchgang, sowie ein Driftdive standen am Programm. Die Crew der “Ghazala IV“ war stets freundlich und hilfsbereit und gab sich große Mühe unsere Bootstauchgänge so angenehm wie möglich zu gestalten. Am folgenden Tag versuchten wir erneut in “Abu Helal“ unsere Surveys durchzuführen. Die Strömung und der Wind waren diesmal weniger stark und wir konnten Surveys auf 5 und 10 Metern abschließen. Die Meeresschildkröte war wieder da und machte auch diesen Tauchgang besonders. Die Entscheidung für “Abu Helal“ war richtig, denn am daruffolgenden Tag war der Wind wieder zu stark für diesen schwierigen Einstieg. Aufgrund dessen entschieden wir uns für Fundives im “Blue Hole“ und den “Bells“, denn die geplanten Surveys auf 5 Metern bei den “Islands“ waren nicht durchfürbar. Die Projekttauchgänge gehen langsam zur Neige und das Projekt findet bald sein Ende aber nachwievor sind alle top motiviert und freuen sich auf die nächsten Herausforderungen.

 

 

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Dahab Reef Monitoring II – Zwischenbericht Woche 3

Woche 3 startete mit einem Survey in “Moray Garden“ auf 5 und 10 metern spiegelte die zerstörerischen Auswirkungen von übermäßigem Tauchtourismus wider. Am Ende des Tauchgangs durften wir die faszinierenden Tarnungsfähigkeiten eines Oktopuses über mehrere Minuten hinweg beobachten. Die folgenden Surveys am “Rick’s Reef“, “Canyon“ und “Blue Hole“ verliefen gewohnt souverän und machten großen Spass. Am darauffolgenden Tag machten wir einen Nachttauchgang in der“Mashraba Bay“. Eine spanische Tänzerin, ein Tritonshorn (große Gehäuseschnecke) sowie ein riesiger Zackenbarsch waren die Höhepunkte dieses Tauchgangs. Die nächtliche Unterwasserwelt sollte jeder Taucher einmal erlebt haben um diese Umgebung mal von einer anderen Seite zu sehen. Abgeschloßen wurde diese Woche mit einem abgebrochenen Survey in “Um el Sid“ am Vormittag aufgrund starker Oberflächenströmung und einem erfolgreichen Survey am Nachmittag in “Morray Garden“ auf 15 metern. Das Team freut sich auf die nächste Woche und lässt wieder von sich hören.

 

 

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Dahab Reef Monitoring II – Zwischenbericht nach der zweite Woche

Nach gefühlten zwei Tagen endete nun auch die zweite Woche des Volontariats hier in Dahab. In der ersten Woche haben wir uns die Fähigkeiten angeeignet, die benötigt werden, um die Surveys zu starten. Am Anfang der zweiten Woche bekamen wir dann Besuch von einem deutschen Filmteam, das uns interviewte und filmte. Das Team macht eine Sendung für das ägyptische Fernsehen über deutsche Umwelttechnologie und wollte über uns einen Beitrag machen. Interviewt wurden wir vor und nach den Tauchgängen, die am Canyon und dem Blue Hole stattfanden. Das Blue Hole und der Canyon wurden als Beispiel, eines vom Menschen stark in Mitleidenschaft gezogenen Riffs, gewählt. Unsere ersten richtigen Surveys starteten dann am nächsten Tag. Wir waren am Dive Spot Rick’s Reef und machten je einen Survey bei  5 Metern und 10 Metern Tiefe. Das ganze lief reibungslos und wir haben gute Daten gesammelt. Wie erwartet kam dabei auch der Spaß nicht zu kurz. Am Nachmittag diesen Tages haben wir dann noch gelernt die Daten in die entsprechenden Excel Dateien am Computer einzugeben. Die gewonnen Daten werden an Reef Check für weitere Analysen gesendet (www.reefcheck.org).
Am folgenden Tag erwartete uns dann ein besonderer Spaß: Der Boottrip. Mit dem Boot der Sinai Divers (Ghazala VI) sind wir von Dahab aus in See gestochen, um zu einem der schönsten Korallenriffe der Umgebung zu fahren. Die Schiffstour hat jeden von uns begeistert. Es gab Essen nach den Tauchgängen und auch für Wasser und Soft Drinks wurde gesorgt. Das Oberdeck hatte zudem noch Liegemöglichkeiten zum Dösen und Sonnen auf Lederkissen. Unser erster Tauchgang war dann natürlich wieder ein Survey. Diesmal nur auf 10 Metern. Die Korallen des Riffs leuchteten in vielen bunten Farben und die Fische taten das Übrige. Gabr el Bint ist wirklich noch ein Beispiel eines gut erhaltenen Riffs. Der zweite Tauchgang war dann ein Fun Dive bei dem wir uns meterhohe Gorgonien im tieferen Wasser ansehen konnten. Trevallies und Black Snappers haben wir auch gesehen. Zurück auf dem Schiff hatten wir noch ein bisschen Zeit vom Oberdeck ins Wasser zu springen und dabei einen Mordsspaß zu haben. Die anderen Taucher auf dem Schiff durften dann noch bei einem weiteren Riff einen Tauchgang starten und wir haben die Zeit genutzt dort schnorcheln zu gehen. Auch dort war das Riff einfach atemberaubend schön und sogar noch unberührter als beim Letzten. Unsere Arbeit an diesem Tag wurde dort auf ganz besondere Weise belohnt: Wir sahen dort erst eine Schildkröte und dann zwei Manta Rays in der Tiefe. Ein tolles Erlebnis.
Die nächsten zwei Tage hatten wir frei. Aber das heißt nicht das sie ungenutzt blieben. Am ersten Tag nutzten viele die Gelegenheit sich ein wenig vom Tauchen auszuruhen und neue Kräfte zu sammeln, während eine kleine Gruppe Tauchgänge am Canyon und dem Blue Hole machten. Am zweiten Tag machten die Meisten von uns dann eine Kameltour nach Ras Abu Galum, um dort in einem Schutzgebiet zu tauchen. Die Tauchgänge waren Fun Dives und wurden mit zahlreichen Fotos dokumentiert. Das Bedouinen-Dinner war lecker und anschließend konnten wir auch Souvenirs von den Einheimischen erstehen. Der abschließende Ritt zurück zum Blue Hole wurde mit einem wunderschönen Sonnenutergang gekrönt.
 Das Team freut sich auf die kommenden Herausforderungen und Tauchgänge und lässt von sich in Woche 3 wieder hören!

 

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Dahab Reef Monitoring II – Zwischenbericht nach der ersten Woche!

Die erste Woche des Dahab Reef Monitorings ist geschafft.
Die Kultur, die Menschen und die Atmosphäre Dahabs haben auf jeden Einzelnen der Projektteilnehmer (Stefanie Götsch, Jana Hildebrand, Natascha Hourle, Claudia Pehamberger, Hanna Scheuffele, Katrin Schröder, Sebastian Schulz, Lucien Untersteggaber) Eindruck gemacht. Das RSEC-Team (Nina Milton und Abby Stevens) und die Sinai Divers Backpackers haben uns gut aufgenommen und uns auch viele hilfreiche Tipps im Umgang mit den lokalen Gepflogenheiten gegeben. Das Zusammenleben im RSEC-Haus mit den alltäglichen Dingen bedarf zwar ständiger Absprachen und Gespräche, aber wir finden immer einen Weg die Harmonie zu bewahren. Diese Arbeit an der Gruppendynamik trägt nun Früchte und wir werden immer besser auf einander eingespielt.
Die bunte Unterwasserwelt mit wissenschaftlichen Augen zu betrachten, bedurfte einiger Einführungsvorträge und Übungstauchgänge. Die geforderte Identifizierung und Klassifizierung von Fischen, Invertebraten und Korallen musste trotzdem stur gelernt und geübt werden, damit ein bestmöglicher Start in die Reef Monitoring Surveys gewährleisten werden kann. Das Erlernen der Handzeichen für die diversen Arten machte uns allen von Anfang an viel Spass und erleichtert die nonverbale Kommunikation während der Tauchgänge enorm. Die tatkräftige Unterstützung und Expertise von Nina und Abby haben uns sehr geholfen, die an uns gestellten Herausforderung über- und unterwasser zu bewältigen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Beiden.
Das Team freut sich auf den bevorstehenden Start der Surveys an Dahabs beeindruckenden Dive-Spots.  

 

 

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Exkursionsgruppe der Uni Bonn zu Besuch am RSEC (21.8.-4.9.2012)

Unsere Exkursion nach Dahab, Ägypten war ein voller Erfolg und das nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Organisation vom RSEC. Die gesamte Organisationsleitung stand uns stets mit Tipps zu den besten Schnorchel- und Tauchspots zur Seite und erklärte durch interessante Vorträge die vielseitigen Organismen und Umgebung am Roten Meer. Auch unsere Unterkunft konnte sich sehen lassen. Ein komplett ausgestattetes, geschmackvoll orientalisch eingerichtetes Haus, mit einer großen Dachterrasse und schönen Grünanlagen, sowie einer Terrasse auf der man die Tage perfekt beim gemeinsamen Shisha-rauchen ausklingen lassen kann. Dahab selbst bietet neben seinen großartigen Korallenriffen auch viele gute Restaurants, in denen vielseitige Speisen angeboten werden und die darüber hinaus einen ausgezeichneten Service bieten, von denen sich jedes deutsches Restaurant einiges abschauen kann. Brot mit diversen Dips als Vorspeise und Beduinentee nach dem Essen gehören hier zum Standard. Die Preise erscheinen im Vergleich zu Deutschland nicht viel günstiger, durch Verhandeln, was in Ägypten zum guten Ton gehört bezahlt man aber grundsätzlich selten mehr als 8 Euro, wobei es hierbei natürlich um ein Mehrgang-Menü handelt, für das man in europäischen Ländern mindestens 30 Euro bezahlen würde.

Grundsätzlich ist Dahab für einen Schnorchel- oder Tauchurlaub definitiv zu empfehlen und grade beim RSEC arbeiten Leute, die viel vom Tauchen und Schnorcheln verstehen und denen die Umwelt am Roten Meer im Gegensatz zu vielen Touristentauchstationen sehr am Herzen liegt.
 

Uni Bonn

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Coral Project Dahab 2012-II 5.Wochenrückblick - die letzte Woche

Am Donnerstag und Freitag hatten wir jeweils nochmal zwei Survey-Tauchgänge im Lighthouse, die sehr viel Spaß gemacht haben. Aber nichts konnte den fluoreszierenden Nachttauchgang am Samstag toppen, für den wir spezielle Maskenaufsätze und Blaulichtlampen verwendet haben, wodurch wir ein kleines Weihnachtsfest unter Wasser beobachten konnten. Am Tag darauf hatten wir wieder zwei Tauchgänge, einen Survey und ein Clean-up dive. Den Montag und Dienstag hatten wir frei, wobei wir jedoch am Dienstagabend eine Präsentation über unser Projekt für die Universitätsgruppe gehalten haben. Am Mittwoch sind wir zum letzten Mal getaucht und zwar bei Islands, was super schön war, da es dort riiiesige Porites Korallen gibt, fast so groß wie ein Haus ;) Am Abend desselben Tages sind wir dann mit Taxies in die Wüste gefahren zum Bedouin Dinner. Wir saßen alle zusammen am Feuer und haben das unglaublich leckere Essen genossen! Leider kam dann der Abschied aber wir hoffen sehr bald wieder kommen zu können!

  Coral Project
   
   

Coral Project Dahab 2012-II 4.Wochenrückblick

In der vierten Woche haben wir begonnen, die erhobenen Daten einer Auswertung zu unterziehen. Hierfür haben wir die Daten entsprechend der Indikatoren in Statistiken übertragen, um die Werte an den unterschiedlichen Tauchplätzen vergleichen zu können. Die abschließende Auswertung nehmen wir jedoch erst in der nächsten Woche vor, sodass auf die Ergebnisse bzw. Schlussfolgerungen noch gewartet werden muss! Darüberhinaus haben wir eine Power Point Präsentation für eine kürzlich aus Bonn angereiste Studentengruppe vorbereitet, um sie möglichst kurzweilig über unsere Volontärtätigkeiten zu informieren. Vortrag erfolgt heute abend!
Neben der (im wahrsten Sinne) trockenen Arbeit, gab es jedoch auch unter Wasser genug zu tun: wir haben mit unseren Surveys am Lighthouse begonnen und den Müll im Meer zwischen Lighthouse und Mashraba entsorgt. Aus ästhetischen Motiven gehen wir nicht näher darauf ein, was wir dort alles so aufgelesen haben.  Die Daten unter Wasser zu erheben geht mittlerweile deutlich zügiger voran, und es macht wirklich großen Spaß, die eigenen Fortschritte unter Wasser erleben zu können.

 

Coral Project

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Coral Project Dahab 2012-II 3.Wochenrückblick

Mittlerweile sind schon 3 Wochen vergangen und das merkt man auch. Wir schaffen den Weg zum Tauchcenter ohne von Ziegen gejagt zu werden und Unterwasser gibt es kaum noch Zusammenstöße. Selbst die Arbeit klappt wie am Schnürchen, jeder weiß was zu tun ist und die Routine erledigt das Übrige. Jeder schafft es mittlerweile kopfüber die Daten zu erfassen und aufzuschreiben. Da das Tauchen hier einfach so unglaublich ist, sind wir sogar an unseren freien Tagen im Tauchcenter anzutreffen. Zu der einen gesichteten Schildkröte haben sich mittlerweile eine 2., mehrere Adler- und Stachelrochen gesellt. So dass auf unserer Liste nur noch Haie, Walhaie, Seepferdchen und Delfine stehen. Diese Woche hatten wir auch endlich den lang ersehnten Bootsausflug. Mit 3 Tauchgängen an ruhigeren Orten waren wir uns alle sicher endlich einen Hai oder Walhai zu sehen, aber auch diesmal gingen wir leer aus. Die Tauchplätze waren trotzdem atemberaubend schön. Neben der Arbeit haben wir genug Freizeit um in und um Dahab vieles zu besichtigen. So haben wir alle eine unvergessliche Nacht in der Wüste während des Meteoritenschauers verbracht. Es ist nur noch eine überschaubare Anzahl an Surveys zu erledigen, so dass alle nur noch eifriger dabei sind um die letzten Tauchgänge noch als Fun Dives nutzen zu können.

 

 

 

Coral Project

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Coral Project Dahab 2012-II 2.Wochenrückblick

In der zweiten Woche hat Nina uns mit den Survey Methoden vertraut gemacht. Die darauf folgenden Trainingstauchgänge hatten so ihre Tücken, doch mittlerweile kann jeder rückwärts schwimmen oder einen Kopfstand im Wasser, was wir vor allem Abby zu verdanken haben, die im Bouyancy-Park viel mit uns geübt hat und nicht die Nerven verloren hat, wenn wir zum hundertsten Mal eine Hürde mitgenommen haben. Den meisten Spaß hatten wir aber mit der Unterwasser-Kamera, die jeder testen durfte und so das ein oder andere lustige Bild entstand. Mittlerweile benötigen wir die Kamera aber nicht mehr nur um Bilder zu machen, sondern vor allem zum Filmen. Allerdings weiß noch niemand so genau, wie man in gleich bleibender Höhe über einem Maßband schwimmen kann ohne die Perspektive zu verändern, ohne die Kamera oder sich selbst zu viel nach links rechts zu bewegen und dann auch noch ein gutes Video zu machen. Das wird noch ein einigermaßen schweres Unterfangen, auf das wir uns in der dritten Woche spezialisieren müssen. Mittlerweile haben wir auch mehr Arbeit bekommen. Wir organisieren die Abläufe unserer Tauchgänge, werten die Videos aus, legen Tabellen der Surveys an und katalogisieren die Krankheitsbilder der Korallen. Da wir so viel zu tun haben, fangen die Tage für uns inzwischen recht früh an und hören, auf Grund unserer noch andauernden Unkoordiniertheit, noch ziemlich spät auf. Aber all das ist zu verkraften, in dem wir immer wieder atemberaubende Momente unter Wasser erleben. So sahen wir diese Woche unsere erste Schildkröte!

 

 

 

 

 

Coral Project

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Coral Project Dahab 2012-II 1.Wochenrückblick

Die erste Woche ging ziemlich schnell vorbei. An den ersten Tagen wurde uns alles gezeigt, erklärt und jeder wurde mit seiner Tauchausrüstung ausgestattet. An die ersten Tauchgänge und das 3D-Element Wasser musste sich erst mal jeder wieder gewöhnen und so kam es am Anfang zu einigen ungewollten Kollisionen, zum Glück mit glimpflichem Ausgang. Also trainierten wir vor allem, auf unseren Buddy Acht zu geben. Nachdem Nina uns ihr vielfältiges Wissen über Korallen in kleinen Häppchen präsentiert hatte und wir selbst von diesem bissen Information fast komplett überfordert waren, hätten die meisten von uns erst mal eine Woche Urlaub gebraucht. Doch es kam anders: Unser neu erlerntes Wissen wurde sowohl in Unterwasser-Bestimmungsübungen als auch in einem theoretischen Test gnadenlos abgefragt. Nach der Arbeit wurden dann verschiedene Restaurants an Dahabs Promenade getestet, wobei wir schon nach der ersten Woche Stammgäste des Restaurants gegenüber des Dive Centers waren, uns am Abend aber auch gerne andere Bars ansehen. Die Mitarbeiter des Dive Centers sind alle sehr nett, sie helfen uns gerne mal, den schweren Tank zu tragen und sind immer für einen Plausch zu haben.

 

Coral Project

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Masbat Bay Conservation Projekt - Wochenrückblick 7. - 14.6.2012
Während der vierten Woche wurde fleissig am Projekt weitergearbeitet. Brigitte und Viki sind am Sonntag leider schon wieder abgereist, sodass wir für die letzten zwei Wochen nur noch zu dritt arbeiten. Trotzdem kommen wir gut voran und müssen hauptsächlich nur noch 5 m Transekte bearbeiten.

Zusätzlich zu den Transekten wurde auch noch begonnen Seegrasquadrate zu untersuchen. Dabei wird an fünf zufällig bestimmten Punkten im Quadrat die Höhe des Seegrases gemessen und anschliessend wird der prozentuale Flächenanteil von Seegras im Quadrat geschätzt. Makroorgansimen, die sich im Quadrat aufhalten, werden ebenfalls aufgenommen. Die so gewonnenen Werte werden dann mit den Daten der vergangenen Jahren verglichen und analysiert.

Bei unseren zahlreichen Tauchgängen haben wir auch schon viele sehr seltene Organismen beobachtet. Beispielsweise sehen wir bei fast jedem Tauchgang Seepferdchen und mehrere (Geister-) Pfeifenfische. Ein weiteres Highlight war eine freischwimmende gigantische Riesenmoräne, die sich unterwegs von einem Putzerfisch säubern ließ.

An unserem freien Tag am Mittwoch haben wir einen faszinierenden Tauchgang in Eel Garden unternommen. Dabei haben wir neben hunderten Röhrenaalen etliche Besenschwanz-Lippfische bei ihrem Paarungsritual beobachtet.

 

 

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Masbat Bay Conservation Projekt - Wochenrückblick 31.5. – 7.6.2012
Zu Beginn der dritten Woche des Masbat Bay Conservation Projects haben wir zunächst noch unser Wissen über Fische und Substrate mithilfe von 2 Tauchgängen pro Tag in der Masbat Bay gefestigt, bei denen wir natürlich nebenher noch viele schöne Sachen gesehen haben.
Bald begannen wir dann, die ersten richtigen Transekte (keine Übungen) durchzuführen. Diese Art Tauchgänge waren etwas komplett neues für uns, doch wir fanden direkt Spaß an der Sache, da wir endlich das angeeignete Wissen unter Wasser anwenden konnten und dabei Ergebnisse erzielten. Bei unseren Transekten hatten wir immer zwei Buddyteams, eins machte die Fish-Survey und das andere kümmerte sich ums Substrat.
Als der Vollmond näher rückte, unternahmen wir einige Nachttauchgänge, um die seltene Korallenvermehrung zu beobachten, die bei jeder Korallenart nur einmal pro Jahr auftritt. Leider hatten wir in dieser Beziehung kein Glück, allerdings hatten wir viel Spaß dabei, die nächtliche Unterwasserwelt zu beobachten.
Ein Highlight der Woche war sicherlich der Trip zum Nabq-Schutzgebiet, der in einem eigenen Bericht ausführlich zusammengefasst ist.
Zum Abschluss der Woche hat die ganze Truppe noch einen Tauchausflug mit dem Jeep unternommen, bei dem wir beeindruckende Tauchgänge im Canyon und im berühmten Blue Hole gemacht haben. Besonders der Einstieg durch „Bells“ ins Blue Hole hat uns sehr gut gefallen.

 

 

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Ausflug nach Nabq Managed Resource Protected Area 6.6.2012 (Masbat Bay Conservation Projekt)

Am Mittwoch fand der langersehnte Ausflug nach Nabaq statt. Wir sprangen also in aller Herrgottsfrühe in den Jeep und fuhren gut eine Stunde in –wie einige fanden- einem rasanten Tempo zu unserem ersten Stopp, dem Akazienbaum. Dort angekommen betrachteten wir erst ein Mal den Baum, suchten hie und da noch nach anderem Gestrüpp oder drehten Steine um auf der Suche nach allem, was da kreucht und fleucht. Danach kletterten noch ein zwei von uns auf den Berg (der eine erfolgreicher als der andere), um den beeidruckenden Blick auf den Wadi und das Meer zu genießen.
Unten angekommen ging es dann auch schon weiter an den Strand, wo wir auf die Mangroven und das Maria Schröder Schiffswrack schauend bei einem Beduinentee eine kleine Rast einlegten. Nachdem alle gestärkt waren, wollten wir uns es natürlich auch nicht nehmen lassen zu dem Wrack rüberzulaufen und uns das rostige, große Etwas am Horizont noch etwas genauer aunzuschauen. Schnell stellte sich heraus, dass das Ganze leichter gesagt als getan ist, vor lauter Seeigeln und Löchern musste man wirklich aufpassen, wo man denn da jetzt hintritt (schwimmen ging ja auch nicht mit der Kamera in der Hand), so dass die meisten es dann auch auf halbem Wege wieder seinließen. Vincent und Nese waren dann aber doch trozig genug sich ihren Weg durch die Stacheln zu bahnen und kletterten begeistert auf der Maria Schröder herum. Brigitte ging statt dessen samt ihrer Klamotten eine Runde schwimmen.
Nach dieser anstrengenden körperlichen Betätigung kam dann das wohlverdiente Essen (Hähnchen, Reis und Gemüse à la Hamed) und dann machten wir uns auch schon auf um in der Lagune bei den Mangroven zu schnorcheln. Das Schorcheln gestaltete sich bei Ebbe allerdings schwieriger als zu Beginn erwartet, so dass wir, nur noch imSeegrass liegend das Vorhaben recht bald wieder aufgaben und uns die Mangroven stattdessen von Land aus anschauten und den Erzählungen von Nina lauschten.
Als wir dann gesehen hatten, was wir sehen wollten, packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren zu den Arakdünen, um untersuchten, ob die Früchte tatsächlich rot sind und die Bäume wirklich zum Süden hin wachsen, so wie das im Buch steht. Von der Richtigkeit der Literatur überzeugt, machten wir uns dann auf den Weg nach Hause.
Alles in allem war es also ein toller Tag mit vielen beeindruckenden Landschaften und wie immer einer Menge Spaß.

 

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Masbat Bay Conservation Project - Wochenrückblick  24.5.2012 - 31.5.2012
Zu Beginn der zweiten Woche bekamen wir Verstärkung durch Isabelle, Brigitte und Viktoria. Das RSEC-Vereinshaus ist somit fast vollständig belegt und das Zusammenleben, sei es BBQ im Garten oder Ausgehen in Dahab, funktioniert einwandfrei und macht auch sehr viel Spass.
Wir konnten es nun kaum erwarten, mit den Vorbereitungen für das Masbat Bay Conservation Project zu beginnen, welche die ganze Woche in Anspruch nahmen. So gab es lehrreiche Präsentationen durch Nina über die Masbat Bay und deren Fischarten und Substrate, welche wir danach auswendig lernen mussten/durften:), was gar nicht so einfach war. Um die Fisch- und Substratbestimmung zu üben, wurden viele spannende Tauchgänge unternommen, wobei Übungstransekte von 20 m ausgelegt und bearbeitet wurden. Dabei haben wir neben den Indikatorenfischen auch eine Menge weiterer faszinierden Meereslebewesen angeroffen, wie etwa die Grüne Meeresschildkröte, eine Schule von Sepien, Blaupunktrochen, Seepferdchen (!!!) , Napoleonfische usw.
Neben dem Masbat Bay Conservation Project bekamen wir Besuch von einer Schulklasse. Mit dieser behandelten Corinne, Nese und Vincent auf spielerische Art und Weise einige Aspekte des Schutzes von Riff-Ökosysteme. Der Höhepunkt war das gemeinsame Schnorcheln mit den 6 bis 11 Jahre alten Kindern in der Masbat Bay. Nun freuen wir uns auf die Bearbeitung der Transekte während den nächsten Wochen. Da zur Zeit aber auch Saison zur Beobachtung von Coral Spawning ist, werden wir die folgenden paar Tage um Vollmond Nachttauchgänge unternehmen, um dieses seltene und kurzzeitige Ereignis eventuell beobachten zu können.

 

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Masbat Bay Conservation Project - 1.Woche 18.-24.5.12

Am ersten Tag des diesjährigen Masbat Bay Conservation Projekts haben die neuangekommenen Volontäre erst ein Mal einen Check Dive unternommen. Nachdem wir dann aus dem Wasser raus waren, hat uns Nina in einer kurzen Präsentation die Inhalte und Ziele des Projektes vorgestellt uns in die Thematik eingeführt.

Im weiteren Verlauf der Woche haben wir dann einige Clean-up Tauchgänge unternommen, bei denen wir die aus den zahlreichen Restaurant stammenden Abfälle im Meer aufgesammelt und entsorgt haben, wobei  jedes Mal eine ganz schön große Menge an Dreck zusammenkam.

Ein weiterer Tauchgang war den Blaustreifenschappern und Silbersüßlippen gewidmet, die für den Masbat Bay wichtige Indikatororgansimen für die Überfischung darstellen.  Eine Silbersüßlippe haben wir dann auch angetroffen und auch die Blaustreifenschnapper waren zahlreich vorhanden.

Der Höhepunkt der Woche war wohl unser Kamelritt nach Abu Galum, wo wir unter Wasser zwar nicht besonders viel gesehen haben, aber dafür alle viel Spaß und Freude an dem Kamelreiten hatten.

Nun sind wir bereit nach der Ankuft der übrigen Volontäre am Ende dieser Woche so richtig mit dem Projekt durchstarten zu können.

 

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Reef Check Safari Nordtour 19.-26.4.2012

Am 19. April ist unsere Gruppe, bestehend aus Frank Matheis (D), Jürgen Reimsbacher (D), Jody Lundrigan (CAN), Alexandra Schaef (D), Corinne L´Eplattenier (CH), Meeresbiologin Nina Milton (NOR) und unserem Dive Guide Sherif Diab (EG) von den Sinai Divers Sharm el Sheikh ins 16.Jahr Reef Check Untersuchungen im nördlichen Roten Meer aufgebrochen. Mit der legendären Ghazala I erkundeten wir die ersten vier Tage die Tauchplätze im Ras Mohamed Nationalpark, bevor wir zur Insel Tiran aufgebrochen sind. Die Tauchplätze waren Saab Canawi, Last Alternative, Dunraven, Small Crack, Stingray Station, Anemone City, Shark Reef, Yolanda Reef, Ras Ghozlani , Jackson Reef, Thomas Reef und Gordon Reef. Ausgezeichnete Sichtverhältnisse, spiegelglattes Meer und die hervorragende Tauchgangsplanung von Sherif Diab haben die Tauchgänge zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht! Parallel haben wir mit Nina Milton die Indikatoren für die bevorstehenden Reef Checks gepaukt, bis unsere Köpfe geraucht haben. Danke Nina für deine Geduld und Unterstützung! Es hat uns viel Spass gemacht! Am 23. April war es dann soweit: Calibration Dive in der South Lagoon von Tiran. Alles hat super geklappt, sodass wir an den folgenden zwei Tagen unsere Reef Checks bei Jackson Reef und Gordon Reef durchführen konnten. Viele Taucher und Schnorchler haben uns ganz interessiert bei unserer Arbeit beobachtet. Bis auf die Tatsache, dass uns ein Taucher die Transektleine klauen wollte und dass ein Barsch der festen Überzeugung war, die Plump Line sei sein Frühstück, hatten wir zum Glück keine Zwischenfälle zu verzeichnen. Beide Riffe sind in erstaunlich gutem Zustand, wenn man die extreme Frequentierung durch Taucher und Schnorchler bedenkt. Unsere persönlichen Hightlights waren Small Crack und Gordon Reef. Wer Gelegenheit hat, sollte sich diese Tauchplätze auf keinen Fall entgegen lassen! Wir sind überzeugt, dass das nicht unsere letzte Reef Check Safari gewesen ist. Die Kombination aus Tauchurlaub, sich im Team neues Wissen über das Ökosystem Riff aneignen und etwas zum globalen Riffschutz beizutragen macht unglaublich viel Spass! Herzlichen Dank an die Sinai Divers und die Crew der Ghazala I für die superschöne Woche. Wir  freuen uns bereits auf ein baldiges Wiedersehen!

 

 

RC

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18.4. = Umwelt-Tag beim Dahab-Festival

Sinai Divers fungierte in Kooperation mit RSEC als Gastgeber für den 18. April, den Umwelttag des diesjährigen Dahab Festivals. Um 12 Uhr mittags traf man sich am Festivalzelt, um gemeinsam den Strand zu säubern. Viele der ansässigen Bedouinen-Kinder schlossen sich unserer Gruppe an. Sie waren sehr motiviert und hilfsbereit und alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß! Gestartet wurde die Säuberungs-Aktion an der Brücke, von wo aus man nach Mashraba und Lighthouse weitergezogen ist. Insgesamt waren um die 20 Leute an der Aktion beteiligt, wodurch sehr  viel Müll gesammelt werden konnte. Um 13.00 Uhr haben zudem verschiedene Tauchcenter einen Clean-up Tauchgang durchgeführt, die die Aktion komplettiert haben.
Am Nachmittag bot RSEC Spiele für Kinder an, um deren Bewusstsein für das Ökosystem Riff zu schulen. Ergänzend hat Helen Stevens Facepainting angeboten, was auf großes Interesse gestoßen ist. Vielen herzlichen Dank Helen für deine Hilfe! Die Kinder lernten etwas über die Fische im Roten Meer, den Einfluss der Industrie und des Tourismus auf das Meer und somit auch auf das Riff, die Korallen und seine Bewohner. Um 17 Uhr startete dann die Präsentation über Haie, welche von Abby Stevens gehalten worden ist und und rund 25 Zuhörer angelockt hat. Das Thema war die Ausbeutung des bereits stark dezimierten Haibestands weltweit durch gezieltes Fischen, Finning und unabsichtlichen Beifang. Nach der Präsentation wurde die Project Aware Petition „Give sharks a fighting chance“ herumgereicht, die versucht, die existierenden Gesetzeslücken zu schliessen, damit die bedrohten Haie in Zukunft besser geschützt werden können. Weitere Informationen dürfen Sie gerne der Homepage entnehmen:

Help Give Sharks A Fighting Chance

Alles in allem war der Umwelttag ein großer Erfolg und wir freuen uns schon wieder auf das nächste Dahab Festival! Vielen Dank an all die Teilnehmer  für ihre wertvolle Unterstützung!

 

 

EnviroDay

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Dahab Reef Monitoring / Umwelt-Tag beim Dahab-Festival

Wow, die Zeit fliegt und eine weitere Woche gehört bereits der Vergangenheit an. Nik Petschko hat gestern Abend seine Heimreise nach Deutschland angetreten, um sich seine Bachelorarbeit zu widmen. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg und Motivation! :) Letzte Woche haben wir zwei weitere Surveys in Islands South und Abu Helal komplettiert. Beides sind atemberaubende Tauchplätze. Wenn du dich für die Korallen-Vielfalt im Roten Meer interessierst, solltest du Abu Helal auf keinen Fall versäumen. Einfach eine tolle Erfahrung! :) Weiter haben wir zwei clean-up Dives in der Bannerfish Bay und Lighthouse durchgeführt. Unglaublich, was alles und wie viel davon man so findet. Dementsprechend nötig sind unsere clean-ups und wir planen deshalb in Zukunft noch einige weitere durchzuführen. Solltest du einmal die Gelegenheit haben, dich einem clean-up Dive anzuschliessen, mach das unbedingt! Es ist eine sehr befriedigende Erfahrung :) Momentan bereiten wir uns gerade auf den 18. April vor, den Umwelt-Tag des Dahab Festivals. Also streich dir den Tag schon einmal dick in der Agenda an, damit du dich uns anschliessen kannst! :)

 

 

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Dahab Reef Monitoring 2012-I: Zwischenbericht

Unser Team (Nik Petschko, Gwen Schumacher, Sophie Schmitter und Corinne L´Eplattenier) hat sich seit dem 10. März mit der super Unterstützung unserer Feldstation-Leiterin Nina Milton (thanks Nina!!!) sämtliches Wissen über die Durchführung von Reef Monitorings angeeignet. Es war herausfordernd für uns Laien, sich alle Indikatoren und Substrate zu merken und die entsprechenden Handzeichen zu lernen, aber es hat uns extrem viel Spass gemacht :) Seit letztem Montag haben wir bereits drei Surveys mit sechs Tauchgängen am Rick´s Reef, Moray Garden und Blue Hole durchgeführt. Unser Ziel ist dabei, die Gesundheit des Riffs im Auge zu behalten und negative Trends frühzeitig zu erkennen. Für die Survey teilen wir uns jeweils in Buddy Teams auf und sammeln Daten über Fische, Wirbellose, Substrate und Müll im Riff. Die Daten werden jeweils innerhalb eines belt transects von 4x20m auf 10m Tiefe gesammelt. Dabei ist eine gute Tarierung und gewisse Flexibilität, z.B. auf dem Kopf tauchen, unerlässlich. Die RSEC-Assistentin Abby Stevens hat uns diese Fähigkeiten in drei Tarierungs-Tauchgängen letzte Woche versucht beizubringen ;) Diese Trainings haben uns ganz neue Perspektiven des Tauchens eröffnet. Der Höhepunkt unseres heutigen Tages war eine Begegnung mit einem Napoleon-Lippfisch am Blue Hole :) Wir freuen uns auf die nächsten Tage, die bestimmt nicht weniger spannend werden!

 

 

 

 

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Coral Project Dahab 2012-I – Zwischenbericht
Wir sind jetzt schon zwei Wochen hier – wie die Zeit vergeht =). Die erste Woche hatten wir Zeit, Dahab sowohl über aber hauptsächlich unter Wasser kennen zu lernen. Nina, die uns in diesem Projekt betreut, hat uns bereits in den Theorie-Lektionen viel über Korallen, deren Schäden und Krankheiten erzählt. Mit einem abschließenden Test konnten wir dann unsere neu erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen – was wir alle gut geschafft haben! Wir konnten vor ein paar Tagen sogar eine frisch gebackene Taucherin und angehende Biologin in der Tauch-Community begrüßen. Somit können wir das Projekt unter Wasser nun mit vier Tauchern und einem Helfer über Wasser beginnen. In den Tauchgängen hatten wir bereits Gelegenheit alles genauer kennenzulernen. Die Unterwasserwelt hier ist sehr schön. Viele Fische, schöne Korallen und saisonbedingt wenig Taucher und Touristen machen das Tauchen hier zu einem ganz besonderen Erlebnis. Leider sind aber auch viele Schäden durch ungeübte Schnorchler und unvorsichtige Taucher an den Riffen zu beobachten. Mit speziellen Reef-Check-Techniken und Methoden werden wir nun in den nächsten Wochen den Zustand der Riffe genauer überprüfen und protokollieren. Ein Highlight wird in den kommenden zwei Wochen auch die Fokussierung unserer Tauchgänge auf das Fluoreszenz-Nachttauchen unter Leitung von Prof. Horst Grunz sein, mit dem später eine gute Ergänzung  des Reef-Check-Programms durch schnelle Einschätzung des Gesundheitszustandes von Korallen ermöglicht werden könnte. Fazit: Theorie geschafft – jetzt geht es Tauchen!

 

 

 

Coral Project

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